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Gut gequiekt: Stiftung Bürger für Leipzig sammelt über 8.000 Euro mit Mission Sparschwein

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    Die Stiftung Bürger für Leipzig feierte zum gestrigen Kindertag ein ungewöhnliches Schlachtfest. Stiftungsratsvorsitzende Katrin Hart leerte mit ihrem Team die Bäuche von 44 Sparschweinen, mit denen für „Die Wunderfinder“ Spenden gesammelt wurden. Der Ertrag kann sich sehen lassen: 8.264 Euro sind zusammen gekommen. Damit ist die Stiftung ihrem ehrgeizigen Jahresziel ein großes Stück nähergekommen, 50.000 Euro für das Projekt „Die Wunderfinder“ zu sammeln.

    Stärkstes Schwein wurde „The hungry pig“

    Das höchste Mastgewicht brachte das Schwein des Stifters Hartmut Reichmann auf die Waage. Er hatte all seine Freunde und ehemaligen Geschäftspartner um Unterstützung gebeten. Viele seiner Helfer wohnen außerhalb Leipzigs. Für sie war ideal, Hartmut Reichmanns „Hungry Pig“ auch online füttern zu können.

    Seit Februar sind Schweinchen unterwegs

    Im Februar hatte die Stiftung Bürger für Leipzig die Mission Sparschwein gestartet. Zunächst waren es Stifter, Freunde und Familien, die Schweine adoptiert, gestaltet und gefüttert haben. Aber nach und nach kamen Bäcker, Apotheken und weitere Geschäfte hinzu. So wie der Bioladen Macis in Leipzigs Innenstadt. Dort hat eine Mitarbeiterin ein Schweinchen aufgestellt, die selbst bei dem unterstützt Projekt aktiv dabei ist: Als Bildungspatin engagiert sie sich ehrenamtlich für zwei Kinder aus schwierigen Verhältnissen.

    Aktion wird fortgesetzt

    Ebenso wie das Macis hat sich auch Katrin Hart entschieden, ihr rosa umhäkeltes Schweinchen weiter zu füttern. Wer außerdem weiter fütter, erfährt man auf www.buergerfuerleipzig.de/sparschwein. Hier kann jeder ein Sparschwein seiner Wahl per Sofortüberweisung, Lastschrift oder Paypal online füttern. Das lohnt sich, denn die Schweizer Drosos Stiftung wird als Förderer des Projektes am Ende jeden gespendeten Euro verdoppeln.

    Hintergrund zum Förderprojekt:

    Daten und Fakten zum Projekt „Die Wunderfinder“

    Mehr als 19.000 Kinder unter 15 Jahren in Leipzig sind arm – das entspricht 34% (Lebenslagenreport der Stadt Leipzig). Für genau diese Kinder hat die Stiftung Bürger für Leipzig in Jahr 2015 das Bildungspatenprogramm „Die Wunderfinder“ gestartet.

    Das Projekt „Die Wunderfinder“ ermöglicht mit Hilfe ehrenamtlicher Patinnen und Paten Hortkindern Exkursionen zu „Wunderorten“ in die Stadt. Die jungen Wunderfinder können so ihre Stärken entwickeln und sich neue Bildungswelten erschließen. In Gesprächen und mit gestalterischen Mitteln vertieft das Wunderfinder-Team seine Erfahrungen.

    Pat|innen und unterstützte Kinder im Schuljahr 2016/2017:

    35 Patinnen und Paten im Alter von 20 bis 72 Jahren
    70 Kinder im Alter von 7 – 11 Jahren

    Jede Patin und jeder Pate gestaltet 10 Nachmittage mit jeweils zwei Patenkindern.
    Insgesamt werden pro Schuljahr mehr als 300 „Wunderfindertreffen“ organisiert.

    Partnereinrichtungen im Schuljahr 2016/2017:

    5 Horte an folgenden Schulen im Leipziger Osten und in Grünau: Adolph-Diesterweg-Förderschule, August-Bebel-Grundschule, Wilhelm-Wander-Grundschule,  Hans-Christian-Andersen-Grundschule, Fröbel Kinderhaus Groß und Klein

    Beispiele für Exkursionen:

    einem Bäcker über die Schulter schauen, im urbanen Garten Tomaten pflücken, hinter Theaterkulissen schauen, das Naturkundemuseum besuchen, vom Rathausturm Leipzig von oben betrachten

    Finanzierung:

    Die Grundfinanzierung erfolgt durch die Drosos Stiftung mit Sitz in Zürich/Schweiz.

    Darüber hinaus wird das Projekt von zahlreichen Spendern unterstützt.
    Stand seit Projektbeginn 2014: 51.000 Euro, um das Projekt so lange wie möglich nach der Förderphase weiterführen zu können.

    Projektblog mit aktuellen Berichten und Bildern:

    www.diewunderfinder.de

    In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

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