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Am 17. August: Kuratorenführung in der Ausstellung „Luther im Disput“

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    Nach heutigem Verständnis gehörte Luther zu den frühen Medienstars. Doch auch zu Lebzeiten Luthers war die Welt in einem medialen Umbruch. Durch die Erfindung des Buchdrucks war es plötzlich möglich, Botschaften zu verbreiten. Ohne das neue Medium ist die Reformation nicht denkbar, und umgekehrt veränderte die Reformationsliteratur fundamental das Leseverhalten: Für viele Menschen war eine Lutherschrift das erste eigene gedruckte Buch!

    Flugschriften und Handzettel konnten rasch gedruckt und verbreitet werden. Luther haben wir es zu danken, dass die Bibel ins Deutsche übersetzt wurde und so Millionen von Menschen einen persönlichen Zugang zum christlichen Glauben fanden. Auch die 95 Thesen wurden übersetzt, gedruckt und unter das Volk verteilt. Jeder, der lesen konnte, konnte sich informieren.

    Und doch blieb das Hauptmedium der Reformation die mündliche Rede, die Predigt, die sich besonders einprägt. Luther traf den richtigen Ton und zog zahlreiches Publikum an. Bei seiner Vesperpredigt zu Pfingsten1539 in Leipzig war die Thomaskirche enorm überfüllt, Leitern wurden von außen angestellt und die Fenster eingedrückt.

    Mehr über Martin Luther als Medienstar ist von der Kuratorin Dr. Maike Günther zur Führung am Donnerstag, 17.08., 17 Uhr, zu erfahren.

    Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
    Altes Rathaus, Markt 1, 04109 Leipzig
    Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

    In eigener Sache: Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“

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