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Stadtgeschichtliches Museum

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Blick in die Ausstellung „Hochzeitsmarsch mit Rosenkrieg“. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Eine ganz verquere Beziehungskiste: Ausstellung zu „Wagner und Mendelssohn in Leipzig“ im Stadtgeschichtlichen Museum eröffnet

Mit „Hochzeitsmarsch mit Rosenkrieg“ versucht eine kleine Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum auf den Punkt zu bringen, worin eigentlich Richard Wagners Problem mit Felix Mendelssohn Bartholdy bestanden hat. Diesmal hat das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig mit Studierenden der Musikwissenschaft der Universität Leipzig zusammengearbeitet. Nur: Ein Rosenkrieg war es nie. Dazu gehören nämlich zwei. Aber mit dem Wort […]

Wiedereröffnung im Herzen der Stadt: Das Alte Rathaus empfängt wieder Besucher/-innen + Video

Mit minimaler Verzögerung wird das Alte Rathaus im Herzen Leipzigs am 1. Mai wiedereröffnet. Eigentlich sollten die umfangreichen Sanierungsarbeiten bereits Anfang 2022 abgeschlossen sein. „Aufgrund der coronabedingten Museumsschließungen seit Ende des Jahres 2020 konnte schon eher als geplant mit den Arbeiten begonnen werden, sodass unser Team sehr gut im Zeitplan liegt“, teilte das Stadtgeschichtliche Museum […]

In der Ausstellung „Die Welt als Würfel“. Foto: SGM, Markus Scholz

Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum eröffnet: Die Welt als Würfel. 5.000 Jahre Glück im Spiel

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig präsentiert seit Mittwoch, 13. April, in der Ausstellung „Die Welt als Würfel. 5.000 Jahre Glück im Spiel“ mit der Würfelsammlung des Leipzigers Jakob Gloger eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen zur Kulturgeschichte des Spielwürfels. Die interaktive Ausstellung mit zahlreichen Angeboten zum selbst Spielen ist vom 13. April bis 18. September im Haus […]

Museumsgäste fühlen sich beim Ausstellungsbesuch im Alten Rathaus mit der neuen Augmented Reality-App wie in einer Zeitmaschine. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Daniel Remler

Wie in einer Zeitmaschine: Im Alten Rathaus wird jetzt Geschichte per Augmented Reality erzählt

Ganze Dokumentationsreihen im TV leben davon, dass Geschichte regelrecht inszeniert wird. Schauspieler schlüpfen in die Kostüme berühmter Persönlichkeiten und lassen das Gefühl aufkommen, so ungefähr hätte es damals tatsächlich aussehen können. Warum also so etwas nicht auch mal mit Leipziger Gestalten aus der Vergangenheit machen? Mit App in die Vergangenheit reisen Genau das wird jetzt […]

Transport Leipziger Juden, vermutlich vom Güterbahnhof Engelsdorf. Foto: anonym, 1942/1945 / SGM

Zug in den Tod: Zum 80. Jahrestag des Beginns der Deportationen von Leipzig am 21. Januar 1942

Vor 80 Jahren, am 21. Januar 1942, ging bei bitterer Kälte der erste Deportationszug mit 561 Leipzigern – jüdischen Frauen, Kindern, Männern – über Dresden nach Riga. Die Fahrt war Teil einer deutschlandweiten „Aktion" zur Ermordung der deutschen Juden. Diese Deportationen noch vor der Errichtung der großen Vernichtungslager in Osteuropa ist in der Erinnerung an den Holocaust weniger bekannt.

Die Festschrift zu 25 Jahre Lotter-Gesellschaft. Foto: Hieronymus-Lotter-Gesellschaft

Das Lotter-Magazin zum 25.: Wie Stadtgeschichte nicht nur die Museumsmenschen in Spannung hält

Die große Feier zum 25. Geburtstag der Hieronymus-Lotter-Gesellschaft 2021 musste ausfallen. Genauso wie die beliebte Lotter-Bude auf dem Weihnachtsmarkt. Die stets einen wichtigen Beitrag leistete zum Spendenaufkommen der Gesellschaft, die seit 1996 das Stadtgeschichtliche Museum bei Ankäufen und Restaurierungen unterstützt. Die Festschrift als Lotter-Magazin gab es trotzdem, nicht nur gefüllt mit Grußbotschaften.

Schnee von gestern? Stadtgeschichtliches Museum inszeniert die Kulturgeschichte des Winters in Leipzig

Es ist mal nicht die übliche Weihnachtsausstellung aus vergangenen Jahren, mit der das Stadtgeschichtliche Museum in diesem Jahr die geschichtsbegeisterten Leipziger/-innen zum Besuch des Hauses im Böttchergässchen animiert. Wahrscheinlich würden die auch längst nicht mehr funktionieren. Auch dann nicht, wenn sich viele Leipziger/-innen eine „weiße Weihnacht“ wünschen. Die war eh schon selten in Leipzig. Und mit der Klimaerwärmung geht natürlich auch zunehmend das verloren, was wir mal als Winter kannten.

Erstmals gebündelt: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig veröffentlicht zweisprachiges Recherche-Tool zu „Leipziger Opfern im Nationalsozialismus“

Viele Leipziger Opfer des Nationalsozialismus waren im Leipzig jahrzehntelang vergessen, völlig aus dem Stadtgedächtnis verschwunden, wenn man von der Ehrung kommunistischer Widerstandskämpfer einmal absieht. Oft wurden ihre Geschichten erst nach der Wiedervereinigung wieder ans Tageslicht gebracht. Die Forschung ist noch längst nicht beendet. Höchste Zeit, einmal in einer Recherchedatenbank zusammenzuführen, was inzwischen bekannt ist. Man findet sie im Alten Rathaus, kann sie aber auch online ansteuern.

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig (Direktor Dr. Anselm Hartinger und Projektmitarbeiterin Eva Lusch) und die Schaubühne Lindenfels (René Reinhardt) stellen das gemeinsame Projekt „MXM - Museum Ex Machina“ vor. Foto: Stadtgeschichtliches Museum, Katja Etzoldt

Augmented Reality im Alten Rathaus: Museum Ex Machina erzählt ab 2022 Geschichte(n) in der Ständigen Ausstellung

Ab 2022 treffen die Gäste des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig via AR-App (Augmented Reality) auf Robert Blum, Bruno Vogel oder Julie Bebel. Gemeinsam mit der Schaubühne Lindenfels Leipzig will das Stadtgeschichtliche Museum eine digitale Anwendung schaffen, die Museumsgästen bisher unerzählte Geschichten der Leipziger Stadtgeschichte auf künstlerische und theatrale Weise vermittelt.

Das Capa-Haus. Foto: Ralf Julke

Der Stadtrat tagte: Stadtgeschichtliches Museum soll die Betreuung der Gedenkstätte Capa-Haus übernehmen

Da waren sich alle demokratischen Fraktionen im Leipziger Stadtrat einig – Linke, Grüne, CDU, SPD und Freibeuter: Die kleine Erinnerungsstätte im Capa-Haus, die an den legendären amerikanischen Fotografen Robert Capa und seine beeindruckenden Bilder vom Kriegsende in Leipzig erinnert, muss erhalten werden. Sie schrieben ihren Antrag dazu gemeinsam. Und am Mittwoch, 15. September bekam er folgerichtig auch volle Zustimmung im Stadtrat.

Thomas Burckhardt (links) übergibt die Autogrammsammlung seines Vaters an das Sportmuseum des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig. Dietmar Schulze, Mitarbeiter des Sportmuseums, (rechts im Bild) nimmt die Sammlung entgegen. Foto: SGM, Katja Etzold

50 Jahre gesammelt: Sportmuseum übernimmt Privatsammlung von 8.700 Autogrammen internationaler Sportlerinnen und Sportler

Die Sammlung des Sportmuseums innerhalb des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig bekommt einen weiteren sporthistorischen Schatz geschenkt, teilte das Museum am Dienstag, 14. September mit. Thomas Burckhardt übergibt dem Museum über 8.700 Autogramme von Sportlerinnen und Sportlern, die sein Vater, Dr. Herbert Burckhardt (1941–2017), akribisch und leidenschaftlich über 50 Jahre in insgesamt 70 Aktenordnern zusammengetragen hat.

Rätselspiel des Stadtgeschichtlichen Museums am Südplatz: Kennst du Karl? Foto: SGM, Tim Rood

Karl L. – ein Leipziger wird 150: naTo und Stadtgeschichtliches Museum laden ein zum Straßenfest am Südplatz

Am 11. August eröffnete das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig im Böttchergässchen die kleine Studio-Ausstellung zum 150. Geburtstag von Karl Liebknecht „Held oder Hassfigur?“. Sein Geburtshaus kann man heute noch in der Braustraße besuchen. In der Karl-Liebknecht-Straße selbst steht das Haus, in dem er seine Kindheit und Jugend verbrachte. Und genau dort wird es am Samstag, 11. September, ein großes Straßenfest geben.

Es ist noch viel zu tun: Wie die städtischen Museen jahrhundertealtes Unrecht erforschen

Stellten wir uns am Anfang dieser Artikelreihe noch die Fragen, was Provenienzforschung für die Leipziger Museen bedeutet und was bisher erreicht werden konnte, heißt es in der Rückbetrachtung: Warum läuft die Erforschung der Museumsbestände so schleppend? Bevor wir eine Antwort auf diese Frage geben können, zunächst ein Rückblick auf die letzten Monate und was sich seither verändert hat.

Held oder Hassfigur? Eine Ausstellung im Böttchergässchen widmet sich dem derzeit völlig unterschätzten Karl Liebknecht

Da war selbst Anselm Hartinger, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, verblüfft, dass sich augenscheinlich kein anderes großes Museum in Deutschland in diesem Jahr für Karl Liebknecht interessiert hat. Obwohl der Mann am 13. August 150 Jahre alt geworden wäre. Augenscheinlich haben die Historiker bundesweit derzeit eher Bismarcks Reichsgründung im Kopf. Auch 2019 kam er schon zu kurz als 100 Jahre Novemberrevolution gefeiert wurden.

Zwölf von Hunderten: Der Garten des Schillerhauses zeigt Plastiken von Ute Hartwig-Schulz

Der idyllische Bauerngarten des Schillerhauses in Leipzig-Gohlis lockt in diesem Sommer mit einer besonderen Präsentation: Zwölf Skulpturen der Bildhauerin Ute Hartwig-Schulz erinnern bis zum 12. September 2021 an bedeutende Frauen der Leipziger Kulturgeschichte. Mit kleinen Büsten von Leipziger Frauen vergangener und heutiger Tage setzt Ute Hartwig-Schulz ein Zeichen für die Sichtbarmachung weiblicher Prominenz dieser Stadt.

Kennzeichen L. Foto: Ralf Julke

Das Magazin zur Ausstellung „Kennzeichen L“: Ändern? Machen? Hypen?

Am 16. Juni wurde im Stadtgeschichtlichen Museum die Ausstellung „Kennzeicen L“ eröffnet. Die hat sich eine regelrechte Herkulesaufgabe gestellt: „Was also macht diese Stadt stark, verwundbar, liebenswert oder auch anstrengend? Lässt sich das Lebensgefühl von 600.000 Menschen aus der Geschichte heraus verstehen? Und ist das sprichwörtliche ‚Kennzeichen L‘ mehr als ein Stück Blech an der Stoßstange?“ Und ein Magazin gibt es auch noch dazu.

Dr. Anselm Hartinger mit der etwas mager befüllten Zeitkapsel. Foto: Stadtgeschichtliches Museum, Katja Etzold

Kurz kommentiert: Was in der neuen Zeitkapsel in der Ratsstube steckt und was nicht

Das Beste verpasst auch ein Museumsdirektor, wenn er mal historisch werden will. An die Museumszeitung hat er gedacht, auch an eine Zeitung. Aber die Chance, auch mal eine „Leipziger Zeitung“ in die Zeitkapsel zu tun, hat Anselm Hartinger am Mittwoch, 14. Juli, gründlich versemmelt. Dabei ist die „Leipziger Zeitung“ auch schon wieder sechs Jahre alt. Natürlich viel zu wenig Zeit, um in den Blick eines Stadtmuseums zu geraten.

Uns eint die Liebe zum Buch. Foto: Ralf Julke

Uns eint die Liebe zum Buch: Eine erste Spurensuche zu jüdischen Verlegern in Leipzig

Seit dem 1. Juni ist im Studio des Stadtgeschichtlichen Museums eine kleine, besondere Ausstellung zu sehen: „Uns eint die Liebe zum Buch. Jüdische Verleger in Leipzig. 1815–1938“. Es ist eine kleine Würdigung für einen kleinen Teil der einstigen Buchstadt Leipzig, die einmal auch davon lebte, dass ein gebildetes Bürgertum gute Bücher zu schätzen wusste. Und bis die Antisemiten sich nach vorne prollten, war es völlig egal, welche Religion die Buchverleger hatten.

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