Artikel zum Schlagwort Stadtgeschichtliches Museum

Dr. Skadi Jennicke mit „Märchen aus 1001 Nacht“

Prominente lesen ihre Lieblingsmärchen im Stadtgeschichtliche Museum

Foto: SGM

Zu einem Märchennachmittag lädt das Stadtgeschichtliche Museum am kommenden Samstag, dem 18.11., 15 Uhr, ein. Als Gast in der Auftaktveranstaltung der Reihe Prominente lesen ihre Lieblingsmärchen liest die Leipziger Kulturbürgermeisterin, Dr. Skadi Jennicke. Ihre Lieblingsmärchen, im arabisch-persischen Raum entstanden und in „Märchen aus 1001 Nacht“ zusammengefasst, sind heute Weltliteratur. Eine der ersten deutschen Übersetzungen ist 1719 in Leipzig erschienen und befindet sich in der Ausstellung MärchenSpiele. Weiterlesen

Stadtgeschichtliches Museum sucht Hexen-Traumhaus

Foto: SGM

In der als Märchenwald gestalteten Ausstellung MärchenSpiele gibt es reichlich märchenhafte Exponate zu sehen: Märchenbücher, Bilderbögen, Papiertheater, Spielzeug. Und doch fehlt gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ein ganz besonderes Ausstellungsstück: ein Pfefferkuchen-Hexenhaus, das z.B. für das Schicksal von Hänsel und Gretel bestimmend war. Weiterlesen

Zwischen Reform und Reformation

Museumsgespräch am 16. November: Herzog Georg im Gewissenskonflikt

Foto: Ch. Sandig

Unter den Fürsten der Reformationszeit nimmt Herzog Georg der Bärtige wie seine Vettern Friedrich und Johann eine herausragende Rolle ein. Als Landesherr widmete sich Herzog Georg der Bärtige den inneren Angelegenheiten seiner Herrschaft in ganz umfassender Weise: er brachte Reformen der geistlichen Institutionen und der Leipziger Universität voran und förderte die städtische Entwicklung. Der humanistisch gebildete Wettiner zeichnete sich durch einen tiefen Glauben aus, stand aber bis zur Leipziger Disputation Luthers Reformen sehr offen gegenüber. Herzog Georg selbst hatte die Disputation befördert und nach Leipzig geholt. Er hoffte auf eine Annäherung zwischen den streitenden Parteien. Weiterlesen

Phantasie und Fantasy – Lieblingsmärchen früher und heute

Kuratorenführung in der Ausstellung MärchenSpiele am 14. November

Foto: SGM

Den Auftakt der Veranstaltungen in der Ausstellung MärchenSpiele bildet die Kuratorenführung am kommenden Dienstag, 14.11., 17 Uhr. Der Schwerpunkt liegt auf der unterschiedlichen Darstellung von Märchen in den Stilen ihrer jeweiligen Zeit. Dabei wird der Bogen von historischen Büchern über Bilderbögen bis zu heutigen Märchen gespannt. Die Erzählungen aus „Tausendundeine Nacht“ sind die erste Märchensammlung der Weltliteratur, eine Ausgabe dieser exotischen Märchen, 1719 in Leipzig herausgegeben, befindet sich in der Ausstellung. Nicht von Anfang an wurden Märchen illustriert, aufgrund eingeschränkter Drucktechniken stand bis um 1800 der Text im Vordergrund. Weiterlesen

MärchenSpiele. Von Zauber, Mut & Abenteuer

Neue Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum lädt in die Welt von Wolf und Rotkäppchen ein

Foto:
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für FreikäuferDie Deutschen und ihre Märchen, das ist eine sehr symbiotische Geschichte. Denn in den Märchen spiegelt sich auch die deutsche Sehnsucht nach einfachen Mustern von Gut und Böse, nach heiler Welt und dem Glück des Braven. Da wird auch die neueste Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum mancher wieder daran erinnert, dass deutsche Märchen mit Romantik eine Menge zu tun haben. Und nach Sehnsucht zurück in prinzliche Zeiten. Weiterlesen

Konstanten und Brüche in der Reformation

Leipzig im Wandel? – Vortrag von Prof. Enno Bünz in der Alten Börse

Foto: Ch. Sandig

Zu einem hochinteressanten, die Ausstellung Luther im Disput ergänzenden Vortrag lädt das Stadtgeschichtliche Museum am kommenden Donnerstag, 02.11., 18 Uhr in der Alten Börse ein. Leipzig im Wandel? Was hat sich durch die Reformation im Erscheinungsbild der Städte, in der Ausgestaltung der Kirchen und im Alltag der Leipziger wirklich verändert? Der geschätzte Historiker Professor Enno Bünz wird ausführen, wie sich die veränderten theologischen Standpunkte in den Niederungen des kirchlichen Alltags ausgewirkt haben. Weiterlesen

Kuratorenführung beendet Sonderschau

Finissage der Architekturausstellung Plan!

Foto: SGM

Den Schlusspunkt für die Ausstellung Plan! Leipzig, Architektur und Städtebau setzt die Kuratorenführung mit Christoph Kaufmann am kommenden Sonntag, 15.10., 15 Uhr. Bisher informierten sich zehntausend Besucher über die wechselvolle Baugeschichte der Messestadt Leipzig in den drei Jahrzehnten nach Kriegsende bis zur Grundsteinlegung des Wohngebietes Leipzig-Grünau im Sommer 1976. Besonders gut besucht waren die sechs Vorträge von exzellenten Kennern der Leipziger Architekturgeschichte. Weiterlesen

Zeichen der Hoffnung

Letzter Vortrag in der Ausstellung Plan! – Leipziger Kirchen zwischen Vernichtung und Neubeginn

Foto: SGM

Am kommenden Dienstag, 10.10., 18 Uhr, beschließt Christoph Kaufmann, einer der Kuratoren der Architekturausstellung Plan! die Vortragsreihe mit dem Thema Leipziger Kirchen. Als Folge des zweiten Weltkrieges wurden in Leipzig sieben Kirchen total zerstört und weitere mehr oder weniger stark beschädigt. An einen Wiederaufbau der großen Stadtkirchen war in Zeiten des Hungers und der Wohnungsnot nicht zu denken. Es gehört deshalb zu den großen Leistungen der Nachkriegszeit, dass trotzdem bis 1952 sowohl eine evangelische als auch eine katholische Kirche neu errichtet werden konnten. Weiterlesen

Stadtgeschichtliches Museum

Zwei Leipziger Hugenotten sind zurückgekehrt

Foto: SGM

Zwei neue Ölgemälde haben die Sammlung des Stadtgeschichtlichen Museums bereichert. Es handelt sich um die Porträts der Eheleute Amy und Catharina Margarethe Dumont, gemalt 1767 von Jakob Samuel Beck. Übergeben wurden die Gemälde von Herrn Hartwig Eickhoff aus Lilienthal, ein Nachkomme der Familie Dumont. Die Dumonts waren eine der ersten hugenottischen Familien, die sich in Leipzig niederließen. Die Hugenotten waren Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, die in verschiedenen Regionen Europas Zuflucht fanden. Philippe Dumont war im Jahr 1700 Gründungsmitglied der reformierten Gemeinde von Leipzig. Weiterlesen

Aufgaben, Strukturen, Personen

Vortrag in der Ausstellung Plan!: Das Büro des Chefarchitekten der Stadt Leipzig

Foto: Stadtarchiv Leipzig

Für den nächsten Vortrag in der Architektur-Ausstellung Plan! hat sich Dr. Anett Müller, eine der Kuratoren der Ausstellung, mit dem Büro des Chefarchitekten genauer befasst. „Wer sich mit Architektur und Stadtplanung in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Leipzig auseinandersetzen möchte, kommt am Büro des Chefarchitekten der Stadt Leipzig nicht vorbei“, so ihre Ansicht. Weiterlesen

Wie weiter mit der DDR-Architektur? – Podiumsdiskussion in der Ausstellung Plan!

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Zu einem spannungsreichen Highlight im Begleitprogramm der Ausstellung Plan! lädt das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig am kommenden Mittwoch, dem 13.09., 18 Uhr, ein. Unter dem Titel Wie weiter mit der DDR-Architektur diskutieren Dorothee Dubrau, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau; Prof. Dr. Annette Menting, HTWK Leipzig; Dr. Frieder Hofmann, ehemaliger Chefarchitekt im VEB Baukombinat Leipzig und Mathis Nitzsche, Gebietsreferent im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Arnold Bartetzky, Fachkoordinator für Kunstgeschichte am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa. Weiterlesen

„Böhmen und Sachsen“ – Kuratorenführung in der Studioausstellung

Foto: Sammlung Scheufler

Die Studioausstellung „Böhmen und Sachsen“ zeigt frühe Fotografien aus der Sammlung Pavel Scheuflers. Damit rückt die Schau ein bisher lange Zeit unbeachtetes Stück gesamteuropäischer Fotografiegeschichte in den Fokus. Ihre prägenden Stationen werden von der Fotohistorikerin Helena Weber in einer exklusiven Kuratorenführung erläutert. Weiterlesen

Vortrag von Juliane Richter in der Ausstellung PLAN!

Experimente im Plattenbau: Das Leipziger Kolonnadenviertel

Foto: Stadtarchiv Leipzig

Mit Juliane Richter, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HTWK Leipzig, konnte eine Expertin zum Thema Kollonadenviertel gewonnen werden. Ihre Magisterarbeit „Experimente im Plattenbau. Innerstädtischer Wohnungsbau in der DDR und das Leipziger Kolonnadenviertel“ wurde 2014 mit dem Theodor Fischer Preis, dem Nachwuchsförderpreis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, ausgezeichnet und 2015 publiziert. Weiterlesen

Böhmen und Sachsen vor 100 Jahren

Stadtgeschichtliches Museum zeigt Böhmen im Schwarz-Weiß der vorletzten Jahrhundertwende

Foto: Sammlung Scheufler

Für alle LeserEigentlich ist das kleine Kabinett im Stadtgeschichtlichen Museum eher für Ausstellungen Leipziger Fotografen gedacht. Aber seit Dienstag, 16. August, gibt es hier mal eine Gastausstellung zu sehen, die gleichzeitig eine kleine Zeitreise ist – ins Böhmen der vorletzten Jahrhundertwende. Weiterlesen

Medienstar Luther

Am 17. August: Kuratorenführung in der Ausstellung „Luther im Disput“

Foto: Stadtgeschichtliches Museum

Nach heutigem Verständnis gehörte Luther zu den frühen Medienstars. Doch auch zu Lebzeiten Luthers war die Welt in einem medialen Umbruch. Durch die Erfindung des Buchdrucks war es plötzlich möglich, Botschaften zu verbreiten. Ohne das neue Medium ist die Reformation nicht denkbar, und umgekehrt veränderte die Reformationsliteratur fundamental das Leseverhalten: Für viele Menschen war eine Lutherschrift das erste eigene gedruckte Buch! Weiterlesen

Zwischen Vision und Wirklichkeit

Vortrag am 10. August: Planungen für das Leipziger Stadtzentrum 1945-1990

Foto: Stadtarchiv

Zu einem spannenden, die Ausstellung Plan! im Haus Böttchergäßchen begleitenden Vortrag lädt das Stadtgeschichtliche Museum am kommenden Donnerstag, dem 10.08., 18 Uhr ein. Dr. Thomas Hoscislawski, seit 1994 im Leipziger Stadtplanungsamt tätig und mit dem Thema vertraut, rückt die städtebaulichen Gesamtplanungen für das Leipziger Stadtzentrum in den Mittelpunkt. Weiterlesen

Große Sportausstellung 2018 im Stadtgeschichtlichen Museum

Leipzigs Sportmuseum feiert 40. Geburtstag und träumt von einem neuen Domizil

Foto: Stadtgeschichtliches Museum / W. Zeyen

Für alle Leser1977 war das alles ganz einfach. Da war Sport das Aushängeschild eines Staates, der mit olympischen Medaillen beweisen wollte, dass er die bessere Gesellschaftsordnung hatte. Da eröffnete man kurzerhand ein Sportmuseum in der Sportstadt Leipzig und brachte es in der obersten Etage des Hauptgebäudes am Zentralstadion unter. Mittlerweile erinnert sich auch das Muttermuseum nur noch mit Trauer an die Zeit. Am Sonntag würde das Sportmuseum eigentlich 40 Jahre alt werden. Weiterlesen