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Plakat-Zerstörungen in bisher unbekanntem Ausmaß – Linke erstattet Anzeige

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    Der Linke Stadtverband Leipzig sieht sich gezwungen, Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten. Der Grund ist für viele LeipzigerInnen im Stadtbild sichtbar: Linke-Plakate zur anstehenden Bundestagswahl werden in großen Stückzahlen beschmiert, heruntergerissen oder zerstört.

    Die Aktiven der verschiedenen Parteien kennen den großen Aufwand, den die ehrenamtliche Plakatierung für die Wahlen mit sich zieht. Dieser wird häufig kompensiert, durch motivierte Genossinnen und Genossen. Sie schlagen sich in ihrer Freizeit Tage und Nächte um die Ohren, um die Wahl-Plakate an die Laternen zu bekommen. Zunehmend enttäuscht wird aber dieser Enthusiasmus, wenn Plakate sinnlos zerstört werden. Sind jedoch flächendeckend Plakate zerstört, kann man als Demokrat nicht schulterzuckend daneben stehen. Deswegen ruft die Leipziger Linke dazu auf, ihr Beschädigungen zu melden.

    „Unsere Plakatierung ist von Anfang an einer starken Zerstörung ausgesetzt gewesen. Bereits in der ersten Nacht, nachdem unsere Plakate hingen, wurden Dutzende heruntergerissen und zerstört. Dieser Entwicklung, die leider bis heute anhält, stellen wir uns als Partei gemeinsam mit unseren Mitgliedern und SympathiesantInnen entschlossen entgegen“, stellt Kay Kamieth, Pressesprecher Die Linke Leipzig, fest.

    „Es gibt Stadtgebiete, in denen Linke-Plakate binnen weniger Tage zerstört werden. Von insgesamt 7.000 Plakaten sind rund 50 Prozent entwendet oder beschädigt. Im Vergleich zu den letzten Wahlen haben sich Beschädigungen und Zerstörungen nahezu verdoppelt. Ebenfalls ist fast jede der mobilen Großflächen, von denen Die Linke in Leipzig 30 Stück aufgestellt hat, betroffen. Wir müssen leider feststellen, dass wir es in diesem Wahlkampf mit keinem fairen Wettstreit zwischen politischen Positionen zu tun haben, sondern dass die Brutalisierung der politischen Kommunikation, die von (neu-)rechten Kräften forciert wird, auch zu dieser Zerstörungswut im Straßenbild führt“, ergänzt Adam Bednarsky, Vorsitzender der Leipziger Linken.

    Hinweise, die zur Eindämmung der Schäden führen, werden dankend entgegengenommen per Mail an kontakt@dielinke-leipzig.de mitzuteilen. Die Linke dankt für jede Mithilfe und ist dabei alle betroffenen Straßen wieder neu zu plakatieren.

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