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Taufe im Okapi-Stall

Zoo Leipzig: Okapi-Jungtier wurde auf den Namen Kala getauft

Das am 30. Juli 2017 geborene Okapi-Jungtier ist ein Weibchen und wurde von den Pflegern auf den Namen Kala getauft. Der Name bedeutet im Afrikanischen „Sonne“ und passt nach Einschätzung der Pfleger ideal zur Natur von Zawadis (geb. am 25. März 2009 in Stuttgart, seit 2011 in Leipzig) Kalb. „Kala entwickelt sich von Anfang an sehr gut, ist wachsam, sehr neugierig und scheint ein sonniges Gemüt zu haben“, erklärt Tierpflegerin Anita Färber die Namenswahl. Die positive Entwicklung lässt sich auch anhand des aktuellen Gewichts von circa 35 Kilogramm ablesen. Zawadi umsorgt ihren Nachwuchs als erfahrene Mutter vorbildlich, die Mutter-Kind- Beziehung ist lehrbuchhaft ausgeprägt.

Bereits im Jahr 2014 brachte sie mit Abeni ihr erstes Jungtier zur Welt und sorgte für den ersten Zuchterfolg in der Geschichte des Zoos. Abeni hat den Zoo Leipzig im letzten Jahr auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungsprogramms in Richtung der Niederlande verlassen. Vater des jüngsten Okapis ist der 12-jährige Kimdu, der vor 10 Jahren nach Leipzig kam.

Bis sich Zawadi mit Kala im Okapi-Wald den Besuchern zeigt, wird noch einige Zeit vergehen. Okapis sind Ablieger und halten sich in den ersten Wochen hauptsächlich im geschützten Nest auf. Den Zeitpunkt, wann sie der Mutter folgen und das Nest verlassen, bestimmen die jungen Okapis selbst.

Seit mehreren Jahren engagiert sich der Zoo Leipzig im Rahmen seiner Artenschutzarbeit für eine Okapi-Schutzstation in der Demokratischen Republik Kongo. Die Station rekrutiert Ranger und bildet sie für die Überwachung des Schutzgebietes aus. Die Schutzmaßnahmen für die potentiell gefährdete Art werden seit Jahren durch die politisch und ökonomisch schwierige Lage im Kongo behindert. Insgesamt unterstützen 39 Okapi-Halter das Projekt. Schätzungen gehen von 10.000 bis 35.000 freilebenden Tieren aus.

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Entwicklung der Wohnungseinbrüche in Sachsen. Grafik: Linksfraktion Sachsen

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Für alle LeserWenn Unions-Innenminister sich treffen, dann spielen sie Eiapopeia. Dann malen sie sich ihre Arbeit schön und verkünden dann der Welt, wie gut sie sind. So, wie es Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag, 18. September, taten. Da bejubelten sie gemeinsam eine vor zehn Monaten geschlossene Allianz. Mit zumindest etwas windigen Zahlen.