21.7 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Tropenmedizinisches Symposium am Universitätsklinikum Leipzig blickt aus medizinischer Sicht auf gesellschaftliche Herausforderungen

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    65 Millionen Menschen in der Welt sind auf der Flucht. Mit 4,4 Millionen kommt ein kleiner Teil dieser großen Migrationsbewegung bis nach Europa. Welche Herausforderungen stellen sich in diesem Zusammenhang der Medizin? Was bedeutet das für die Gesundheitsversorgung und die Gesellschaft? Aus dieser Perspektive heraus thematisiert das Tropenmedizinische Symposium am UKL am 4. November hochaktuelle gesellschaftliche Fragen von Nothilfe für Flüchtlinge bis Integration.

    „Mensch – Migration – Medizin“ ist der Titel des Tropenmedizinischen Symposiums, mit der sich das Universitätsklinikum Leipzig an ein breites Publikum aus fachlich und generell Interessierten wendet. Die Veranstaltung am Samstag, dem 4. November, greift Aspekte auf, deren Relevanz weit über das nur medizinische hinausgeht. „Wir betreiben Medizin nicht im luftleeren Raum, sondern in einer Welt, die mit großen Migrationsbewegungen konfrontiert ist“, erklärt Privatdozent Dr. Christoph Lübbert, wissenschaftlicher Leiter der Tagung und Leiter der Tropenmedizin und Infektiologie am UKL.

    Für Ärzte in Europa bedeutet dies, dass unbekannte Bakterien,  scheinbar ausgerottete Erkrankungen und seltene Viren ihren Weg auch in ihre Praxen oder Kliniken finden. Es bedeutet aber auch, den körperlichen und seelischen Folgen des Leids, das die Ursache für die Flucht ist, zu begegnen. „Wir wollen daher auch darüber sprechen, wie wir eine angemessene Versorgung von notleidenden Menschen mit unklarem Status sicherstellen zu können“, so Lübbert, „und wir wollen auch diskutieren, was getan werden muss, um Fluchtursachen zu bekämpfen und Integration gelingen zu lassen.“

    Die Reihe der Referenten reicht entsprechend von Vertretern ärztlicher Hilfsorganisationen und der Sächsischen Landesärztekammer bis zum Koordinator für Integrationspolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung. „Tropenmedizin blickt grundsätzlich weit über die Ländergrenzen und hat sich immer auch gesellschaftlichen Fragen gewidmet“, sagt Lübbert, der als Arzt vielfach auf anderen Kontinenten unterwegs war. „Eine neue Dringlichkeit erleben wir jetzt aber dadurch, dass unsere Fragestellungen sich inzwischen auch hier bei uns wiederfinden und dadurch brennender werden.“

    Tropenmedizinisches Symposium „Mensch – Migration – Medizin“
    Sonnabend, 4. November 2017
    9 bis 13 Uhr
    Universitätsklinikum Leipzig, Hörsaal Haus 4,
    Liebigstraße 20

    Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige