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Migration

Sieben Menschen aus sechs Herkunftsländern erzählen über ihren Neuanfang in Sachsen

Leipzig ist eine Stadt der Zuwanderer. Daraus generiert die Stadt seit 20 Jahren wieder ihr Wachstum. Was übrigens zu feiern wäre. Denn genau im Jahr 2000 endete die Abwanderungswelle aus Leipzig, aus der Schrumpfstadt wurde tatsächlich wieder eine wachsende Stadt. Und dazu trugen auch Menschen aus aller Welt bei, denen eine neue Website nun ein Gesicht gibt.

Beratung zu Arbeit und Ausbildung und weitere Angebote im Willkommenszentrum

Das Willkommenszentrum in Otto-Schill-Straße 2 bietet auch im Dezember wieder interessante Veranstaltungen für Neu-Leipzigerinnen und Neu-Leipziger mit Migrationshintergrund. Der Arbeit und Leben Sachsen e.V. berät am 1., 8. und 15. Dezember von 13 bis 17 Uhr zu Arbeit und Ausbildung für Migrantinnen, Migranten und migrantisch geführte Unternehmen.

Leipzig befragt Migrantinnen und Migranten zu ihrer Lebenswelt

Derzeit startet die zweite Leipziger Migrantenbefragung. Rund 5.000 aus den 25 größten Herkunftsgruppen der insgesamt 93.000 Leipzigerinnen und Leipziger mit Migrationshintergrund werden dafür zufällig ausgewählt und kontaktiert. Ziel der Umfrage ist es, mehr über die Lebenswelt von Migrantinnen und Migranten in der Stadt zu erfahren.

„Die Menschen sind verunsichert“: Leipziger Willkommenszentrum setzt auf Social Media, um Migrant/-innen in Corona-Zeit zu helfen

Was ist erlaubt und was nicht? Welche Regeln gelten aktuell in dem Bestreben, das Coronavirus einzudämmen? Wo es ohnehin leicht ist, im Mischmasch bundesweiter-, landesweiter- und kommunaler Maßnahmen den Überblick zu verlieren, stellt die aktuelle Lage für nicht-deutschsprachige Menschen ein erhebliches Problem dar. Das Willkommenszentrum der Stadt Leipzig setzt deshalb seit einigen Wochen auf kompakte Informationen in den sozialen Medien und erleichtert damit die Arbeit zahlreicher zivilgesellschaftlicher Vereine und Initiativen in der Stadt.

Leipzig fördert 2021 interkulturelle Projekte und Migrantenorganisationen

Die Stadt Leipzig unterstützt auch 2021 interkulturelle Projekte von Leipziger Vereinen und Verbänden sowie die Arbeit von Migrantenorganisationen. Die entsprechenden Anträge für Fördermittel müssen bis zum 30. September 2020 beim Referat für Migration und Integration vorliegen.

Ausstellung zu „Migration und wir“ im Stadtbüro

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 27. März kündigen sich an: Im Zuge der Aktionswochen zeigt das Stadtbüro bereits ab dem 3. März die Ausstellung „Migration und wir“ des Berliner Vereins Afrika Medien Zentrum. Sie wird um 16 Uhr von Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning eröffnet, die Projektverantwortliche des Vereins, Julia Bittermann, führt anschließend in die Wanderausstellung ein.

Auch Sachsen wandern aus, aber nicht mehr so viele

Am Mittwoch, 18. Dezember, ist Internationaler Tag der Migranten. Ja klar, da denken Sie natürlich nur an die einen, die, über die immer geredet wird. Und vergessen, dass der Mensch schon immer gewandert ist – immer auf der Suche nach einem besseren Ort zum Leben. Migranten sind wir – historisch betrachtet – alle. Und alle kommen wir aus Afrika. Nur kamen einige früher und andere später. Und manche wandern auch wieder weg. Auch eingeborene Sachsen.

Die Dummheit als Prinzip + Video

Bei einem Leserforum der Ostsee-Zeitung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 13. August 2019 in Stralsund trat das AfD-Mitglied des Kreistags Vorpommern-Rügen, Thomas Naulin, ans Mikrophon: „Frau Merkel, Sie haben uns im Namen der Toleranz in eine Diktatur geführt … Die Grundrechte sind zurzeit massiv eingeschränkt … ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar‘ Artikel 1, so sollte es sein. Dieses Recht aber hat man verwirkt, wenn man sich zurzeit in Deutschland zur AfD oder als Patriot bekennt. … Die Pressefreiheit ist zurzeit nicht gegeben. Wir haben eine Propagandapresse … die DDR würde vor Neid erblassen, wenn sie das sehen würde. Unsere Grundrechte, Meinungsfreiheit, ist als AfD Mitglied auch nicht gegeben …“.

Schon heute hat jeder zehnte Jugendliche in Sachsen einen Migrationshintergrund

Am Montag, 12. August, war Internationaler Tag der Jugend. Solche Tage lieben Sachsens Statistiker. Denn dann können sie sich auch einmal mit Zahlen Gedanken über die Zukunft machen. Über die Alten und Griesgrämigen wurde ja schon viel geredet und geschrieben. Aber die sterben irgendwann. Und dann werden jüngere Leute das Leben im Freistaat bestimmen. Dann normalisiert sich auch das Ungleichgewicht der Altersklassen wieder. Alles wächst sich aus. Und die Zukunft wird anders aussehen.

Leipzig wächst auch, weil es Menschen aus vielen Ländern Chancen bietet

Städte sind Orte des Transits, der Möglichkeiten und der Transformation. Darüber hat der Leipziger Sozialforscher Andreas Thiesen 2016 ein ganzes Buch veröffentlicht: „Die transformative Stadt“. Leipzig war ihm dafür ein ideales Forschungsfeld. Und ist es bis heute, wo die Veränderungen immer öfter an Besitzständen scheitern. An der Burgenmentalität von Leuten, denen das Ermöglichen als Strategie ziemlich fremd ist. Lieber richten sie grimmige Kontrollzonen ein.

Bei Nacht und Nebel (1)

Die deutsche Mehrheitsgesellschaft bemerkt es nicht wirklich, doch es verschwinden Menschen in diesem Land. Über Nacht, einfach so, auf behördliche Anweisungen hin von der Polizei zum Flughafen gebracht und quer durch Europa verschickt. Eine Situation, die viele nicht sehen wollen, die gleich mehrere Perspektiven auf unsere Gesellschaft, unsere Europäischen Nachbarn, aber vor allem auf die betroffenen Menschen verlangt.Ein erster Einblick in die LEIPZIGER ZEITUNG, Ausgabe 69, seit 19. Juli 2019 im Handel.

Migration hat ökonomische Gründe und bleibt meist in der Großregion

Dass heute so viele Europäer nationalistische Parteien wählen, hat auch mit dem irrationalen Versuch zu tun, für den heutigen Zustand der Welt nicht verantwortlich sein zu wollen. Auch nicht für die Folgen wie die Kinderarmut im Norden und rücksichtslose Freihandelsverträge. Und nun will man die Menschen im Meer ertrinken lassen, die teilhaben wollen am exklusiven Wohlstand der Europäer.

Die Leipziger Zeitung Nr. 68 ist da: Game over! Keine Angst vor neuen Wegen

Mal wieder tobt aktuell eine Debatte um die „Kraft durch Freu(n)de“-T-Shirt-Provokation von MDR-Kabarettist Uwe Steimle, Dresden kennt längst seine Causa Uwe Tellkamp und die heißt nun für Leipzig wohl Axel Krause. Spätestens seit der Ausladung des Leipziger Malers und AfD-Fans bei der 26. Leipziger Jahresausstellung dürfte einigen so langsam ein Lichtlein aufgehen, wo 30 Jahre nach „der Kehre“ die Parallelen liegen. Lange Linien hier und neue Wege bei der Jugend da. Eine Ausgabe zwischen „Game over!“ und fehlender Angst vor Neuem.

Geflüchtete diskutieren mit Leipziger Politiker*innen – Politische Bildung und Demokratie Leben im Südcafé Leipzig

Was macht eigentlich der Stadtrat? Das konnten Geflüchtete, Migrant*innen, Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen des Südcafés am vergangenen Dienstag, den 2. April, bei Leipziger Politiker*innen nachfragen – und sich so bei Kaffee und Kuchen über gelebte Politik weiterbilden.

Migration funktioniert ohne echte Integrationsangebote nicht

Es geht Menschen, die migrieren müssen, nicht anders als Menschen, die schon da sind – in Sachsen zum Beispiel – und dann trotzdem lauter Hürden und Barrieren vor sich sehen, die verhindern, dass sie sich wirklich integrieren können. Dass Integration in Sachsen überhaupt nicht selbstverständlich ist, macht gerade der Umgang mit Migranten deutlich. Die Grünen schlagen jetzt ein Gesetz für mehr Chancengleichheit vor. Am Donnerstag geht es in die Anhörung.

Am 14. März im Pögehaus: Migration und die Herausforderungen des Leipziger Wohnungsmarktes

Leipzig ist attraktiv. Verstärkter Zuzug und Immobilienspekulationen sorgen für einen angespannten Wohnungsmarkt. Die Aufwertung ganzer Stadtviertel führt zunehmend zu steigenden Mieten, Verdrängung und sozialer Auslese bei der Wohnungsvergabe. Auch geflüchtete und Menschen mit anderen Migrationsgeschichten werden mit knapper werdenden Wohnraum verschärft mit Problemen konfrontiert.

Sächsische Grüße vom Gartenzaun: Zum Interview mit Antje Hermenau

Sie hat ein Buch geschrieben – Antje Hermenau, bis 2014 Landtags- und Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen, jetzt Geschäftsführerin der Freien Wähler in Sachsen. In den nächsten Tagen erscheint ihre Streitschrift „Ansichten aus der Mitte Europas. Wie Sachsen die Welt sehen“. Ob frau/man das Buch kaufen muss? Es bleibt jedem anheimgestellt.

Kaum Verbesserungen bei der Unterbringung von Geflüchteten in Sachsen – Landkreis Bautzen Schlusslicht

Laut Anfrage der Abgeordneten Juliane Nagel zur Unterbringung von Geflüchteten in Sachsen (Parlaments-Drucksache 6/16215) gab es im letzten halben Jahr kaum Verbesserungen in Bezug auf die Wohnsituation. So ist die Zahl der in Sammelunterkünften untergebrachten Schutzsuchenden stabil, die Quote derer, die in eigenen Wohnungen leben, liegt weiterhin bei 65 Prozent. Die Kapazitäten in kommunalen Sammelunterkünften liegen sachsenweit stabil bei 13078 (1. Halbjahr: 13113). Davon stehen insgesamt etwa 70 Prozent leer.

Spezial-Angebote im Oktober im Willkommenszentrum Leipzig

Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten bieten im Willkommenszentrum im Oktober 2018 verschiedene Akteure Beratung zu folgenden Themen an: Am 9. Oktober bietet die Verbraucherzentrale Sachsen von 13 bis 17 Uhr Unterstützung zu verschiedenen Themen an. Bei Schwierigkeiten mit dem Mietvertrag, dem Handyvertrag und Fragen zu anderen sozialen Angelegenheiten unterstützen die Projektmitarbeiter bei der Vermittlung in die passende Beratung.

Der Stadtrat tagt: Leipzig soll Kampagne zu Vielfalt entwickeln

VideoAnlässlich der häufig negativen Berichterstattung über Migration und deren Folgen wünschte sich der Migrantenbeirat der Stadt Leipzig eine Kampagne über die positiven Effekte. Obwohl die Verwaltung gewisse Bedenken äußerte, stimmte die Mehrheit des Stadtrates letztlich für diese Idee. Ein Änderungsantrag der Grünen hatte die Stadträte überzeugt.

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