15°СLeipzig

Migration

- Anzeige -
Logo Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Migrationsrecht kompakt: Videoreihe vermittelt juristische Grundlagen zu Asyl und Migration

Einen umfangreichen Überblick über das deutsche Aufenthaltsgesetz gibt eine neue Videoreihe, die Juristinnen und Juristen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz erstellen. Darin werden anhand von konkreten Beispielen verschiedene Facetten und Aspekte des Migrationsrechts systematisch behandelt. Die Videos sind auf der Plattform des Informationsverbunds Asyl & Migration frei verfügbar. Die Reihe […]

Dennis Chiponda. Foto: privat

Das stete Vergessen: Wie auch die Flucht aus der Ukraine von institutionellem Rassismus geprägt wird

Mehr als eine Million Menschen sind bisher aus der Ukraine geflohen. Während alle Fliehenden ein Schicksal teilen, unterscheidet die Europäische Union zwischen guten weißen und schlechten nicht-weißen Geflüchteten. Nicht alle Schutzsuchenden besitzen die ukrainische Staatsbürgerschaft. Aber auch in der Ukraine leben verschiedene Menschen mit Migrationshintergrund. Unter ihnen etwa 75.000 internationale Studierende z. B. aus Afrika […]

Wir sind alle Migrant/-innen – Zum Internationalen Tag der Migranten

Am 18. Dezember ist der Internationale Tag der Migranten. Dieser Tag wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 4. Dezember 2000 ausgerufen, um einem wirksamen und umfassenden Schutz der Menschenrechte aller Migrant/-innen Rechnung zu tragen und die Notwendigkeit zu betonen, sich weiterhin für die Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten aller Migrant/-innen einzusetzen.

Thomas Fabian (SPD), Sozialdezernent Leipzigs. Foto: LZ

„Wir sind alle Migranten“ – Banner am Neuen Rathaus wirbt am 18. Dezember für Verbundenheit

Seit mehr als 20 Jahren ist der 18. Dezember der Internationale Tag der Migrantinnen und Migranten. Aus diesem Anlass wird am Übergang zwischen neuem Rathaus und Stadthaus ein Banner mit der Aufschrift „Wir sind alle Migranten“ angebracht. Diese Aussage soll zum Nachdenken anregen über Vielfalt, Gleichbehandlung und die Wurzeln unserer Gesellschaft. Sie hinterfragt bestehende Kategorien des Anderen und stellt den Gedanken der Inklusion in den Mittelpunkt.

Quartalsbericht Nr. 2/2021: Unter den jungen Leipziger/-innen hat schon jede/r vierte einen Migrationshintergrund

Im neuen Quartalsbericht Nr. 2/2021 beleuchtet das Amt für Statistik und Wahlen auch die Entwicklung des Anteils der Leipziger/-innen mit Migrationshintergrund. Es ist ja nicht nur so, dass Leipzig schon lange die Stadt in Sachsen mit dem höchsten Anteil an Migranten ist: Es zeichnet sich auch ab, dass Leipzig, was die Herkunftsvielfalt angeht, schon ziemlich bald mit den großen Städten in Westdeutschland gleichziehen wird.

Ekkehardt Oehmichen: Woher? Wohin? Foto: Ralf Julke

Woher? Wohin? Acht Geschichten mit Migranten, die in Frankenberg eine neue Heimat fanden

Darf man das eigentlich fragen? Woher? Wohin? Wahrscheinlich nicht, wenn man mit der Tür ins Haus fällt. Ihre Geschichten erzählen Menschen in der Regel erst, wenn es ein Vertrauen gibt, das gegenseitige Gefühl, dass man sich respektiert und vor allem auch interessiert. Dann kann man – wie Ekkehardt Oehmichen – losgehen und sich die Geschichten von Menschen erzählen lassen, die in Sachsen Zuflucht und Heimat gefunden haben. Genauer: im 14.000-Einwohner-Städtchen Frankenberg in der Nähe von Chemnitz.

Families Make the Difference: Projekt unterstützt geflüchtete Eltern bei Stressbewältigung und Erziehung

Millionen Menschen migrieren jährlich in ein neues Land – sie flüchten vor Krieg, Verfolgung oder einer unsicheren Zukunft. Doch auch am Ankunftsort warten Probleme auf die geflüchteten Personen: häufige Ortswechsel, Angst vor Abschiebung, eine prekäre wirtschaftliche Lage, mangelnde Privatsphäre in Gemeinschaftsunterkünften oder der Verlust ihrer Heimat mitsamt dem familiären und sozialen Netzwerk. Viele Eltern fühlen sich erschöpft und überfordert – denn sie müssen sich nicht nur in dieser Situation zurechtfinden, sondern auch für ihre Kinder da sein.

Logo Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Migration in Westafrika: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt

Migrationsbewegungen in Westafrika und deren Ursachen stehen im Zentrum eines neuen internationalen Forschungsprojekts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Forschenden aus Burkina Faso, Deutschland, Ghana und Nigeria gehen der Frage nach, welchen Einfluss beispielsweise der Klimawandel auf Migration innerhalb des Kontinents hat und ob sich insgesamt zeitliche und räumliche Muster erkennen lassen.

Zwischen Betonblöcken und Hakenkreuzen: Yasemin Said über ihr Stadtteilprojekt „Perspectives“ in Grünau

Als ich mit Yasemin Said durch Grünau laufe, erzählt mir die Leipzigerin, dass sie als kleines Kind immer in den Sommerferien zu ihrer Großmutter hierhergekommen ist. Damals habe der Stadtteil auf sie wie ein Urlaubsort gewirkt. Doch mit den Jahren und ihrer politischen Arbeit kam die Einsicht, dass auch Grünau nicht frei von Problemen ist. Gerade Grünau nicht. Deshalb hat sie im April 2020 das Projekt „Perspectives“ auf die Beine gestellt. Sie und ihr kleines Team sind Teil des „Heizhauses“, einer Skatehalle nahe dem Allee-Center.

Die Entscheidungspraxis am BAMF Leipzig gerät immer wieder in die Kritik - zuletzt bei Protesten in Leipzig 2019. @ Alexander Böhm

Das BAMF Leipzig prüft Transidentität nicht als Fluchtgrund

Die Außenstelle Leipzig des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat im November 2020 einen negativen Asylbescheid ausgestellt, ohne die im Rahmen der Anhörung klar benannte Transidentität einer Antragstellerin zu berücksichtigen. Eine Beschwerde beim BAMF zur Erwirkung einer vollumfänglichen Würdigung der angegebenen Fluchtgründe wurde abgelehnt.

Logo Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Amo-Lecture: Über sich verschiebende Grenzen

Migrantinnen und Migranten stehen nicht nur vor geographischen Landesgrenzen, sondern vor einer Vielzahl rechtlicher Hürden. Diese bilden eine neue Art Grenze, die lange vor und auch nach der Einwanderung greift und sich immer weiter verschiebt.

Zwei Mitglieder des neu gewählten Migrantenbeirats: Yameli Gomez Jimenez (links) und Mohammad Okasha (rechts). Fotos: Martin Rebaza Ponce de Leon (links), Nader Gadelrab (rechts); Montage: LZ

Millionen eine Stimme geben – der neue Migrantenbeirat der Stadt Leipzig stellt sich vor

Seit nunmehr zehn Jahren wütet in Syrien der Krieg – traumatische Szenen, Gewalt und ein willkürliches Regime bestimmen den Alltag. Über eine Million Schutzsuchende sind bisher allein nach Deutschland gekommen. Bereits 2009 entschloss sich die Stadt Leipzig dazu, einen Migrantenbeirat zu gründen. Dieser Fachbeirat soll im Stadtrat die Belange und Sichtweisen von Migrant/-innen vertreten und besteht aus 22 Mitgliedern – sechs Fraktionsvertreter/-innen und 16 Personen mit Migrationshintergrund. 

Die Website "Auf Integrationskurs". Screenshot: L-IZ

Sieben Menschen aus sechs Herkunftsländern erzählen über ihren Neuanfang in Sachsen

Leipzig ist eine Stadt der Zuwanderer. Daraus generiert die Stadt seit 20 Jahren wieder ihr Wachstum. Was übrigens zu feiern wäre. Denn genau im Jahr 2000 endete die Abwanderungswelle aus Leipzig, aus der Schrumpfstadt wurde tatsächlich wieder eine wachsende Stadt. Und dazu trugen auch Menschen aus aller Welt bei, denen eine neue Website nun ein Gesicht gibt.

Beratung zu Arbeit und Ausbildung und weitere Angebote im Willkommenszentrum

Das Willkommenszentrum in Otto-Schill-Straße 2 bietet auch im Dezember wieder interessante Veranstaltungen für Neu-Leipzigerinnen und Neu-Leipziger mit Migrationshintergrund. Der Arbeit und Leben Sachsen e.V. berät am 1., 8. und 15. Dezember von 13 bis 17 Uhr zu Arbeit und Ausbildung für Migrantinnen, Migranten und migrantisch geführte Unternehmen.

Leipzig befragt Migrantinnen und Migranten zu ihrer Lebenswelt

Derzeit startet die zweite Leipziger Migrantenbefragung. Rund 5.000 aus den 25 größten Herkunftsgruppen der insgesamt 93.000 Leipzigerinnen und Leipziger mit Migrationshintergrund werden dafür zufällig ausgewählt und kontaktiert. Ziel der Umfrage ist es, mehr über die Lebenswelt von Migrantinnen und Migranten in der Stadt zu erfahren.

Das Leipziger Willkommenszentrum übersetzt die Corona-Verordnungen in zahlreiche Sprachen und erhält dafür großen Zuspruch. Foto: Screenshot/Facebook

„Die Menschen sind verunsichert“: Leipziger Willkommenszentrum setzt auf Social Media, um Migrant/-innen in Corona-Zeit zu helfen

Was ist erlaubt und was nicht? Welche Regeln gelten aktuell in dem Bestreben, das Coronavirus einzudämmen? Wo es ohnehin leicht ist, im Mischmasch bundesweiter-, landesweiter- und kommunaler Maßnahmen den Überblick zu verlieren, stellt die aktuelle Lage für nicht-deutschsprachige Menschen ein erhebliches Problem dar. Das Willkommenszentrum der Stadt Leipzig setzt deshalb seit einigen Wochen auf kompakte Informationen in den sozialen Medien und erleichtert damit die Arbeit zahlreicher zivilgesellschaftlicher Vereine und Initiativen in der Stadt.

Neues Rathaus und Stadthaus. Foto: Ralf Julke

Ausstellung zu „Migration und wir“ im Stadtbüro

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 27. März kündigen sich an: Im Zuge der Aktionswochen zeigt das Stadtbüro bereits ab dem 3. März die Ausstellung „Migration und wir“ des Berliner Vereins Afrika Medien Zentrum. Sie wird um 16 Uhr von Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning eröffnet, die Projektverantwortliche des Vereins, Julia Bittermann, führt anschließend in die Wanderausstellung ein.

Wohin Sachsen so auswandern. Karte: Freistatt Sachsen, Statistisches Landesamt

Auch Sachsen wandern aus, aber nicht mehr so viele

Am Mittwoch, 18. Dezember, ist Internationaler Tag der Migranten. Ja klar, da denken Sie natürlich nur an die einen, die, über die immer geredet wird. Und vergessen, dass der Mensch schon immer gewandert ist – immer auf der Suche nach einem besseren Ort zum Leben. Migranten sind wir – historisch betrachtet – alle. Und alle kommen wir aus Afrika. Nur kamen einige früher und andere später. Und manche wandern auch wieder weg. Auch eingeborene Sachsen.

Scroll Up