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Tagung zur kritischen intersektionalen Männlichkeitsforschung

Von Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig

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    Am 18. November 2017 veranstaltet das „Zentrum für Frauen und Geschlechterforschung“ der Universität Leipzig (FraGes) eine Tagung zum Thema „Migration und Männlichkeit(en)“. Dabei sollen grundlegende Bezüge zwischen den Kategorien Ge-schlecht und Migration aufgezeigt werden, um aktuelle Debatten durch theoretische und empirische Einblicke kritisch zu erweitern. Insbesondere Bilder des „Fremden“ und „Anderen“ bestimmen Debatten um Männlichkeit(en) im Kontext von Migrationsphänomenen, weshalb es notwendig ist, Diskurse über „kulturelle Differenz“, Männlichkeiten und Ungleichheit theoretisch aufzugreifen.

    Referent_innen verschiedener Einrichtungen und Universitäten werden dazu analytische Konzepte oder praktische Arbeiten in kurzen, thematisch gegliederten Vorträgen vorstellen. Dabei wird es unter anderem um die Frage gehen, wie das Image vom „männlichen Flüchtling“ entsteht und repro-duziert wird, als auch darum, Perspektiven des Empowerments der von Rassismus be-troffenen Personen zu diskutieren. In einer finalen Diskussionsrunde wird über die Ergebnisse des Tages angesichts aktueller Krisenimaginationen und darin eingebetteter rechtsnationalistische rassistischer Rhetoriken reflektiert werden. Unter anderem werden Dr. Paul Scheibelhofer (Universität Wien), Prof. Dr. Urmila Goel (Humboldt Universität Berlin) und Mart Busche (Alice-Salomon-Hochschule Berlin) referieren. Die Tagung beginnt am 18. November um 10:00 Uhr im Tagungsraum der Bibliotheca Albertina und richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.

    Tagungsort: Bibliotheka Albertina
    Vortragssaal, Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig
    10:00 Uhr – 18:30 Uhr

    Das Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (FraGes) besteht seit 2001 als Wissenschaftszentrum und Institution der Sichtbarmachung und Vernetzung von interdisziplinärer Geschlechterforschung an der Universität Leipzig. Mit der Durchführung von Lehr- und Bildungsveranstaltungen schafft es einen interdisziplinären Zugang für die Erforschung der Geschlechterverhältnisse im gesellschaftlichen Kontext.

    Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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