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Montag, 18. Januar 2021
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Für bessere Qualifizierung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern: Start des Projektes RESQUE 2.0

Von Referat für Migration und Integration

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    Eine erfolgreiche Netzwerkarbeit wird fortgesetzt: Bis 2019 läuft das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt RESQUE 2.0 für die Region Leipzig. Es hat das Ziel, die Integration in Arbeit, Ausbildung sowie die Schulerfolge für Flüchtlinge und Asylbewerber zu verbessern. Angesprochen werden insbesondere die Jugendlichen unter ihnen. Partner sind die Aufbauwerk Region Leipzig GmbH als Koordinatorin des Projektes, die Deutsche Angestellten Akademie GmbH, der Caritasverband Leipzig e. V. und das Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig.

    RESQUE 2.0 schließt an das vom ESF geförderte Bleiberechtsprogramm RESQUE für Leipzig (Oktober 2008 bis September 2010) und an RESQUE PLUS für Sachsen (Dezember 2010, mit zwei Verlängerungen, bis Juni 2015) an. Bis Ende 2014 konnten 1.290 Asylbewerber bzw. Flüchtlinge erreicht werden. Bis zum Start von RESQUE 2.0. wurden bislang sachsenweit 1.370 Personen betreut, beraten und begleitet. 50 Prozent der Teilnehmer konnten in Deutschkurse vermittelt werden, 20 Prozent in Beschäftigung gebracht werden und 15 Prozent nahmen an Qualifikationsmaßnahmen teil.

    RESQUE 2.0. umfasst Angebote zur Beratung, Qualifizierung und Vermittlung. Themen sind u. a. Fragen des Übergangs von der Schule in Ausbildung und Beruf, Anerkennung von Abschlüssen, Berufsorientierung, Bewerbungstraining, PC-Training und individuelle Unterstützung zur Wiederaufnahme einer Schulausbildung. Ebenso großes Gewicht legt RESQUE 2.0 darauf, Unternehmen, Arbeitsagenturen sowie öffentliche Verwaltungen über die besonderen Bedingungen und Belange bei der Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeitsmarkt zu informieren und sie entsprechend zu sensibilisieren.

    Erbracht werden die Beratungsleistungen von den Projektpartnern. So berät die Deutsche Angestellten Akademie GmbH Flüchtlinge und Asylbewerber in Fragen des Arbeitsmarktes und der Ausbildung. Dazu gehören u. a. Erstgespräche, die Feststellung von Kompetenzen, des weiteren Berufsorientierungs-, Bewerbungs- und Trainingstests sowie Unterstützung bei der Ausbildungssuche und Vermittlung in Angebote entsprechend der jeweiligen individuellen Befähigung.

    Das Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig ist zuständig für die ämterübergreifende Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung und die Kooperation mit Partnern der Integrationsarbeit auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene. Dazu gehören u. a. Multiplikatorenschulungen für Mitarbeiter bei kommunalen Einrichtungen, Grundsicherungsstellen und Kammern sowie Arbeitgeber und in der Migrantenhilfe Tätige. Ferner ist das Referat zuständig für die Sensibilisierung von Akteuren. Ebenso unterstützt es beim Zugang zu Leistungen des regulären Hilfesystems und ihrer Nutzung.

    Individuelle Maßnahmen für die Flüchtlinge und Asylbewerber, aufsuchende Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber in Leipzig und Landkreisen und soziale Betreuung hat sich der Caritasverband Leipzig e. V. auf seine Fahnen geschrieben. Er gewinnt Teilnehmer für die Angebote, unterstützt beim Zugang zu Leistungen des regulären Hilfesystems und organisiert Informationsveranstaltungen. Bei Bedarf werden Projektteilnehmer auch bei Gängen zu Behörden begleitet.

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