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European Energy Award in Gold für Leipzig

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    Mit der Verleihung des European Energy Awards in Gold (EEA) gestern in Dresden durch die Sächsische Energieagentur (SAENA) ist Leipzig nun in die goldene Liga der Klimaschutz-Kommunen aufgestiegen. Bereits seit 2011 hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit vielfältigen Initiativen immer wieder versucht, die Stadt Leipzig in Belangen des Klimaschutzes zu fordern – es brauchte allerdings ein paar Jahre, bis der Oberbürgermeister und die Stadt Leipzig die Einsicht gewannen, dass es ohne ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm und einer Leitstelle für den Klimaschutz, die alle Maßnahmen bündelt, um damit die nachhaltige klimagerechte Stadt 2050 zu erreichen, nicht funktionieren wird.

    Norman Volger, Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der Fraktion: „Die Aussagen des Oberbürgermeisters und des Umweltbürgermeisters bei der gestrigen Preisverleihung, dass der Klimaschutz schon seit langer Zeit eine Herzensangelegenheit der Stadt Leipzig sei, für die man sich auch mit allen Kräften selbstverständlich einsetzt, zeigt das Umdenken der Verwaltungsspitze, das unsere Fraktion mit ihren vielfältigen Stadtratsinitiatiativen der vergangenen Jahre in Sachen Klimaschutz erreichen konnte.

    Schließlich brauchten viele diesbezügliche Ratsbeschlüsse lange Zeit zur Umsetzung, was zur Folge hatte, dass der European Energy Award in Gold noch vor zwei Jahren verpasst wurde. Dazu gehört beispielsweise die von uns initiierte Stelle des Klimaschutzmanagers mit einer Klimschutzleitstelle, die erst im Jahr 2015 eingerichtet und personell besetzt wurde, obwohl dies bereits 2013 vom Stadtrat beschlossen wurde und unsere Fraktion die Umsetzung immer wieder anmahnte. Ebenso warten wir nach wie vor auf die Vorlage der bereits vor zwei Jahren beauftragten Gründachstrategie.

    Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung in Gold, wissen aber auch, dass beim Energie- und Klimaschutz der Stadt Leipzig noch viel Luft nach oben ist. Die Auszeichnung sollte insbesondere dazu dienen, begonnenes Engagement fortzusetzen und die Motivation der im ämterübergreifenden Energieteam involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu fördern.

    Meine Fraktion erwartet so in Zukunft eine entschlossenere finanzielle Untersetzung des Energie- und Klimaschutzprogramms, wirkungsvollere Energieeffizienzmaßnahmen in städtebaulichen Verträgen, ein nachhaltiges Mobilitätskonzept, eine Exit-Strategie aus der Strom- und Fernwärmegewinnung aus Braunkohle und die Weiterentwicklung der städtischen Anlagenrichtlinie um Nachhaltigkeitskriterien im Sinne von Divestment.“

    Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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