Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Verbraucherschutzbericht 2017 veröffentlicht

Das Sächsische Kabinett hat heute den Verbraucherschutzbericht 2017 verabschiedet. Der Verbraucherschutzbericht 2017 spiegelt die Entwicklung und die Aktivitäten in den Bereichen des umweltbezogenen, technischen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Verbraucherschutzes der Jahre 2014 bis 2016 im Freistaat wider.

„In Sachsen schreiben wir Verbraucherschutz groß – und das sehr erfolgreich. In allen Themenfeldern zeigt sich, wie wichtig es ist, dass wir uns in den Zeiten der Globalisierung und Liberalisierung der Märkte fortschrittlich zeigen und Verbraucherpolitik als Querschnittspolitik verstehen. Die Aktivitäten sind so zahlreich, wie es die Themenvielfalt erfordert“, so Staatsministerin Klepsch.

Ob es um die Ergebnisse von Betriebskontrollen und Probenuntersuchungen im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung geht oder um die Arbeit der Marktüberwachungsbehörden bei der Prüfung der Produktsicherheit, die Durchsetzung der Vorschriften zum Ökodesign und der Energieverbrauchskennzeichnung oder die Arbeit des Mess- und Eichwesens: Mit dem vorliegenden Verbraucherschutzbericht werden die entscheidenden Themen aufgegriffen, mit denen in regelmäßigen Abständen über die Arbeit des Verbraucherschutzes in Sachsen informiert wird. Dies betrifft auch Fragen zur Lebensmittelsicherheit, den Verbraucherrechten oder aber die Umsetzung von EU- und Bundesrecht und die zunehmenden Rechtssetzungsverfahren.

Ausgewählte Ergebnisse:

Gesundheitlicher Verbraucherschutz – Lediglich vier Prozent der kontrollierten Betriebe mangelhaft

Die amtliche Lebensmittelüberwachung besteht aus den zwei Säulen der vor-Ort-Kontrollen in den Betrieben und den Probenahmen und Untersuchungen an der Landesuntersuchungsanstalt. Von den insgesamt 65.690 erfassten Betrieben wurden im Jahr 2016 37.230 Betriebe (56,7 %) durch die Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter der Landkreise und kreisfreien Städte (LÜVÄ) kontrolliert und dabei wurden 77.313 Inspektionsbesuche durchgeführt. In 1.595 Betrieben, das sind vier Prozent der kontrollierten Betriebe, wurden erhebliche Mängel festgestellt, so dass Maßnahmen mit besonderer Durchsetzungswirkung folgen mussten. Bei den festgestellten Mängeln dominieren Hygienemängel.

Europäisches Schnellwarnsystem hat sich bewährt

Das Schnellwarnsystem: Rapid Alert System for Food and Feed (RASFF) wird von der EU-Kommission EU-weit betrieben und genutzt. Bei der RASFF-Landeskontaktstelle im SMS gingen von 2014 bis 2016 im Schnellwarnpostfach jährlich rund 3.600 bis 4.300 E-Mail-Nachrichten ein. 2016 wurden 26 Fälle gesundheitlich bedenklicher Erzeugnisse in Sachsen erstmals festgestellt und über das RASFF an betroffene Bundesländer und Mitgliedstaaten kommuniziert. 294 Aufträge für Rücknahme-/Rückrufkontrollen bei Warenempfängern in Sachsen wurden in 2016 an nachgeordnete Behörden erteilt, darunter Kunststofffremdkörper in diversen Feinkostsalaten, Nachweis von Toxin-bildenden Mikroorganismen in Teewurst, Krebserregende aromatische Kohlenwasserstoffe in Tätowierfarbe.

Kontrollen des Staatsbetriebes Mess- und Eichwesen zeigen Wirkung

Der wirtschaftliche Verbraucherschutz kontrolliert die Alltagsgeschäfte der Verbraucher, zum Beispiel ihre Fahr- und Fluggastrechte bis hin zum Schutz von Vermögens- und Datenlagen. Im, dem SMS nachgeordneten, Staatsbetrieb Mess- und Eichwesen werden Taxameter kontrolliert. Die Beanstandungsquote liegt bei unter fünf Prozent. Auch die Kontrolle der geeichten Waagen erfolgt über das Mess- und Eichwesen. Die Kontrollen zeigen Wirkung. Die Beanstandungsquote ist von zehn Prozent auf drei Prozent gesunken.

Der nunmehr vom Kabinett verabschiedete Verbraucherschutzbericht 2017 kann im Internet auf der Seite www.sms.sachsen.de abgerufen werden.

MelderVerbraucherschutz
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Trödeln auf dem Nachtflohmarkt am 22.09. in der agra Leipzig
226 unerlaubte Handynutzungen am Steuer in 14 Stunden
Polizeibericht 21. September: Handtasche geraubt, Zündler unterwegs, Autos angezündet
Martin Dulig schlägt Henning Homann als neuen Generalsekretär der SPD Sachsen vor
Filme für 8. Sächsisches Schülerfilm-Festival gesucht
Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug
Bis Ende Oktober bleibt das Abpumpen von Wasser im Landkreis verboten
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Das schlaflose Buch und die Frage nach dem Wertvollsten im Leben
Moni Port: Das schlaflose Buch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan hat es beinah vergessen, denkt sich so als großer Mensch: Kindsein ist doch ganz einfach. Nicht so kompliziert wie das Leben als Erwachsener. Man futtert, spielt, macht sich schmutzig, will nicht ins Bett und – na ja – dann kann man nicht einschlafen. Weil der ganze Tag so aufregend war. Zum Beispiel. Das kennen auch die Großen. Aber was kann man tun, wenn im Kopf die Show immer weiterläuft und nirgendwo ein Aus-Knopf ist?
Ist der überforderte Hypothalamus schuld an vielen Depressionen?
Blick von der linken Schläfe aus auf den linken Hypothalamus im Zentrum des Gehirns: Bei Personen mit Depressionen und bipolarer Störung sind vermutliche einige Regionen des Hypothalamus vergrößert (rot), einige sind jedoch auch verkleinert (gelb). Foto: Acta Psychiatrica Scandinavica

Foto: Acta Psychiatrica Scandinavica

Für alle LeserDass viele unserer seelischen Krankheiten mit direkten Veränderungen in unserem Körper zusammenhängen, wird selbst der Forschung erst nach und nach bewusst. Ein Grund ist natürlich, dass man erst so langsam lernt, wie unser Gehirn funktioniert und welche Folgen Veränderungen in einzelnen Regionen für unser Empfinden haben. Und Depressionen haben augenscheinlich auch Ursachen in unserem Gehirn. Ein Forschungsergebnis aus Leipzig.
Drei Fraktionen beantragen mehr soziale Komponenten für die Leipziger Gästetaxe
Auch junge Familien haben in der Regel kein dickes Reisebudget. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuch dieser Punkt war dann in der Ratsversammlung am 19. September nicht mehr unterzubringen: Punkt 21.14 „Einführung der Gästetaxe“. Auch so ein Punkt mit viel Diskussionsbedarf. Der Finanzbürgermeister hat ja bekanntlich eine neue Fassung vorgelegt. Die Fraktionen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen aber haben einen Änderungsantrag mit einer ganzen Latte von Änderungswünschen eingereicht.
RB Leipzig vs. FC Salzburg 2:3 – Ohne Ideen das Dosenduell verloren
Der Ex-Salzburger Ilsanker bereitete das 0:1 gegen seinen aktuellen Club vor. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Für alle LeserEs war zweifellos ein besonderes Duell zwischen den Clubs mit den auffallend ähnlichen Vereinslogos. Durch ein Tor kurz vor dem Abpfiff setzte sich das RB-Original aus Salzburg mit 3:2 gegen die Kopie aus Leipzig durch. Während der 90 Minuten zeigte das Team von Ralf Rangnick erhebliche Abwehrschwächen und wenige Ideen im Spielaufbau.
Autorenlesung mit Gert Loschütz – „Ein schönes Paar“
Foto: Schöffling & Co.

Foto: Schöffling & Co.

Beim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges Liebesglück, ihre Hoffnungen und Gefährdungen, an die überstürzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen.
Sonderausschuss des Stadtrats plädiert eindeutig für das nachhaltige Mobilitäts-Szenario für Leipzig
Straßenbahnhaltestelle Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Ende reichte die Zeit nicht mehr. Der Tagesordnungspunkt 21.6 „Mobilitätsstrategie 2030 für Leipzig“ musste am Mittwoch auf die nächste Sitzung des Stadtrates am Donnerstag, 27. September, verschoben werden. Wobei sich längst abzeichnet, dass der Stadtrat wohl für das Nachhaltigkeitsszenario stimmen wird. Schon aus simplen finanziellen Überlegungen. Und natürlich Überlegungen zur Attraktivität der Stadt.
Beschlüsse des Leipziger Stadtrates werden in der Fluglärmkommission regelmäßig überstimmt und vom Bund ignoriert
Protest im Rathaus gegen die kurze Südabkurvung und Lärm am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMit der Einwohneranfrage von Lars Kirchhoff war die Kurze Südabkurvung am Leipziger Flughafen am Mittwoch, 19. September, wieder Thema im Leipziger Stadtrat. Geantwortet hat das Ordnungsdezernat, das mit der Leiterin des Umweltschutzamtes die Leipziger Vertreterin in die Fluglärmkommission entsendet. Aber die Antwort spricht Bände über die Ohnmacht der Stadt und die seltsame Rolle der „Fluglärmkommission“.
Ordnungsamt soll ab 2019 um weitere zehn Mitarbeiter aufgestockt werden
Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserMit der ersten Antwort auf ihre Anfrage zu den „Auswirkungen der Aufstockung des Stadtordnungsdienstes“ war die Freibeuter-Fraktion überhaupt nicht einverstanden. Immerhin hat der Stadtrat ja gerade zwei Mal für eine weitere Aufstockung des Stadtordnungsdienstes gestimmt. Aber wie passt die Personalaufstockung nun zu den Fallzahlen? Also fragten die Freibeuter noch einmal nach. Und bekamen am Mittwoch, 19. September, umfassend Antwort.
Immortelle – Eine verschriftlichte Liebeserklärung an die Unsterbliche von Korsika
Andrea Nabert: Immortelle. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmortelle? Kenn ich. Jeder deutsche Dichter, der was auf sein sentimentales Gemüt hielt, hat sie bedichtet. Aber das stimmt so nicht ganz. Denn selbst die Immortelle, die Clemens Brentano im „Schnitterlied“ bedichtet, war wohl nur eine schöne bunte Strohblume. Die richtige Immortelle wächst im Süden. Auf Korsika zum Beispiel, wo Andrea Nabert ihre Liebe zu dieser duftenden Heilpflanze entdeckte.
Die eigene Bachelorarbeit schreiben lassen – ist das möglich?
Foto: Gabi3

Foto: Gabi3

Die Bachelorarbeit ist immer etwas, was nicht einfach umzusetzen ist. Vielen Studenten fällt es neben dem Studium und der Arbeit oftmals schwer, die Arbeit selbst zu schreiben. Doch was kann man in dem Bereich machen? Eine gute und einfache Möglichkeit ist es, wen man einfach einen Ghostwriter beauftragt. Dieser kann einem die komplette Arbeit erstellen, egal ob es sich um eine wissenschaftliche Arbeit handelt oder aber auch nicht. Der Ghostwriter hält alle Vorgaben und Wünsche ein, die der Student ihm bieten kann.
Zentrum für Pressefreiheit zählt wieder mehr Angriffe auf Journalisten
Großer Slogan, wenig Ahnung vom Leben eines Journalisten und ein dicker Wohlstandsbauch. "Ich, ich, ich" als neues Lebenselixier nicht nur bei Legida. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserJournalisten sehen sich in diesem Jahr wieder vermehrt tätlichen Angriffen von Rechtsradikalen ausgesetzt. Einen entsprechenden Bericht veröffentlichte jetzt das in Leipzig ansässige Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit. Allein in Chemnitz habe es in wenigen Tagen mehr Vorfälle gegeben als im gesamten vergangenen Jahr in ganz Deutschland.
Zwischen Überalterung und verschärftem Polizeigesetz: Der Ostdeutsche, das völlig unbegreifliche Wesen
Leipziger Zeitung Nr. 59. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa ist sie: Diesmal mit zwei tanzenden Polizeipferden und einem originalen Steinar aus der sächsischen Provinz auf dem Titelbild. Man glaubt ja mittlerweile, die wütenden Ost-Deutschen kommen nun überall hervor und zeigen jetzt das wahre Gesicht des Ostens, wie ja nun schon reihenweise auf Expedition geschickte Kollegen größerer Zeitungen aus dem verschonten Westen meinten feststellen zu können. So bestätigen sich Bilder. So liegt man falsch.
Bauherren müssen weniger Kfz-Stellplätze vorhalten, dafür mehr Abstellplätze für Fahrräder
An der Gerda-Taro-Schule schon zu sehen: viele Fahrradbügel für viele Schüler. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserEin Blick ins Archiv: Stimmt. 2016 beschloss der Stadtrat, die Leipziger Stellplatzsatzung endlich zu ändern, nachdem sich gerade in den Ortsteilen, die unter enormem Parkdruck leiden, zeigte, dass die alte kaum hilft und für Entspannung sorgt. Und die alte Satzung animierte auch nicht dazu, einfach ganz aufs Auto zu verzichten. Jetzt möchte OB Jung per Satzung die Stellplatzpflicht bei Bauvorhaben in Leipzig neu festlegen.
Leipzig will zum Bau neuer Schulen Anleihen in Höhe von 500 Millionen Euro aufnehmen
Zum Glück jetzt fertig: die Sportoberschule in der GoyastraßZum Glück jetzt fertig: die Sportoberschule in der Goyastraße. Foto: Ralf Julkee. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas 150-Millionen-Euro-Sofortprogramm für Leipzigs Schulen wird natürlich hinten und vorne nicht reichen, genug Platz für die kommenden Schülergenerationen zu schaffen. Allein bis 2025 braucht Leipzig – rechnerisch – 80 neue Schulen. Das braucht ganz andere Finanzierungsgrößen, die im normalen Haushalt nicht abzubilden sind. Da hilft nur noch eins: Eine neue Kreditaufnahme von 500 Millionen Euro.
Die ersten Bauvorbereitungen für dringend benötigte Schulen haben begonnen
Die zuletzt gar nicht benötigte Flüchtlingsunterkunft auf dem Barnet-Licht-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMit zwei Sofort-Paketen hat Oberbürgermeister Burkhard Jung ja in der jüngsten Vergangenheit den Stadtrat überrascht und gezeigt, dass man mit dem gemächlichen Planungs-Rhythmus im Rathaus nicht schafft, all das schnell hochzuziehen, was die wachsende Stadt dringend braucht. Das eine war das 45-Millionen-Paket für die Leipzig-Kitas, das andere das 150-Millionen-Sofortpaket für die Schulen. Ein paar dieser Schulprojekte gehen jetzt wirklich an den Start.