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Jury nennt Kandidaten für den Preis der Leipziger Buchmesse

Der Countdown beginnt: In fünf Wochen, am 15. März, stehen die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2018 auf der Bühne in der Glashalle. Insgesamt 16 Nominierte mit 15 Werken dürfen in den Kategorien Belletristik, Übersetzung und Sachbuch/Essayistik auf eine der renommiertesten Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum hoffen.

Folgende 15 preisverdächtigen Werke hat die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse 2018 unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke aus den 403 Einreichungen ausgewählt.

Nominierte in der Kategorie Belletristik: Isabel Fargo Cole: „Die grüne Grenze“ (Edition Nautilus), Anja Kampmann: „Wie hoch die Wasser steigen“ (Carl Hanser Verlag), Esther Kinsky: „Hain: Geländeroman“ (Suhrkamp), Georg Klein: „Miakro“ (Rowohlt), Matthias Senkel: „Dunkle Zahlen“ (Matthes & Seitz). Nominierte in der Kategorie Sachbuch/Essayistik sind Martin Geck: „Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum“ (Siedler Verlag), Gerd Koenen: „Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus“ (C. H. Beck)Andreas Reckwitz: „Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne“ (Suhrkamp), Bernd Roeck: „Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance“ (Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung, C. H. Beck), Karl Schlögel: „Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt“ (Edition der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, C. H. Beck).

Nominierte in der Kategorie Übersetzung: Robin Detje: übersetzte aus dem amerikanischen Englisch „Buch der Zahlen“ von Joshua Cohen (Schöffling), Olga Radetzkaja: übersetzte aus dem Russischen „Sentimentale Reise“ von Viktor Schklowskij (Die Andere Bibliothek),  Sabine Stöhr und Juri Durkot: übersetzten aus dem Ukrainischen „Internat“ von Serhij Zhadan (Suhrkamp) Michael Walter: übersetzte aus dem Englischen die „Werksausgabe“ in drei Bänden von Laurence Sterne (Galiani), Ernest Wichner: übersetzte aus dem Rumänischen „Oxenberg und Bernstein“ von Catalin Mihuleac (Paul Zsolnay Verlag). Der Preis der Leipziger Buchmesse wird am 15. März 2018 um 16 Uhr in der Glashalle vergeben. Die Preisverleihung kann im Livestream unter http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse verfolgt werden.

Bereits vor Beginn der Leipziger Buchmesse freuen sich die Nominierten auf Begegnungen mit ihren Lesern. Die fünf Kandidaten für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung stellen sich am 1. März im Literarischen Colloqium Berlin dem Publikum vor. Bereits am 2. März folgen die nominierten Autoren in der Kategorie Sachbuch dem Ruf des Literarischen Colloqiums. Ebenfalls am 2. März präsentiert die Leipziger Buchmesse in Kooperation mit MDR Kultur und Deutschlandradio in der Alten Handelsbörse in Leipzig die fünf Belletristik-Nominierten, die am 3. März auch im Literaturhaus Halle/Saale, am 8. März im Literaturhaus Hamburg sowie am 13. März im Literaturhaus München zu Gast sind.

Über den Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Unter dem Vorsitz von Kristina Maidt-Zinke entscheiden die Jury-Mitglieder Maike Albath, Alexander Cammann, Gregor Dotzauer, Burkhard Müller, Jutta Person und Wiebke Porombka über die Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse 2018.

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