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Road-Show gastiert am 21.03.2018 in Leipzig

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst – Warnstreiks werden fortgesetzt

Mit einem festlichen Szenario werden Beschäftigte aus verschiedenen Berufsgruppen des öffentlichen Dienstes mit einer in Gold gerahmten Urkunde und einer Ehrennadel für ihren Einsatz im täglichen Berufsleben geehrt. Nach einer Laudatio kommen Mitarbeiter/Innen in erkennbarer Berufsbekleidung oder einem interessanten Requisit aus der eigenen Berufswelt auf die Bühne, um den Preis stellvertretend für alle Kolleg/Innen entgegen zu nehmen.

„Wir erwarten ein buntes Teilnehmerspektrum. So unter anderem Beschäftigte aus der Sparkasse Leipzig, von der Stadtreinigung Leipzig, aus dem Städtischen Eigenbetrieb Behindertenhilfe, dem Technischen Rathaus der Stadtverwaltung, den Theaterwerkstätten, den Kindertagesstätten und Horten“, so die Ankündigung des stellvertretenden Bezirksgeschäftsführers des ver.di Bezirkes Leipzig-Nordsachsen, Sebastian Viecenz.

Diese Roadshow ist in einen ganztägigen Warnstreik eingebettet, zu dem ver.di und GEW gemeinsam aufrufen.

„Unsere Forderungen von 6 %, mindestens jedoch 200 € mehr für alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, sind absolut berechtigt. In Zeiten, wo öffentliche Arbeitgeber eine Imagekampagne mit dem Titel ‚Die Unverzichtbaren‘ anstrengen, um dem drohenden Fachkräftemangel Herr zu werden, ist es unerlässlich, die vielfältigen Berufsfelder im öffentlichen Dienst attraktiv zu gestalten. Attraktiv sind Jobs, wenn die Arbeitsbedingungen gut sind und das Einkommen stimmt. Die Bedingungen sind oft geprägt von zu viel Arbeit für zu wenige Mitarbeiter. Der allgemeinen Einkommensentwicklung hängt der öffentliche Dienst um durchschnittlich 4 % hinterher. Das gilt es zu verbessern!“, so Astrid Axmann, stellvertretende Vorsitzende GEW Sachsen, Bereich Jugendhilfe/Sozialarbeit.

Veranstaltungsort: Kleiner Wilhelm-Leuschner-Platz

Vorläufige Ablaufplanung:

10:30 Uhr       Eintreffen der Streikenden

11:00 Uhr       Rede von Oliver Greie, Leiter des ver.di-Landesbezirks Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

11:30 Uhr       Beginn der Auszeichnungsveranstaltung (Roadshow)

12:15 Uhr       Rede von Uschi Kruse, GEW-Vorsitzende Sachsen

14:00 Uhr      Veranstaltungsende

StreikMelderVer.di
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Civa bringt frischen Wind beim 1. FC Lok: Wolf macht Platz für neue Spieler
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Für alle LeserZwei Tage nach der Enttäuschung von Bielefeld beginnt beim 1. FC Lok Leipzig eine neue Zeitrechnung. Mit Almedin Civa wurde ein neuer Cheftrainer und Sportdirektor vorgestellt. Der bisherige Mann auf der Position, Wolfgang Wolf, beendet planmäßig nach einem Jahr sein Engagement. Wolf wäre gern geblieben, bei den kleinen Brötchen, die der Verein wieder backen muss, bedeutet Wolfs Abschied aber ein bis zwei weitere Spieler für Lok. Wer kommt und geht, wird in den kommenden Tagen entschieden.
Donnerstag, der 2. Juli 2020: Verfassungsschutz soll AfD-Daten rechtswidrig gespeichert haben
Gordian Meyer-Plath war bis zum 30. Juni 2020 der Präsident des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenIm gestern eröffneten Streit um den Umgang des sächsischen Verfassungsschutzes mit Daten über AfD-Abgeordnete gibt es heute eine neue Wendung: Der ehemalige Präsident der Behörde soll diese rechtswidrig gespeichert haben. Die Landtagsfraktionen sehen das offenbar ähnlich. Unterdessen stehen für die kommenden Wochen neue Corona-Lockerungen in Aussicht. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 2. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Per Sehnsuchts-Challenge durch die Coronakrise: Wie das Leipziger Format SportVorOrt die sportlose Zeit überbrückte
SportVorOrt war auch in der Coronakrise nicht untätig.

SportVorOrt-Logo

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit 26. Juni im HandelEs sind vor allem die Teams in den unteren Ligen und die sogenannten Randsportarten, die es oft schwer haben, eine mediale Öffentlichkeit zu finden. Das Format SportVorOrt war im vergangenen Jahr an den Start gegangen, um genau diese Plattform zu bieten. Jede Woche wurden hier interessante (Breitensport-)Termine in den Mittelpunkt gestellt. Doch was macht SportVorOrt, wenn gar kein Sport vor Ort stattfindet? Die LEIPZIGER ZEITUNG (LZ) befragte den Initiator Robert Kühne.
Nur 14 Prozent Wohneigentum: Wer sich vor jeder Mieterhöhung fürchten muss, kauft sich auch keine Wohnung
Entwicklung der monatlichen Haushaltseinkommen nach Klassen. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2019

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2019

Für alle LeserWer die Leipziger Bürgerumfragen genau liest, merkt schnell, wie diese „Boomstadt“ im Osten mit viel Kreativität aus ziemlich wenig Geld etwas Vorzeigbares macht. Man hört jedes Mal das Seufzen der Leipziger Statistiker, wenn sie nach der jüngsten Bürgerumfrage wieder feststellen, dass der Anteil des Wohneigentums einfach nicht gewachsen ist. Nur 14 Prozent leben in den eigenen vier Wänden. So niedrig ist der Wert auch noch in Berlin, der anderen „Arm aber sexy“-Stadt im Osten.
Bevor die Dieskaustraße zur Baustelle wird, muss die Küchenholzallee zu einem sicheren Radweg werden
Der Zustand der Küchenholzallee im Bereich der Kleingartenanlagen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAb 2023 wollen Stadt und LVB die komplette Dieskaustraße zwischen Adler und Großzschocher umbauen und modernisieren. Das ist überfällig. Aber im Leipziger Südwesten gehen dazu berechtigte Befürchtungen um, denn nicht nur für Autofahrer gibt es praktisch keine Ausweichstrecken. Für Radfahrer/-innen gäbe es zwar eine. Aber die ist in einem unzumutbaren Zustand: es ist die Küchenholzallee. Der Stadtbezirksbeirat Südwest macht das jetzt zum Thema.