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TdJW goes Wurzen: Beitrag zum Welttheater-Tag am 27. März 2018

Von Theater der Jungen Welt

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    591 Schüler*innen, 14 Workshops und 8 Vorstellungen – am heutigen Welttheater-Tag, war das Theater der Jungen Welt am Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium in Wurzen zu Gast. Mit dem TdJW-Bus und gleich 4 Produktionen im Gepäck ging es auf Reise. „Patricks Trick“, „Das Herz eines Boxers“, „Wagen 1322“ und „Erste Stunde“ waren in Doppelvorstellungen zu sehen. Bespielt wurde die Schul-Aula, die Turnhalle, Klassenzimmer und der Theaterbus auf dem Schulhof.

    Rund um die Vorstellungen wurde in insgesamt 14 Workshops geforscht und entdeckt. Thematisch arbeiteten die Schüler*innen mit den Workshopleiter*innen z.B. zu den Themen Gender, Doppelgänger oder Performances. Das gemeinsame spielerische und künstlerische Ausprobieren und Präsentieren stand im Zentrum. Intensiv diskutiert wurde auch bei den Nachgesprächen der Vorstellungen rund um die Themen der Stücke.

    Die Wichtigkeit des Welttheater-Tages unterstreicht TdJW-Intendant Jürgen Zielinski mit den Worten: „Keine Reden, sondern Machen –  Theater im ländlichen Raum ist ein immer wieder heiß diskutiertes kulturpolitisches Thema nicht nur in Sachsen. Genug Grund am Welttheatertag ein Zeichen zu setzen und mit der geballten Kraft eines Stadttheaters für (nicht nur) junges Publikum eine ganze Schule zur Bühne zu machen! Und darüber hinaus mit deutlich verstärkter Theaterpädagogik auch für alle Schüler Workshopteilnahmen zu ermöglichen! Ein richtungsweisendes Zeichen in der neu aufflammenden Bildungsangebotsdebatte in Sachsen.“

    Als globale Initiative wird der Welttheater-Tag seit 1961 am 27. März begangen, dem traditionellen alljährlichen Eröffnungstag des Festivals „Theater der Nationen“ in Paris. „In vielen Ländern der Erde ist Theater eine Kunstgattung, die am Rande des Existenzminimums um ihr Überleben ringt, in vielen Ländern ist es aber auch ein Weg unbequeme Wahrheiten auszusprechen und sich politisch zu wehren.“ Mit diesen Worten hat der Präsident des deutschen ITI-Zentrums (Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts), Joachim Lux, auf die besondere Bedeutung des Welttheater-Tages hingewiesen.

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