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Erstes Klangdokument aus der Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig

Präsentationskonzert der CD „Fortuna desperata“: Musik aus Gotik, Renaissance und Moderne

Kraftvolle archaische Klänge von Glocken, einer Renaissance-Orgel und der menschlichen Stimme; bebende Lieder von Leid und Sehnsucht, liturgische Musik aus den großen Kreisläufen des Lebens: dies vereint das Orgelkonzert am 27.04.2018, 19:30 Uhr in der Neuen Universitätskirche am Leipziger Augustusplatz.

Universitätsorganist Daniel Beilschmidt wird dabei von der auf mittelalterliche Musik spezialisierten Leipziger Sopranistin Christine Mothes und Veit Heller an Glocken und Glockenrädern unterstützt.

Das Programm spannt einen weiten Bogen von Musik des 14. Jahrhunderts bis in unsere Zeit – von Klängen aus der ersten erhaltenen Quelle notierter Orgelmusik, dem Robertsbridge Codex (ca. 1320) über den großen Komponisten des 14. Jahrhunderts, Guillaume de Machaut bis hin zu den Zeitgenossen Knut Nystedt und Arvo Pärt. Diese klangliche Gegenüberstellung erlaubt eine spannende und direkte Korrespondenz weit auseinanderliegender musikalischer Epochen.

Im Januar 2017 erschien die CD „Fortuna desperata“ beim Leipziger Klassik-Label Genuin. Die Aufnahme- und Produktionskosten dieser CD wurden vollständig durch Fördermittel der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“ finanziert. Die CD ist das erste Klangdokument aus der Neuen Universitätskirche und widmet sich – unterstützt von Christine Mothes und Veit Heller – der Schwalbennestorgel von Metzler.

Das Instrument der renommierten Schweizer Orgelbaufirma ist im Stil der späten Gotik und der Renaissance konzipiert und verfügt derzeit über 7 klingende Register. Mit weiteren 10 geplanten Registern sollen die klanglichen Besonderheiten einer Renaissance- und Frühbarock-Orgel realisiert werden. Die Stiftung hat nach maßgeblicher finanzieller Initiierung der ersten Ausbaustufe nun weitere 20.000 € für den vorgesehenen Registerausbau eingeworben und stellt sie aus Anlass des 50. Jahrestages der Sprengung der alten Universitätskirche St. Pauli zweckgebunden der Universität Leipzig zur Verfügung.

Weitere Mittel bleiben erforderlich, damit sich mit einer tatsächlich vollendeten mitteltönigen Schwalbennestorgel die Orgellandschaft der Musikstadt Leipzig auf einzigartige Weise vervollständigt.

Hierfür steht auch folgendes Spendenkonto zur Verfügung:

Kontoinhaber: Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
IBAN: DE03 8602 0086 0609 4646 40
Bank: UniCredit Bank AG Leipzig
Verwendungszweck: Orgel

Im März 2017 erhielt die CD den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Diese CD wird am Rande des Konzertes zu einem Sonderpreis von 15 € zu erwerben sein.

Der Erlös ist für die noch nicht realisierte zweite Ausbaustufe der Metzler-Orgel bestimmt.

Werke aus dem Robertsbridge Codex, Codex Faenza, von Guillaume de Machaut, Adam Ileborgh von Stendal, Alexander Agricola, Knut Nystedt und Arvo Pärt

Karten sind im Vorverkauf für 10 €/ ermäßigt für 5 € bei allen bekannten VVK-Stellen und an der Abendkasse für 12 €/ ermäßigt für 6 € zu erwerben.

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Naumburg würdigt in diesem Jahr wieder die schönste Frau des Mittelalters
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Auch von „Im Zauberwald, Teil 2“ hat Andreas Rietschel wieder 800 Exemplare verschenkt
Andreas Rietschel. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserWährend draußen, in den enthemmten Netzwerken, die Trolle und Zombies Hass, Wut und Beleidigungen verbreiten, hat sich der Leipziger Andi Rietschel schon vor Jahren geschworen, dass er alles tun wird, um Liebe und Zuversicht in der Welt zu verbreiten. Mit Märchen zum Beispiel, die er mit Märchenerzählerstimme einspricht und dann auf CD pressen lässt. Und etliche dieser CDs hat er auch zum jüngsten Weihnachtsfest wieder an Leipziger Kinder und soziale Einrichtungen verschenkt.
Die Woche: Klassenerhalt für ATV-Hockeyfrauen, EM-Halbfinale für Handballer futsch
Die ATV-Frauen feiern ihren Klassenerhalt. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserRiesiger Jubel beim ATV Leipzig. Die Frauen sicherten sich am Samstag mit einem Last-Minute-Tor den Verbleib in der Hallenhockey-Bundesliga. Durchwachsen lief es für die DHB-Handballer, die in dieser Woche gleich drei EM-Spiele zu absolvieren hatten. Für Rasenballsport hat die Fußball-Bundesliga wieder begonnen, während die Regionalligisten Lok und Chemie jeweils noch zwei Testspiele absolvierten.
Tiny Houses sind ganz bestimmt keine Lösung für die Probleme der Wohnungslosen in Leipzig
Wohnadresse: Parkhäuschen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit einiger Zeit machen ja Medienberichte zu Tiny Houses in Leipzig Schlagzeilen. Und die Reporter werden nicht müde zu erklären, wie toll die Idee ist, um auch Obdachlosen ein billiges Heim anbieten zu können. Wäre da nicht die grundlegende Frage: Wo stellt man diese Mini-Häuser eigentlich hin? Und wer bezahlt die ganzen Anschlusskosten? Das Leipziger Sozialdezernat hat noch ganz andere Probleme mit diesem Versuch, das Wohnungsproblem ausgerechnet mit Tiny Houses lösen zu wollen.