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Thema

Paulinerkirche

Der Fall der Pauliner-Kirche: Gemäldeschenkung der Familie Degeler-Koch an das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig

Der Bereich Kunstsammlung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig erhält mit dem Ölgemälde „Der Fall der Pauliner-Kirche“ der Künstlerin Brigitte Fassbender-Seeling einen Neuzugang und großzügige Schenkung der Familie Degeler-Koch. In Erinnerung an den im März dieses Jahres verstorbenen Leipziger Physiker und Philosoph Dietrich Koch wird das Gemälde vorerst bis Februar 2021 in der Ständigen Ausstellung im Alten Rathaus präsentiert, teilt das Museum mit.

Blumen für Daniel Schmid: Nur die Gebeine von drei in St. Pauli Bestatteten wurden 1968 geborgen

Es war eine Nacht-und-Nebel-Aktion, in der kurz vor Pfingsten 1968 die Grüfte der Universitätskirche St. Pauli aufgebrochen wurden und die Überreste der dort seit Jahrhunderten Aufgebahrten weggeräumt und die Grabbeigaben geplündert wurden. Bis heute weiß man nicht, wo die Gebeine der einst hier Bestatteten geblieben sind. Nur von dreien wurden die sterblichen Überreste geborgen.

Einjähriges Jubiläum der Wiederindienstnahme der Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig

Am heutigen 1. Advent jährt sich zum ersten Mal der Gottesdienst zur Wiederindienstnahme der Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig. Die Stiftung ist dankbar für das Engagement all derer, die diesem Ort von Beginn an seine einzigartige Anziehungskraft als Aula und Kirche zurückgegeben haben. Zu nennen sind hier insbesondere auch die Gottesdienste der Universitätsgemeinde, die Konzerte der Universitätsmusik und die Führungen der Kustodie. Die Stiftung betrachtet das Wiederaufblühen dieses Ortes als ein einzigartiges Geschenk der Friedlichen Revolution von 1989!

50 Jahre nach der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli: Verpasste Gelegenheiten

Am Mittwoch jährt er sich zum 50. Mal: der Tag, an dem die Universitätskirche St. Pauli gesprengt wurde – ein unversehrter Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert, immer dreifach genutzt: gottesdienstlich, akademisch, musikalisch. Dieser brachiale Zerstörungsakt am 30. Mai 1968 war Ausdruck einer Politik, die Vielfalt, multikulturelles Leben, kontroversen wissenschaftlichen Diskurs und religiöse Orientierung militant bekämpfte.

Der Protest gegen die Sprengung der Universitätskirche, die Folgen und der berechenbare Untergang der DDR

Am Mittwoch, 30. Mai, wird die Universität Leipzig der Sprengung der einstigen Universitätskirche St. Pauli gedenken. Am Donnerstag, 30. Mai 1968, um 9:58 Uhr, hatte das Sprengkommando die Sprengladungen gezündet und die über 700 Jahre alte Kirche in Schutt und Staub verwandelt. Der richtige Zeitpunkt, um an ein Buch zu erinnern, das schon 2011 erschien. Denn der Sprengung folgte ja dann zum Bach-Wettbewerb wenig später ein Protest, der es in sich hatte.

Die Sprengung der Leipziger Universitätskirche war durch die Leipziger nicht zu verhindern

Am 23. Mai vor 50 Jahren besiegelten die Leipziger Stadtverordneten das Schicksal der einstigen Universitätskirche St. Pauli am Karl-Marx-Platz. Wenn sie das überhaupt konnten. Aber tatsächlich stimmten sie mit nur einer Gegenstimme für die Neugestaltung des Universitätscampus am Karl-Marx-Platz – Abriss und Sprengung von Paulinerkirche und Augusteum mit eingeschlossen. Das schwarze Jubiläum nutzte auch die Universität, um die historischen Vorgänge ein bisschen zu erhellen.

Konzert zum Gedenken an den 50. Jahrestag der Sprengung der alten Universitätskirche St. Pauli

Die Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“ macht auf ein besonderes Konzertereignis aufmerksam: Konzert zum Gedenken an den 50. Jahrestag der Sprengung der alten Universitätskirche St. Pauli am Mittwoch, 30. Mai 2018, 19:30 Uhr in der Aula und Universitätskirche St. Pauli, Augustusplatz. Karten zu 5 Euro sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen der Universitätsmusik erhältlich (Musikalienhandlung Oelsner M. OELSNER, Schillerstraße 5, 04109 Leipzig, Tel. +49 341 960 5656, E-Mail musik@m-oelsner.de sowie Ticketgalerie und Culton Ticket); Restkarten – nur soweit vorhanden – an der Abendkasse.

Präsentationskonzert der CD „Fortuna desperata“: Musik aus Gotik, Renaissance und Moderne

Kraftvolle archaische Klänge von Glocken, einer Renaissance-Orgel und der menschlichen Stimme; bebende Lieder von Leid und Sehnsucht, liturgische Musik aus den großen Kreisläufen des Lebens: dies vereint das Orgelkonzert am 27.04.2018, 19:30 Uhr in der Neuen Universitätskirche am Leipziger Augustusplatz.

Wie die Zerstörung der Paulinerkirche zum Beginn des Leipziger Bürgerprotestes wurde

Für FreikäuferNoch ein Buch über die Paulinerkirche? Ja, noch eins. Eines von draußen, eines, das diese ganz spezielle Leipziger Geschichte mit unabhängigem Blick betrachtet und dabei mehr sieht als die Kämpen hierzulande. Andrew Demshuk ist heute Geschichtsprofessor an der American University in Washington, D.C.. Leipzig lernte er 2006 als Mitarbeiter des Simon-Dubnow-Instituts kennen. Da geht es eigentlich um jüdische Geschichte. Aber der Fall Paulinerkirche ließ ihn nicht los.

Ein Buch, das gerade im Hybriden von Aula und Kirche St. Pauli Faszination und Chancen entdeckt

Für FreikäuferAm 1. Dezember ist es endlich so weit. Mit einem Festakt und einem Festkonzert wird das Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli – am 1. Dezember eröffnet. Gefeiert wird bis zum Universitätsgeburtstag, dem Dies Academicus am Montag, 4. Dezember. Und pünktlich zu diesem Finale liegt jetzt auch dieses opulente Buch vor. Das auch ein streitbares ist. Denn um kein Leipziger Gebäude wurde in den vergangenen 15 Jahren so heftig gestritten wie um St. Pauli.

Gastkommentar von Christian Wolff: Christdemokratischer Eiertanz

Das heute in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) – http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Sachsens-Finanzminister-zum-Paulinum-Zweitteuerstes-Bauwerk-seit-1990 – veröffentlichte Interview mit dem sächsischen Finanzminister Georg Unland (CDU) lässt aufhorchen. Denn er ist es ja, der für morgen zu einer „Bauabschlussfeier“ in die „in die Aula“, gemeint ist wohl die neue Universitätskirche St. Pauli, eingeladen hat – einer Feier, die im Protokoll eigentlich nicht vorkommt.

Gedenken an Sprengung der Universitätskirche am 30. Mai 1968

Am 30. Mai 2017 wird die Universität Leipzig in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Paulinerverein und der Stadt Leipzig der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli vor 49 Jahren gedenken. Ab 10 Uhr erinnert der Paulinerverein am Augustusplatz an den Verlust der Universitätskirche St. Pauli mit einer Ansprache von Landesbischof a. D. Jochen Bohl.

Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“: Prof. Dr. Matthias Schwarz übernimmt Vorsitz des Stiftungsvorstandes

Die Stiftung Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig hat seit dem 1. November 2016 wieder einen Vorstandsvorsitzenden aus dem Kreis der Mitglieder der Universität Leipzig. Frisch zum Beginn des Jubiläumsjahrs der Reformation übernimmt Prof. Dr. Matthias Schwarz, Mathematiker an der Alma Mater Lipsiensis und derzeit Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung, den Vorsitz des Stiftungsvorstandes. Dieser wurde durch Prof. Dr. Martin Oldiges, emeritierter Jurist der Universität Leipzig und im Februar 2016 verstorben, zum Ende des vergangenen Jahres niedergelegt. Den stellvertretenden Vorsitz hat weiterhin Superintendent Martin Henker inne.

Am 30. Juni: Vortrag zur Geschichte der Universitätskirche im Stadtarchiv

Die 1968 gesprengte Universitätskirche steht im Mittelpunkt eines Vortrags am 30. Juni, 18:30 Uhr, im Stadtarchiv Leipzig. Die Referentin, die Leipziger Historikerin Dr. Constance Timm, hat ihre Ausführungen unter des Motto „Vom Dominikanerkloster zur Universitätskirche: St. Pauli zu Leipzig und das historische Gedächtnis“ gestellt.

Porsche AG und Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstützen mit Spenden die Rückkehr der Epitaphe aus St. Pauli

Viele Leipziger warten darauf, dass das Paulinum der Universiät endlich fertig wird. Vor allem in der Aula hängt es. Dort fehlen noch die Glassäulen, für die man nach jahrelanger Suche endlich eine Lösung gefunden hat, wie Finanzminister Georg Unland jüngst mitteilte. Und auch bei der Restaurierung der Epitaphe aus der alten Paulinerkirche kommt man wieder ein Stück voran.

Die Sprengung der Paulinerkirche, der Husarenstreich in der Kongresshalle und die spektakuläre Flucht übers Schwarze Meer

Mancher wird dieses Buch 1990 vielleicht verpasst haben. Da legte es der Piper Verlag vor - mitten in einer Zeit, als sich die Bücher, die sich kritisch mit der gerade absaufenden DDR beschäftigten, gegenseitig heftige Konkurrenz machten. Dabei ist es eine Leipzig-Geschichte, die ihre Faszination auch 26 Jahre später nicht eingebüßt hat. Immerhin erzählt es von einer der spektakulärsten Fluchten aus der DDR. Und nicht nur das.

Kanzel aus Uni-Kirche: Korb restauriert und im Museum zu sehen

Neue Attraktion im Leipziger Museum für Musikinstrumente: Erstmals seit 1968 ist der Korb der aus der Universitätskirche St. Pauli geretteten Kanzel wieder öffentlich zu sehen. Unter Leitung der Kustodie der Universität Leipzig wurden mehr als 200 Originalfragmente des Kanzelkörpers restauriert und miteinander verbunden, verlorene Teile ergänzt. Für die Zeit der vorübergehenden Aufstellung im Musikinstrumentenmuseum der Universität soll die barocke Kanzel auch thematisch in die dort bestehende Ausstellung integriert werden. Die Restaurierungsarbeiten am Rest der Kanzel (Schalldeckel und Treppenaufgang) werden inzwischen, soweit es die finanziellen Mittel zulassen, weitergeführt.

Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“: Professor Dr. Martin Oldiges legt Amt nieder

Mit tiefem Bedauern teilen wir mit, dass Professor Dr. Martin Oldiges das seit Gründung der Stiftung "Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig" ununterbrochen ausgeübte Amt des Vorstandsvorsitzenden mit Wirkung zum 31.12.2015 gesundheitsbedingt niedergelegt hat. Im Namen des Kuratoriums und des Vorstands sprechen wir ihm allergrößten Dank aus für sein aufopferungsvolles, umsichtiges Engagement in den vergangenen sieben Jahren!

Leserbrief: Anmerkungen zum Gastkommentar von Herrn Wolff „Warum so schweigsam?“

Von Jakob Heuschmidt: Hier meine persönlichen Anmerkungen zum Gastkommentar des Herrn Wolff vom 28.11.2015. Darin habe ich versucht, unter Auslassung unkritischer Stellen, entsprechende kritische Stellen des Herrn Wolff richtigzustellen.

Die Geschichte der Leipziger Gellert-Gräber als Extra-Druck für Gellert-Freunde

Es darf gepilgert werden. Seit Juli ist das Gellert-Grab auf dem Leipziger Südfriedhof neu gestaltet. Der Freundeskreis Gellert hat dem lange Zeit sehr trostlos wirkenden Grab endlich auch die notwendigen Daten hinzugefügt, damit Pilger wissen: Hier sind sie richtig. Die ganze Geschichte des Gellert-Grabs passt natürlich auch nicht auf den neuen Gedenkstein.

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