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Ein Orakel wartet im Museum darauf, Besucherfragen zu beantworten. Auch ein Blick in die Zukunft ist möglich.

Museumsnacht: Mit Taschenlampen, fossilen Schätzen und Klanglabor durch die Geschichte reisen

Das Ägyptische Museum - Georg Steindorff - bietet viele Mitmachtaktionen für große und kleine Gäste an. So können etwa Familien gemeinsam eine Stele anfertigen und mitnehmen - analog zu den altägyptischen Stelen, die von der großen Bedeutung der Familie damals zeugen. Zu jeder vollen Stunde lernen die Besucher Kulthandlungen kennen - vom Sonnenrhythmus bis zum Feindvernichtungsritual.

Im Antikenmuseum können Interessenten beim Bau des neuen Tempels für Aphrodite mithelfen oder kultische Masken basteln. Eine Ausrüstung mit übernatürlichen Objekten macht den Zauberkult erlebbar, das römische Kultbrot „Libum“ steht bereit zur Verkostung, und ein Suchspiel (nicht nur) für Kinder bringt Gegenstände der Kult- und Opferhandlungen der Griechen und Römer näher. Besucher können auch in das Gewand eines römischen Priesters schlüpfen. In diesem 20 Quadratmeter großen Stoff einer Toga können sie dann nach römischem Ritus die Pflichten gegenüber den Göttern erfüllen.

Die Geologisch-Paläontologische Sammlung öffnet die Kartensammlung des Instituts für Geographie, die insgesamt über 17.500 Karten, Atlanten und Erläuterungen umfasst. Geophysiker erklären das Seismometer sowie historische und moderne Messgeräte ihres Faches. Vor Ort können Besucher ihre Fossilien bestimmen lassen und sogar Fossilien aus über 200 Millionen Jahren Erdgeschichte ersteigern. Auch ein Rundgang durch die historische Bibliothek und Sammlung steht auf dem Programm.

Das GRASSI Museum für Musikinstrumente bietet unter anderem eine Taschenlampenführung durch die normalerweise nicht freizugängliche Studiensammlung an, in der es viele ungewöhnliche und geheimnisvolle Musikinstrumente zu entdecken gibt. Mit Regentänzen und Gewitterzauber rufen kleine und große Besucher mit Trommeln, Rasseln und anderen Instrumenten das perfekte Museumsnachtwetter herbei. Neben Konzerten machen Klang und Innenleben historischer Musikautomaten die Geschichte des Instrumentenbaus erlebbar. Im Klanglabor können im gemeinsamen Spiel Klassiker der Rock- und Popmusik neu interpretiert werden.

Die Kustodie hält für Besucher die Ausstellung „Transformationen – Von der Universitätskirche zum Paulinum“ in der Galerie des Neuen Augusteums bereit. Von 19 bis 22 Uhr können Besucher immer zur vollen Stunde an einer Führung durch den Andachtsbereich des Paulinums – Aula und Universitätskirche St. Pauli teilnehmen. Darin geht es besonders um die Epitaphien, die nicht nur beeindruckende Kunstwerke, sondern auch Zeugnisse der Erinnerungskultur vergangener Jahrhunderte sind.

Wird der Sand an den schönsten Stränden der Welt knapp? Dieser Frage geht ein Vortrag in der Mineralogisch-petrographischen Sammlung nach. Auch der Entstehung und Färbung von Glas, gehen die Wissenschaftler dort mit Experimenten auf den Grund. Bei einer Führung durch die Ausstellung wird von Edelsteinen und Fälschungen, aber auch von Biomineralien, Halbleitern und Gläsern erzählt. Beim Mineralienverkauf vor Ort kommen Kinder, Anfänger- und Profi-Sammler auf ihre Kosten.

Bei einem Besuch der Sammlung Ur- und Frühgeschichte können Besucher die Ausstellung „Kult ist Kult“ erkunden. Sie thematisiert das Spannungsfeld zwischen Archäologie und Fiktion. Im Rahmen der Ausstellung werden Kurzführung angeboten, etwa zum Einfluss von Fantasie und Fakten auf die archäologische Deutung und zu Ausgrabungen in Eythra bei Zwenkau. Bei einer Taschenlampenführung durch die Zoologische Lehr- und Studiensammlung entdecken Besucher die sonst verborgenen Schätze aus allen Teilen der Erde (vorherige Anmeldung unter zoosa@uni-leipzig.de erforderlich). Exotische Gliedertiere sind zu erleben, die Mutigen dürfen sie auch anfassen. Um Parasiten und Grillen geht es in Präsentationen in der Sammlung.

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Umweltminister Wolfram Günther zum Start der Deichöffnung am Leipziger Ratsholz
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Für alle Leser„30 Jahre ...“ steht einfach auf der Titelseite. Und natürlich geht es um 30 Jahre deutsche Unzufriedenheit. Auch vor unsanierten Häusern. Denn mittlerweile wirkt es einfach nur noch seltsam, wenn 30 Jahre nach der Deutschen Einheit hunderte Häuser in Leipzig unsaniert sind und leerstehen. Kann es sein, dass die schöne neue Dingwelt, über die einige unserer Autor/-innen in der neuen „Leipziger Zeitung“ Nr. 84 schreiben, einige ganz erhebliche Baufehler hat?
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LVB-Haltestelle Hauptbahnhof. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserIm September gab es ja im Stadtrat eine klare Unterstützung für den Antrag des Jugendparlaments, mehr Rauchverbote an sensiblen Orten in der Stadt anzuordnen. „Die gesundheitlichen Schäden des Rauchens sollten allgemein bekannt und verständlich sein“, hatte das Jugendparlament argumentiert. Aber es ist mit den Raucher/-innen genauso wie mit anderen seltsamen Erwachsenen: Sie verhalten sich systematisch unvernünftig. Auch an Haltestellen zwischen lauter Nichtraucher/-innen. Dagegen hat Torsten Saro eine Petition eingereicht, die jetzt mitgezeichnet werden kann.
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Bericht „Absatz an Pflanzenschutzmitteln in der Bundesrepublik Deutschland“. Cover: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Cover: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

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