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Hungrig nach Gespräch: Lauter Leise Erzählspiel am 16. Juni

Am Sonnabend, den 16. Juni werden auf dem Leipziger Augustusplatz 29 runde Tische einen großen runden Tisch formen und an die Dialoge zur Zeit der Friedlichen Revolution erinnern. 29 Jahre danach wird es an den runden Tischen unpolitisch, aber konstruktiv zugehen. Jeweils zwei fremde Menschen kommen durch Gesprächskarten miteinander in Dialog. Anhand von persönlichen Fragen wie „Was gefällt Ihnen am Leben in Leipzig?“ oder „Was war Ihr bisher schwierigstes Gespräch?“ können aus Fremden Freunde werden und wird das gewogene Zuhören und vorurteilsfreie Austauschen als Wert gestärkt.

„Das Gespräch zwischen zwei Menschen ist die kleinste Zelle der Demokratie“, meint Anna Kaleri von Lauter Leise e.V., die das Erzählspiel zusammen mit der Leipziger Künstlerin Ute Puder entwickelt hat. Die Idee ist von vergleichbaren Ansätzen gespeist, etwa dem „Conversation Dinner“ des britischen Historikers Theodore Zeldin oder den 36 Fragen zum Verlieben von Arthur Aron.

„Lauter Leise e.V. Kunst und Demokratie in Sachsen“ hat sich Ende 2016 aus der Initiative „Literatur statt Brandsätze“ gegründet und führt rund 30 Veranstaltungen pro Jahr in Leipzig und Sachsen durch. Mit künstlerischen Aktionen im öffentlichen Raum wollen die Kreativschaffenden zur Stärkung konstruktiver Ausdrucksformen beitragen.

Das Lauter Leise Erzählspiel findet anlässlich des Tages der Offenen Gesellschaft statt und wird gefördert von Leipzig – Ort der Vielfalt.

16.06.2018, 16 bis 20 Uhr
Augustusplatz Leipzig

http://www.lauter-leise.de/2018-runde-tische.html

MelderFriedliche Revolution
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Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 60, seit 19. Oktober im HandelDer 19. Oktober 1918. In drei Wochen ist der Krieg vorbei. Im Osten ist er seit dem 3. März 1918 vorüber. Der Friede von Brest-Litwosk beendete die Kampfhandlungen zwischen Russland und dem Deutschen Reich. Für die Leipziger bleibt es ein seltsam ferner Krieg, denn im Gegensatz zum Zweiten Weltkrieg ist Deutschland nie selbst Schauplatz, auch in Prag, was damals noch zu Österreich/Ungarn gehört, wird nicht gekämpft. Es verwundert daher nicht, dass sich das Leipziger Gewandhausorchester auf den Weg in die heutige tschechische Hauptstadt gemacht hat, um bei den Verbündeten einen Beweis seines Könnens zu liefern.
Nico Semsrott präsentiert für alle, die das Ding mit dem Fehlermachen begriffen haben: Der Kalender des Scheiterns
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Ex-NPD-Stadtrat Enrico B. erneut wegen Körperverletzung vor Gericht
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Für alle LeserEs ist nicht das erste Mal, dass Stadtrat Enrico B. als Angeklagter vor Gericht erscheinen muss. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen NPD-Mitglied vor, gemeinsam mit einer weiteren Person einen Radfahrer verprügelt zu haben. Anschließend soll er telefonisch Verstärkung angefordert haben, um das Opfer zu „exekutieren“. Wegen zahlreicher Vorstrafen droht B. erneut eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung.
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Schlüsselübergabe für den neuen VAGaBUND-Garten im Lene-Voigt-Park. Foto: BUND Regionalgruppe Leipzig

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Für alle LeserAuch in Connewitz wurden in den letzten Jahren viele beliebte Freiflächen bebaut. Um jede einzelne tut es den Bewohnern leid. Auch weil damit oft auch ein wichtiges Stück Kultur verloren geht. So wie in der Wolfgang-Heinze-Straße 36. Ende des Jahres 2017 bekamen sowohl der VAGaBUND-Ökogarten als auch die Kneipe Black label Kündigungen für die Nutzung der Gartenfläche bzw. des Freisitzes. Zumindest der BUND hat ein neues Stück Gartenland bekommen. Aber ganz woanders.
Das Lübecker Modell – ein Vorbild für Wälder in Deutschland und Europa
Waldweg im Auwald. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWenn der vor wenigen Wochen zur Abstimmung vorgelegte Forstwirtschaftsplan für den Auwald Leipzig in Kraft treten sollte, werden im kommenden Winter allein im Waldgebiet der „Nonne“ 2.295 Festmeter eingeschlagen werden. Eine solche Menge an Holz kommt nicht allein durch die Entnahme junger Bäumchen zustande, es ist absehbar, dass es vielen Starkbäumen ans Leben geht.