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Arbeitskampfmaßnahmen behindern Verhandlungen bereits im Vorfeld

Tarifverhandlungen am Klinikum St. Georg gehen weiter

Die Tarifverhandlungen zwischen dem Klinikum St. Georg und ver.di werden am 2. Juli 2018 fortgesetzt. Gemeinsam mit ver.di hatte sich die Geschäftsführung des Klinikums auf diesen Verhandlungstermin geeinigt, nachdem ein Gutachten zur Beurteilung der wirtschaftlichen Auswirkungen von Tariferhöhungen in Auftrag gegeben wurde.

Die von ver.di angekündigten Arbeitskampfmaßnahmen stellen für das Klinikum eine zusätzliche wirtschaftliche Belastung dar und sind, insbesondere vor Vorlage der detaillierten Ergebnisse des Gutachtens, nicht nachvollziehbar. Im vorliegenden Zwischenergebnis kommt der Gutachter zu der ersten Einschätzung, dass die letzte Arbeitnehmerforderung vom 8. Mai 2018 derzeit wirtschaftlich nicht umgesetzt werden kann, ohne das Klinikum erheblich zu gefährden.

Das vollständige Gutachten wird für den 27. Juni 2018 erwartet und umgehend detailliert analysiert, um die zur Verfügung stehenden Gestaltungsspielräume für Tariferhöhungen in vollem Umfang nutzen. In der kommenden Tarifverhandlung am 2. Juli 2018 wird das Klinikum ver.di ein konkretes Angebot unterbreiten.

Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen möchte die Geschäftsleitung des Klinikums gemeinsam mit ver.di eine vertretbare Lösung finden, die das Klinikum und die Arbeitsplätze nicht gefährdet. Daher ist es wichtig, dass die Gewerkschaft auch die wirtschaftlichen Realitäten beachtet und konstruktive Verhandlungen nicht durch Arbeitskampfmaßnahmen bereits vorab gestört werden.

Zur Absicherung der Notversorgung wurde mit ver.di eine Notdienstvereinbarung getroffen.

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