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Lachmesse 2018: Leipzig ist für acht Tage wieder DIE Kabarett-Hauptstadt

Bei der 28. Auflage des Europäischen Humor- und Satirefestivals bieten vom 21. bis 28. Oktober 175 Künstler politisches Kabarett, Comedy, Poetry und Musik-Kabarett vom Feinsten. Den Preis der Lachmesse, den „Leipziger Löwenzahn“ für das beste Programm 2017 erhält im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 21. Oktober der Kabarettist Ingo Börchers.

Aus der Gilde der Spitzenkabarettisten treten dieses Jahr Reiner Krönert, Henning Venske, René Sydow, Willy Astor, Ohne Rolf, Sissy Perlinger, Frank Lüdecke, Philipp Weber, Nico Semsrott, Mathias Tretter und Gerhard Polt auf. Wir freuen uns besonders auf den Auftritt der Münchner Lach- und Schießgesellschaft mit ihrem aktuellen Programm „Exitenzen“.

Alte Bekannte und neue Gesichter

Mit Gernot Voltz, Lizzy Aumeier, Werner Brix, Hennes Bender, Thomas Nicolai, Sebastian Krämer, Marko Tschirpke, Philipp Schaller, Nora Boeckler, Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie und Ass-Dur sowie den in Leipzig ebenso bekannten wie beliebten Kabarettensembles Distel, Herkuleskeule und Magdeburger Zwickmühle treten wieder alte Festivalbekannte auf.

Erstmals zur Lachmesse präsentieren sich dagegen Frederic Hormuth, Gudrun Höpker, Masud, Robert Alan, Johnny Armstrong, Jan Philipp Zymny und Scott & Muriel.

Als Europäisches Festival stellt die Lachmesse 2018 wieder eine Reihe internationaler Künstler vor: die Microband aus Italien, Werner Brix, Roman Grinberg und Lisa Eckhart aus Österreich, Ohne Rolf und 9 Volt Nelly aus der Schweiz, Tom Dewulf aus Belgien sowie aus Großbritannien Johnny Armstrong und Scott & Muriel.

Newcomer und neue Formate

Die Lachmesse bietet von jeher jungen Talenten eine Plattform. Mit Sandra Da Vina, Nektarios Vlachopoulos, Roman Weltzien, Lennart Schilgen, Maxi Gtettenbauer, Robert Alan, André Herrmann, Jan Philipp Zymny, Jakob Heymann und 9 Volt Nelly präsentiert das Europäische Humor- und Satirefestival eine ganze Reihe vielversprechender Newcomer.

Mit den im Vorjahr erfolgreich gestarteten neuen Formaten sprechen die Festivalorganisatoren auch 2018 speziell jüngeres Publikum an.

In „Slam vs. Kabarett“ treffen vier Poetry Slammer auf vier Kabarettisten. Beim „Horny Comedy Slam“ bewerten am Ende die auftretenden Comedians den besten Social-Media-Kommentar aus dem Publikum – Slam einmal andersrum. In „Jugend forsch!“ stellen sich Nachwuchskabarettisten dem Lachmesse-Publikum vor – eine Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Kabarett.

Nunmehr zum 6. Male findet der „Kupferpfennig-Wettstreit“ im Kabarett academixer statt. Der spannende Lachmesse-Nachwuchs-Grand Prix mit drei der besten Newcomer wird am 24. Oktober wie gewohnt von Christoph Walther und Gastgeberin Anke Geißler moderiert.

Lachmesse Neuheiten

Der Lachmessejahrgang 2018 möchte mit zwei Neuheiten weitere Besucher für das Festival interessieren. Erstmals geht die Lachmesse ins Ariowitsch-Haus, dem Jüdischen Kultur- und Begegnungszentrum Leipzigs. Der Wiener Kabarettist Roman Grinberg widmet sich in seinem Programm „Oj, hab ich gelacht“ dem jüdischen Humor. Das Programm des Pianisten ist gespickt mit viel traditioneller Musik und dem typischen jüdischen Humor, dem der sächsische bekanntermaßen recht nahe ist. Erstmals startet die Lachmesse einen Comedy-Abend ausschließlich in Englisch und lockt damit die stetig wachsende English-Community zum Programm ENGLISH STAND UP COMDY LIVE in die naTo.

In der Galerie Kub wird am 27. Oktober ganz ohne Pointenzwang diskutiert: Das Thema lautet „Trump! Über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Satire“. Die Podiumsdiskussion ist eine Kooperation mit dem Festival „Leipziger Literarischer Hebst“ und findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25. Jahr der Städtepartnerschaft Leipzig – Houston statt.

Höhepunkte zum Abschluss in Schauspiel und Haus Leipzig

Ein besonderer Coup gelang den Veranstaltern mit der Verpflichtung von Gerhard Polt und den Well-Brüder aus’m Biermoos. Der bekannteste Bayer gastiert mit den unglaublichen Wellbrüdern am 27. Oktober im Schauspielhaus.

Satirischer Höhepunkt des Festivals ist die Jürgen-Hart-Satire-Matinee mit Sissy Perlinger, Philipp Weber, Frank Lüdecke und Das Geld liegt auf der Fensterbank Marie sowie den Gastgebern Anke Geißler und Mathias Tretter am 28. Oktober um 11.00 Uhr im Haus Leipzig.

Nach dem Riesenerfolg im Vorjahr präsentieren Katrin Weber und Lars Redlich wieder die große Ur-Krostitzer Lachmesse-Gala. Im Haus Leipzig stellt das Traumduo am Samstag, 27. Oktober um 16.30 Uhr und 20.00 Uhr seine internationalen Lieblingsstars vor. Die Schweizer Ohne Rolf, Lisa Eckhart aus Österreich, Scott und Muriel aus Großbritannien und die Berliner (was für Sachsen ja auch sowas wie Ausland ist) Ass-Dur garantieren dem Publikum Unterhaltung und Humor auf höchstem Niveau.

Die Gala wird vom MDR Fernsehen mitgeschnitten. Sendetermin ist der 3. November 22:20 Uhr im mdr-Fernsehen.

Lachmesse extra – ein Überblick

Traditionell bietet das erfolgreiche Format „Lachmesse extra“ in Leipzig abseits des Oktober-Festivals Highlights der Satire: Mathias Richling startet den Reigen am 3.11.2018 mit seinem Programm „RICHLING & 2084“ im Haus Leipzig. „Liebe 6“ heißt Hagen Rethers Neuling und kommt am 14.11.2018 ebenfalls ins Haus Leipzig. Tom Pauls ist mit dem Zwinger Trio am 04.01.2019 und mit seiner Band am 05.01.2019 im Schauspielhaus Leipzig zu erleben.

Alle Infos unter www.lachmesse.de

Über 175 Künstler bieten in acht Tagen an 14 Spielorten bei insgesamt 90 Vorstellungen Humor und Satire vom Feinsten. Das komplette Programm sowie weitere Infos sind auf der unter www.lachmesse.de einsehbar. Der Spielplan und das Programmheft der Lachmesse 2018 liegen in allen Veranstaltungsstätten und Vorverkaufsstellen sowie zahlreichen Lokalitäten und Einrichtungen der Stadt und im Umland aus. Auch diesmal wird mit Unterstützung der von der Leipziger Volkszeitung formierten Leserjury ein Preisträger ermittelt. Der Leipziger Löwenzahn für das beste Programm 2018 wird zur Eröffnung der Lachmesse 2019 verliehen.

Die 29. Lachmesse findet vom 20. bis 27. Oktober 2019 statt.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 59 ist da: Zwischen Überalterung und verschärftem Polizeigesetz: Der Ostdeutsche, das völlig unbegreifliche Wesen

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