Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

„Zum Glück“ – das Theater der Jungen Welt startet mit zwei neuen Formaten und drei Premieren in die neue Spielzeit 2018/19

Neue Räume, sechs neue Mitarbeiter*innen und neue Formate sowie erste Premieren – in der Probebühne Etage Eins, lud das TdJW heute zum Auftakt-Pressegespräch. Gemeinsam mit dem Kleinen Saal sind die beiden Räume seit kurzem fester Bestandteil des Theaters der Jungen Welt. Herzlich begrüßt in der TdJW-Familie wurden die neuen Kolleg*innen Clara Fritsche (Puppenspiel), Emilie Haus (Schauspiel), Nora-Lee Sanwald (Puppenspiel), Mareike Rückert (Requisite), Moritz Ceste (Puppenspiel) und Friedrich Packmohr (Regieassistent).

Neue Spielzeit, neue Formate

Unter dem neuen Spielzeitmotto „Zum Glück“ wird das TdJW zum Glücks-Sucher. Jürgen Zielinski, Intendant des TdJW: „Mit dem Spielzeitmotto und den neuen Stücken und Projekten wollen wir uns nicht nur den Glücksgefühlen widmen, sondern auch der Frage, was es braucht, um glücklich zu sein. Wo kommt die viele Unzufriedenheit her und wie gehen wir damit um? Das war der Anlass für uns zu fragen: Was bedeutet es, glücklich oder unglücklich zu sein? Was bedeutet es in Leipzig?“

Die neue Saison startet mit zwei neuen Formaten sowie drei Premieren. Mit der Reihe „Glückstag(e)“, verschreibt sich das TdJW ab 20. September jeden dritten Donnerstagabend im Monat ganz dem Glück – in Form von interaktiven Shows und Performances. Zur Seite stehen dem TdJW-Ensemblemitgliedern dabei externe Glücksexperten, vom Croupier, über den Schweinezüchter von glücklichen Schweinen bis zum Unglückschor. Die szenische Einrichtung verantwortet Christan Fuchs, den Auftakt gibt Glückstag 1/10 die „Glücks & Ratgeber-Revue“. Welcher Talisman passt zu mir? Wie finde ich das richtige Glücks-Ritual?

Meckern für die Demokratie! Das zweite neue Format in der kommenden Spielzeit „Das Große Meckerwelttheater“ ist inspiriert von politischen und theatralen Institutionen wie dem englischen „Speaker‘s Corner“ und dem „Stehgreif-Hans-Wurst-Theater“. Das TdJW schafft eine neue Leipziger Diskussionsplattform für Toleranz und Meinungsfreiheit und kehrt dabei im September und Oktober zurück zu den Ursprüngen öffentlicher, demokratischer Kommunikationskultur – dem Wochenmarkt.

Das Projekt, nach einer Idee von Jürgen Zielinski, wird gefördert von der Stadt Leipzig (im Rahmen des Leipziger Jahres der Demokratie 2018) und findet in Kooperation mit dem Marktamt der Stadt Leipzig statt. „Die Situation in Chemnitz ließ uns alle erblassen. Man hat das Gefühl, man fängt immer wieder von vorn an mit der Demokratie-Arbeit. Deshalb bekommt unser ‚Meckerwelttheater‘ eine völlig neue Relevanz“, so Intendant Jürgen Zielinski.

Auf folgenden Leipziger Märkten ist das Meckerwelttheater in den kommenden Wochen zu sehen: Grünau, Paunsdorf, Liebertwolkwitz, Gohlis, Lindenauer Markt und Hauptmarkt am Alten Rathaus. (alle Termine auf www.tdjw.de)

Erste Premieren

Mit „norway.today“ [14 plus] von Igor Bauersima eröffnet am 08. September um 19.30 Uhr ein Jugendtheaterklassiker den Premieren-Reigen und startet zugleich den Repertoirespielbetrieb im neuen Kleinen Saal. Eine Verabredung im Chat-Room zum Blinddate mit Selbstmordabsicht – vielfach inszeniert und mit zahlreichen Preisen bedacht ist dieses packende und einfühlsame Stück ein unüberhörbares Plädoyer für das Leben. Philipp Oehme, seit 2017 Mitglied im TdJW-Ensemble, gibt mit der Inszenierung sein Leipziger Regiedebüt. Neu in der Riege der TdJW-Gastmusiker wird der Weimarer Performancemusiker Tommy Neuwirth zu sehen sein. Das Bühnenbild (Elena Köhler) wurde in Zusammenarbeit mit dem in Leipzig lebenden bildenden Künstler und Designer Peter Barczewski (3D-Artstudio) realisiert.

Mit „Peter Pan“ [7 plus] geht es am 30. September auf Reise ins Nimmerland. Intendant Jürgen Zielinski bringt die berühmte Abenteuergeschichte um den Jungen, der niemals erwachsen werden will, auf die große Bühne des TdJW. Theaterautor Ulrich Zaum, setzt in seiner Fassung der berühmten Geschichte von James M. Barrie den Fokus auf den neuralgischen Punkt jedes Erwachsenwerdens – den Moment, in dem der (oft nicht leichte) Abschied vom Kindsein beginnt und sich auch noch ziemlich unbarmherzig in das eigene Bewusstsein drängt.

So passiert es Wendy Darling, als ihre Eltern beschließen, sie sei einfach nicht mehr niedlich genug und es wäre nun an der Zeit, für neuen niedlichen Nachwuchs. Was hilft da mehr, als jetzt erst recht noch ein wenig länger an der Kindheit festzuhalten? Mit der Macht der Phantasie begibt sie sich an der Seite von Peter Pan mitten hinein in ihr persönliches Nimmerland-Abenteuer. Eine All-Age Geschichte für Kinder jedes Alters mit Bühnenmusik von Michael Rodach.

Im Puppentheater startet die Spielzeit am 7. Oktober mit einer Uraufführung und lustvoller Neubetrachtung Grimmscher Märchen. „Wenn ich das 7. Geißlein wär“, nach dem Bilderbuch von Karla Schneider, spielt mit Möglichkeiten, wie die Märchen hätten verlaufen können und rückt das Wörtchen „Wenn…“ spielerisch ins Zentrum. Seine 7. Regie am TdJW führt mit dieser Produktion Christian Fuchs. Diese Premiere ist zugleich TdJW-Debüt für die beiden neuen Puppenspieler*innen Clara Fritsche und Moritz Ceste. Diese werden sich in der Bettenlandschaft von Bühnenbildner Christoph von Büren tummeln, die zu Kissenschlachten einlädt und zum Abenteuerspielplatz wird.

Junge Wildnis, Theaterpädagogik am TdJW

Eine neue Kooperation der JuWi wird es mit der Zukunftswerkstatt e.V. Leipzig Jugendwerkstatt TAKE OFF geben. „Nimmerland“ ist ein Projekt für Schulabbrecher*innen, geplant sind drei Zugänge zum Theater: der Besuch von Aufführungen, ein intensiver Blick hinter die Kulissen am Beispiel der Neuinszenierung „Peter Pan“ und theaterpädagogisches Arbeiten rund um Themen und Fragestellungen des Stoffes „Peter Pan“.

Nach dem Erfolg zahlreicher Klassenzimmerstücke kommt das TdJW jetzt auch ins Lehrerzimmer. „Die Stunde der Glücklichen“ setzt sich mit dem Gedanken der Einführung des Unterrichtsfachs Glück auseinander. Zwei Theaterpädagog*innen der „Jungen Wildnis“ gestalten für Lehrer*innen ein einstündiges, interaktives Theaterspiel, mit anschließendem praxisorientiertem Team-Workshop sowie einer Reflexion. In Kooperation mit dem Sächsischem Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB).

Am 1. September war ClubAuftakt für die ersten Spielwütigen in den TdJW-Theaterclubs mit rund 100 Teilnehmer*innen. Der zweite Auftakt für alle Club-Angebote ab 16 Jahren findet am 18. Oktober 2018 statt. Das erste Mal feiert im regulären Spielplan des TdJW eine Jugendclub-Inszenierung Premiere. Unter dem Titel „Teenage Widerstand“ wird von September 2018 bis zum 2. März 2019, unter der Leitung von Theaterpädagogin Caroline Mährlein und den Choreographen Lukas Steltner und Joy Ritter (Musik von Cornelia Friederike Müller), intensiv zu dem Thema jugendliche Protestbewegungen gearbeitet.

Immer häufiger bewegen momentan Kinder und Jugendliche die Massen und das oft in Bereichen, in denen Erwachsene jahrzehntelang versucht haben, einen Wandel zu bewirken. Dass solche Phänomene nicht neu sind, zeigt ein Blick in die Geschichte (z.B. die 68er Bewegung oder die „Leipziger Meuten“ in den 1930er Jahren) – ist die junge Generation die besseren Utopisten?  Am 8. September um 10 Uhr findet für diese Produktion ein Casting Workshop am TdJW statt – Spieler*innen von 14 bis 19 Jahren werden gesucht.

Gastspiele „Juller“ und Podiumsdiskussion

Das Theater der Jungen Welt ist als Kulturbotschafter der Stadt aktiv, 14 Gastspiele stehen bereits fest, darunter auch die nächsten Termine der „Juller“-Gastspielreise. Die viel beachtete Uraufführung „Juller“, nach der Biographie des deutsch-jüdischen Fußballnationalspielers Julius Hirsch, war bisher zu sehen im Deutschen Fußballmuseum Dortmund, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, am Staatsschauspiel Dresden sowie am Scharoun-Theater Wolfsburg.

Am 17. und 18. September führt die Gastspielreise „Juller“ an das Theater Bremen, am 9. und 10. Oktober an das Junge Ensemble Stuttgart (JES) und am 19. Februar an das Lessingtheater Wolfenbüttel. Die Gastspielreihe wird unterstützt von der DFB-Kulturstiftung und der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. In Leipzig steht das Stück ab dem 13. September wieder auf dem Spielplan – im Anschluss an diese Vorstellung findet, in Zusammenarbeit mit den Rasenballisten e.V., eine Podiumsdiskussion rund um das Thema Politik und Stadion statt.

Über 13 Millionen Menschen besuchten in der vergangenen Saison deutsche Bundesligastadien. Kaum zu glauben, dass bei der schönsten Nebensache der Welt politische Themen außen vor bleiben sollten. Daher rückt das TdJW die Frage „Was hat Politik im Stadion zu suchen?“ in den Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, die Moderation übernimmt der Berliner Journalist Ronny Blaschke. Als Gäste auf dem Podium sind unter anderem Dr. Andreas Siegert (Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.) und Christian Lippold (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des SV Babelsberg 03) dabei.

MelderTdJW
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Kitaplatztauschbörse gestartet
Lebendiges Gleisdreieck – Clubkultur ermöglichen
Neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Frohburg
Fachkräftesicherung nach Corona: Studie zu Chancen und Risiken in der Region Leipzig
Juliane Nagel: Mietpreisbremse ab Januar auch in Sachsen einführen
Fahrplanabweichungen am 25. Oktober 2020 im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn
Neues Kuratorium der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft nimmt seine Arbeit auf
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Von Panik zur Ruhe: Wird ein Vertrauensverlust zum Problem in der zweiten Infektionswelle?
Die oft bemühte weltweite Corona-Diktatur hier auf einem Schild eines mehrfachen Redners bei „Bewegung Leipzig“. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDie Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung im August 2020 in Berlin können als Alarmsignal für die zweite Infektionswelle gesehen werden. Als die Protestierenden dicht gedrängt ohne Rücksicht auf die Virusverbreitung an den Reichstag klopften, kündigten sie jedoch nicht nur einen Anstieg von Corona-Erkrankungen, sondern auch von Frustration und Misstrauen an.
Leipzig als Wirtschaftsmotor, Gutverdienerstadt und Schuldenhauptstadt in Sachsen
Schuldenstand der Gemeinden in Sachsen. Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Für alle LeserMehrere Karten in der neuen Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes „Sachsen in Karten“ zeigen die Stadt Leipzig so ganz nebenbei in ihrer Funktion als Metropole. Die sie nicht ganz ausfüllt, weshalb meist der Begriff Metropole für die kleine große Stadt an der Pleiße vermieden wird. Aber sie erfüllt dennoch wichtige zentrale Aufgaben, die mit den Finanzzuweisungen in Sachsen nicht wirklich abgebildet sind.
Bürgerinitiative möchte Flughafenausbau verschieben lassen und 2021 wird eine neue Abstellfläche für bis zu vier Flugzeuge gebaut
Das Vorfeld 2 des Flughafens Leipzig Halle. Quelle: Google Maps / Screenshot: L-IZ

Quelle: Google Maps / Screenshot: L-IZ

Für alle LeserAm 17. Oktober wandte sich die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ mit einem „Antrag auf Terminverschiebung“ an die Staatsregierung. Das Schreiben machte sie auch öffentlich. Sie verwies dabei auch auf die Petition gegen den weiteren Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle. Die Petition wendet sich gegen die Pläne, den Frachtflughafen für rund 500 Millionen Euro auszubauen. Jetzt gibt es erst einmal eine kleinere Baumaßnahme, bestätigt der Flughafen.
Warum gibt es eigentlich keine öffentliche Debatte über wichtige Petitionen im Leipziger Stadtrat?
Der Stadtrat tagt im Neuen Rathaus. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserPetitionen sind ein nicht unwichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Mit ihnen können Bürger abseits der üblichen politischen Entscheidungsprozesse ihre Anliegen artikulieren – und die demokratisch gewählten Gremien müssen sich damit beschäftigen. Aber so, wie sich das derzeit eingebürgert hat, wirkt das eher wie eine Klatsche für die Petenten und die Unterstützer. Bürgerbeteiligung ist das auch in Leipzig nicht wirklich. Der Grünen-Stadtverband kritisiert das Verfahren.
Farbe für Schönefeld: Fassadengestaltung der Turnhalle der 20. Oberschule in der Bästleinstraße nimmt Gestalt an
Motiv an der Turnhalle der 20. Oberschule. Foto: Wir für Schönefeld e.V.

Foto: Wir für Schönefeld e.V.

Für alle LeserNach dem „Projekt 2017 – Fassadengestaltung Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule Teil1“ am „Rewe“-Markt in der Löbauer Straße war vom Schönefelder Stadtteilverein Wir für Schönefeld e. V. seit dem vergangenen Jahr die Gestaltung weiterer Fassaden dort geplant. „Leider – oder besser glücklicherweise – hat das Schulamt sich nun doch endlich entschlossen, in den nächsten Jahren aus den beiden DDR-Schulen einen neuen Schulcampus mit neuer Turnhalle zu gestalten“, freut sich Vereinsvorsitzender Stefan Lünse.
Leipzig-Gohlis: Ordnungsamt macht heute endlich eine Sicherheitsbefahrung in der Krochsiedlung
Querparker in der Krochsiedlung. Foto: Alexander John

Foto: Alexander John

Für alle LeserÄrger um die zugeparkten engen Straßen in der Krochsiedlung in Gohlis-Nord gab es schon länger. Denn dafür waren diese Straßen ursprünglich nicht gebaut. Im Gegenteil: Die Siedlung war sogar so gebaut, dass in den ruhigen Innenbereichen überhaupt keine Autos fahren sollten. Doch in den letzten Jahren zogen immer mehr Familien hin, die auf das Auto nicht verzichten wollen. Ergebnis: ein selbst für Rettungsfahrzeuge völlig verstopftes Stadtquartier.
Mittwoch, der 21. Oktober 2020: Corona zwingt Leipzig zu weiteren Einschränkungen
Zum Bundesliga-Auftakt der DHfK-Handballer kamen 1.917 Zuschauer in die Arena Leipzig. Am Donnerstagabend dürfen nur 999 rein. Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenLeipzig hat am Mittwoch den Inzidenzwert von 20 erreicht. Das bedeutet unter anderem, dass das Handball-Spiel des SC DHfK morgen nur vor 999 Zuschauer/-innen stattfinden darf. Auch für Verwaltung, Messe und ein anderes Sportevent gibt es Konsequenzen. Außerdem: Nach dem tödlichen Angriff auf Touristen in Dresden ermittelt nun der Generalbundesanwalt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Festtage Leipziger Romantik 2020
Paulinum der Universität Leipzig. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Nachdem die Festtage Leipziger Romantik auf Grund der Corona-Einschränkungen nicht wie geplant vom 10. bis zum 22. Mai 2020 stattfinden konnten, sollen sie nun in verkleinerter Form am 5., 6. und 7. November und in Kooperation mit der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung nachgeholt werden. Da das Platzangebot nach wie vor beschränkt ist, werden die Konzerte mehrfach aufgeführt.
SC DHFK: Das wird am Spieltag anders + Update
Karsten Günther, SC DHfK-Geschäftsführer und Initiator von „Teamsport Sachsen“ - derzeit eher mit Absprachen mit dem Gesundheitsamt beschäftigt. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserWegen der steigenden Infektionszahlen im Einzugsgebiet gelten beim Spiel des SC DHfK am Donnerstag, 22.10. gegen Göppingen andere Regeln für Zuschauer. Die Stadt Leipzig ist mit einer Rate von knapp 18 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen (7 Tage-Inzidenz) noch eines der weniger betroffenen Gebiete. Im Landkreis Nordsachsen mit 37,4 Neuansteckungen sieht es schon anders aus.
Kürzungspläne des sächsischen Finanzministers zielen zuallererst auf die Niedriglöhner-Stadt Leipzig
Soziale Mindestsicherung in Sachsen. Karte: Freistaat Sachsen / Statistisches Landesamt

Karte: Freistaat Sachsen / Statistisches Landesamt

Für alle LeserAm 20. Oktober feierten auch Sachsens Statistiker den Weltstatistikertag auf ihre Weise. Sie veröffentlichten ein Sonderheft mit dem schönen Titel „Sachsen in Karten“. Denn im Geografie-Unterricht dereinst in der Schule waren die angehenden Statistiker/-innen jene Kinder, die beim Aufschlagen der bunten Karten im Lehrbuch glänzende Augen bekamen. Denn Karten können eine Wirklichkeit zeigen, gegen die das politische Geplänkel regelrecht albern wirkt.
Zur „Grassimesse“ gibt es jetzt erstmals einen Stadtplan der Leipziger Handwerkskunst
Instrumentenbauer Matthias Vogt. Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V. / Nick Putzmann

Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V. / Nick Putzmann

Für alle LeserVom 23. bis 25. Oktober kann man wieder die „Grassimesse“ 2020 im GRASSI Museum für Angewandte Kunst erleben. Ein jährliches Ereignis, bei dem man sehen kann, dass Handwerk auch Kunst ist und vor allem: wie viele Kunst-Handwerker in Leipzig tätig sind. Und pünktlich zur Messe gibt es jetzt erstmals einen Stadtplan, auf dem Leipzigs Kreativ-Handwerker zu finden sind – als Faltvariante und online zum Anklicken.
Premiere am 29. Oktober in der Kinobar Prager Frühling: Drifter-Drama „FLUTEN“ von Georg Pelzer
Filmstill aus Georg Pelzers Film "FLUTEN". Foto: FLUTEN

Foto: FLUTEN

Für alle LeserAm 29. Oktober ist Kinopremiere für den ungewöhnlichen Film eines jungen Leipziger Regisseurs in der Kinobar Prager Frühling: „FLUTEN“ heißt er und ist improvisiertes Drama. Eines, das von einem Drama erzählt, das viele junge Menschen in diesem Corona-Jahr ebenfalls erlebt haben: Der gerade erst so glücklich erworbene Arbeitsplatz wird gekündigt. Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Alle schlechten Selbstwertgefühle kommen auf einmal hoch. Und wie sagt man das den Menschen, deren Achtung man nicht verlieren will?
In dieser Woche beginnen die Bauarbeiten zur Öffnung des Deichs am Ratsholz
Stopp: Baustelle am Ratsholzdeich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Bauzäune stehen, Stoppschilder untersagen das Betreten der Baustelle. In dieser Woche beginnt ein Projekt am Ratsholzdeich im Leipziger Süden, das zukunftsweisend ist. Zum ersten Mal wird ein Deich geöffnet, damit künftig auch kleinere Hochwasser ins Ratsholz im südlichen Leipziger Auenwald gelangen können. Im April hatte die Landesdirektion Sachsen das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen. Die Landestalsperrenverwaltung hat Baurecht und kann jetzt loslegen.
Erster Schreck überwunden: Leipziger Wirtschaft löst sich langsam aus der Corona-Schockstarre
Entwicklung der Stimmungslage im Kammerbezirk Leipzig. Grafik: IHK zu Leipzig

Grafik: IHK zu Leipzig

Für alle LeserNatürlich kann auch Leipzig die Corona-Panemie wirtschaftlich bewältigen. China schafft es ja auch. Nicht alle Branchen sind gleichermaßen betroffen. Und die Unternehmer in Leipzig sind nach dem Schreckmoment im Frühjahr mittlerweile deutlich zuversichtlicher, dass die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt. Denn auch mit Auflagen funktioniert Wirtschaft – nur nicht in allen Branchen.
Prozess gegen „Das Wunder von Mals“: Auch dem Geschäftsführer des Oekom Verlags droht wegen „übler Nachrede“ eine Anklage
Alexander Schiebel. Foto: Jörg Farys, Oekom Verlag

Foto: Jörg Farys, Oekom Verlag

Für alle LeserDer Oekom Verlag hatte 2017 schon den richtigen Riecher, als er Alexander Schiebels Buch „Das Wunder von Mals“ mit dem Untertitel versah: „Wie ein Dorf der Agrarindustrie die Stirn bietet“. Auch wenn es jetzt ein Südtiroler Landesrat und 1.600 Südtiroler Obstbauern zu sein scheinen, die neben Alexander Schiebel auch Karl Bär, Agrarreferent im Umweltinstitut München, vor Gericht gezerrt haben. Nun wollen sie auch noch Oekom-Verleger Jacob Radloff anklagen lassen. Deutlicher kann die ach so stille Agarindustrie gar nicht zeigen, wie sehr ihr dieser Münchner Verlag ein Dorn im Auge ist.