Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

10 Jahre Liebertwolkwitzer Zeitreise ins Jahr 1813

Seit zehn Jahren gehen die Liebertwolkwitzer mittlerweile schon mit ihren Besuchern auf Zeitreise ins Jahr 1813. 2008 war es das erste Mal, organisiert von einer kleinen Gruppe, und mittlerweile sind über 400 kostümierte Liebertwolkwitzer dabei und stellen so authentische, früher im Ort lebende Personen dar – mitunter sogar die eigenen Vorfahren.

„Als wir vor zehn Jahren begonnen haben, war alles noch sehr viel improvisierter und wir konnten auch nicht ahnen, dass wir hier eine kleine Tradition begründen werden. Ursprünglich war unser Fokus auf das 200. Jubiläum der Völkerschlacht gerichtet, wo wir eine tolle Reenactment-Veranstaltung auf die Beine stellen wollten. Wir hatte von 2008 an also quasi fünf Jahre zum Üben“, erklärt Dr. Lutz Zerling, der von Beginn an als Organisator dabei ist.

„Wir hatten allerdings so viel Freude daran und es kamen immer mehr Leute dazu, die mitmachen wollten, dass wir dieses Jahr schon unser 10. Jubiläum feiern können. Leute, die regelmäßig mit uns ins Jahr 1813 reisen, können das bestätigen: Unsere Veranstaltung wird immer vielfältiger und erlebnisreicher. Schon allein die Zahl derer, die historisches Handwerk zeigen, ist deutlich gestiegen. Für uns ist das ein tolles Ergebnis, weil wir damit auch etwas Identitätsstiftendes für unseren Ort geschaffen haben.“

Vom 19. bis 21. Oktober reist Liebertwolkwitz wieder ins Jahr 1813, in die Tage kurz vor der entscheidenden Schlacht gegen Napoleons Armee. „Wir haben uns ja vor allem der Darstellung des zivilen Lebens in unserem Ort während der Zeit der Völkerschlacht verschrieben“, so Lutz Zerling weiter, der als Pferdner Liebner selbst im historischen Gewand anzutreffen sein wird.

„Wir zeigen, wie das Leben damals lief, als der Ort von zahlreichen Soldaten unterschiedlichster europäischer Armeen bevölkert war. Dreh- und Angelpunkt unserer Zeitreise ist unser direkt am Liebertwolkwitzer Markt gelegenes Stiftsgut. Dort und auf den umliegenden Gehöften präsentieren wir allerlei historisches Handwerk, aber natürlich gibt es auch viele Möglichkeiten, es sich bei uns einfach nur gut gehen zu lassen.“

In diesem Jahr, weil sich die Völkerschlacht zum 205. Mal jährt, werden über 1.000 Gäste von über 60 militärhistorischen Vereinen zu Gast sein und, wie damals üblich, zum Teil auf Dachböden und in Tennen einquartiert. Die Soldatendarsteller kommen unter anderem aus Österreich, Frankreich, Russland, Litauen, Schweden, Norwegen, England, Italien, Tschechien, Belgien und natürlich allen Regionen Deutschlands.

Vom Besenbinder über die Branntweinbrenner, den Fuhrmann, den Schieferdecker, den Lei-termacher, die Kranzwinderin, den Seiler, den Zimmermeister bis hin zum Wagner und zum Klempner wird rund um den Liebertwolkwitzer Markt auch wieder zahlreiches historisches Handwerk gezeigt. Es wird viele Ortsrundgänge, Vorführungen vom Ortschirurgus, Märchenlesestunden auf dem Getreideboden sowie eine historische Kleiderschau und zahlreiche Stände, an denen allerlei Schmuckes und Nützliches erworben werden kann, geben.

Auch für Jüngsten wird wieder jede Menge geboten: Neben dem Steckenpferdbasteln gibt es Gaukeleien des fahrenden Volkes, ein geheimnisvolles Such- und Ratespiel für Kinder, die historische Hüpfburg, Reiten auf kleinen Pferden, das historische Kinderkarussell und vieles, vieles mehr. Für das leibliche Wohl der Besucher wird natürlich auch wieder ausreichend und vielfältig gesorgt.

„Kommen Sie vorbei, erleben Sie Geschichte zum Anfassen, lassen Sie es sich bei uns gut gehen und entdecken Sie dabei gleich noch Leipzigs besten Ortsteil“, so Lutz Zerling abschließend.

Hinweis für Besucher der Gefechtsdarstellung am 20. Oktober, die in Zusammenarbeit des Interessenvereins Völkerschlacht 1813 Liebertwolkwitz mit dem VJV Markkleeberg organisiert wurde: Bei uns bekommen Sie auf Ihre Eintrittskarte ermäßigten Eintritt zu unserer Veranstaltung. Diese Gelegenheit sollten Sie schon über den Tag nutzen, denn abends kann es im Dorf sehr voll werden!

Eintrittspreise:
Eintritt Biwaks Kuhweide: frei
Eintritt Dorf:
Freitag ab 15:00 Uhr: frei
Sonnabend: 9:00 – 20:00 Uhr; Sonntag: 10:00 – 17:00 Uhr:
Tageskarte [€]: Erwachsener 7 / ermäßigt 5 / Kind (6-14 Jahre) 3 / Familienkarte 17
Ermäßigung auf Ausweis gibt es für:
Schüler, Studenten, Behinderte, Leipzig-Pass-Inhaber, WOLKSER und auf das Ticket der Gefechtsdarstellung.

MelderVölkerschlachtZeitreise
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Anna Gorskih: Universität Leipzig schwächt Studium und Lehre anstatt sie zu stärken!
Sächsische Opferbeauftragte und Weisser Ring schließen Kooperationsvereinbarung ab
Sachsen führt geschlechtergerechtere Rechtssprache ein
Stellungnahme: Debatte um Leipzigs Zoo-Gründer Ernst Pinkert
Ergebnisbericht der Kommission zur Ermittlung des künftigen Personalbedarfs
Nachwuchs bei den sächsischen Wölfen
Landwirtschaftsminister Günther: Landwirtschaft durch neue Wirtschaftsweise an Klimawandel anpassen
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Dessau ist nicht nur Bauhaus-Stadt: Vor 20 Jahren ermordeten Neonazis den Mosambikaner Alberto Adriano
Einige Menschen aus der Dessauer Black Community gedenken am 11. Juni 2020 am Tatort im Stadtpark dem ermordeten Alberto Adriano. Der Dritte von rechts ist Amadi Indjai, Imam der Islamischen Gemeinde Dessau. Foto: Luise Mosig

Foto: Luise Mosig

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit Freitag, 26. Juni im HandelZwischen zwei Bäumen im Dessauer Stadtpark flattert ein Plakat mit 182 Namen. Einer von ihnen ist Alberto Adriano, elfte Zeile, vierter von links. Das Plakat trägt die Überschrift „Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt, 1990–2011“. Alberto Adriano wurde vor 20 Jahren, in der Nacht auf den 11. Juni 2000, von drei Neonazis brutal zusammengeschlagen. Drei Tage später verstarb er im Krankenhaus. Der aus Mosambik stammende Fleischermeister war als Vertragsarbeiter in die DDR gekommen, hinterließ eine Ehefrau und drei Kinder.
Ticketverlosung zur Doppel-Lesung im Schillerhausgarten: Leipziger Dichterlese I+II
Schillerhaus in Gohlis. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

VerlosungLieder, Gedichte, Gitarrenmusik erklingen zur „Leipziger Dichterlese I+II“ am Sonntag, dem 26. Juli, im Schillerhausgarten. Zehn Lyrikerinnen und Lyriker aus unserer Stadt tragen an diesem einzigartigen Ort eigene Songs und Gedichte vor und trotzen damit der viermonatigen Zwangspause. Freikäufer haben die Möglichkeit, je 1 x 2 Freikarten zu gewinnen.
Einige Tipps vom ADFC Leipzig für das richtige Verhalten von Radfahrer/-innen im Zusammenhang mit Lkw an Kreuzungen
Auch wenn es sich ungewöhnlich anfühlt: Wird der geradeausfahrende Radverkehr links neben dem rechtsabbiegenden Kfz-Verkehr geführt, erhöht sich die Sicherheit für den Radverkehr deutlich. Foto: ADFC Leipzig

Foto: ADFC Leipzig

Für alle LeserAm Montag, 22. Juni, wurde in Leipzig wieder eine Radfahrerin von einem rechtsabbiegenden Lkw erfasst und starb noch an der Unfallstelle. Das Thema tödliche Fahrradunfälle in Zusammenhang mit Lkw ist leider nicht neu, stellt der ADFC Leipzig fest. Bereits im Februar dieses Jahres haben der ADFC Bundesverband und der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) e. V. in einem Positionspapier Forderungen an die Politik gestellt, um die Abbiegesituation an Kreuzungen zu verbessern und den Konflikt LKW – Radfahrende zu entschärfen.
Omas for Future und Parents for Future wollen OBM Burkhard Jung 1.000 Klimawünsche übergeben
Klimawunschzettel-Aktion in der Leipziger Petersstraße. Foto: Parents for Future Leipzig

Foto: Parents for Future Leipzig

Für alle LeserAm Mittwoch, 8. Juli, wird der Stadtrat über das Sofortmaßnahmenprogramm des OBM zum Klimanotstand abstimmen. Tags drauf, am 9. Juli, gibt es in der Kongresshalle die klimapolitische Stunde, in der sich der Stadtrat zwei Stunden lang mit den akuten Problemen des Klimawandels für Leipzig beschäftigen wird. Und die Leipziger „Parents for Future“ sowie die „Omas for Future“ wollen dem Oberbürgermeister bei der Gelegenheit ihre ganz besonderen Wünsche übergeben.
Grüne sehen gute Chancen für ihre Antragsliste zum Klimanotstands-Sofortmaßnahmen-Programm des OBM
Transparent vorm Neuen Rathaus 2019. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWas so mancher befürchtet hatte, passiert gerade: Nachdem Leipzig mit einer großen Kraftanstrengung seine Soforthilfeprogramme für den hiesigen Mittelstand aufgelegt hat, der coronabedingt in die Krise rauschte, drohen jetzt harte Verhandlungen um den Leipziger Doppelhaushalt 2021/2022. Und auch für den Klimaschutz droht das Geld knapp zu werden, obwohl Leipzig mitten im Klimanotstand steckt.
Das Sofortprogramm des OBM zum Klimanotstand reicht bei weitem noch nicht aus
Der Physiker und „Scientist for Future“ Dr. Christoph Gerhards erklärte am 20. Mai 2019, wann es kippt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs ist zwar ein echtes Novum, dass Oberbürgermeister Burkhard Jung ein Sofortprogramm zum Klimanotstand der Stadt Leipzig vorlegt, das der Stadtrat nun beschließen soll. Aber auch aus Sicht der Leipziger „Scientists for Future“ schafft es das Programm nicht ansatzweise, Leipzig auf den Kurs zu bringen, seine Klimaziele für das Jahr 2026 zu erreichen. Dann hat Leipzig nämlich sein Co2-Budget rechnerisch völlig aufgebraucht, ohne dass die Emissionen tatsächlich spürbar gesunken sind.
Linke beantragt eine transparente Berichterstattung zum sozialen Wohnungsbau in Leipzig
Entwicklung der Bodenpreise und der Grundstücksverkäufe in Leipzig. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserÜberhaupt nicht zufrieden mit der im Mai vorgelegten „Wohnungsbauförderkonzeption 2020“ des Dezernats Stadtentwicklung und Bau zeigt sich jetzt die Linksfraktion. Wenn die Fraktionen Schulnoten verteilen dürften, wäre dieser Änderungsantrag wohl so etwas wie ein „ungenügend“. Denn so wie die bisherige Förderung gestrickt war, entsteht nicht einmal ein Drittel der benötigten „Sozialwohnungen“ pro Jahr.
Prekäre Arbeitsplätze passen nicht zu einem Wohnungsmarkt mit steigenden Mieten
Die Befürchtungen zu den negativen Entwicklungen der nächsten zehn Jahre. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Für alle LeserSo eine Leipziger Bürgerumfrage macht vieles sichtbar, was mit einiger politischen Klugheit geändert werden könnte. Aber Politik ist nicht immer klug. Oft genug ist sie interessengesteuert. Und wenn es um richtig viel Geld geht, wird sie geradezu undurchschaubar. Das spüren auch die Leipziger/-innen, auch wenn sie ziemlich ratlos den steigenden Mieten gegenüberstehen und immer mehr das dumme Gefühl haben, dass sie sich Wohnen in Leipzig vielleicht bald nicht mehr leisten können.
Während der Corona-Zeit fit bleiben: So gelingt es

Foto: Pixabay

Die vergangenen Wochen waren ohne Frage keine einfache Zeit. Insbesondere in Bezug auf die eigene Fitness macht die außergewöhnliche Corona-Lage einem das Leben schwer. Inzwischen sind zwar die ersten Fitnessstudios wieder geöffnet, doch mit den strengen Hygiene- und Abstandregelungen sind die Workouts dort nur in eingeschränktem Maße möglich. Auch Sportvereine können ihre Angebote derzeit noch nicht wieder anbieten. Höchste Zeit also, sich auch anderweitig fit zu halten. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Montag, der 6. Juli 2020: Verfassungsschutz und AfD bleiben Thema für die Sommerpause
Dirk-Martin Christian, Präsident des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Foto: SMI / Isabelle Starruß

Foto: SMI / Isabelle Starruß

Für alle Leser/-innenDie Parlamentarische Kontrollkommission des sächsischen Landtags hat sich heute mit der Frage beschäftigt, ob der Verfassungsschutz rechtswidrig Daten von AfD-Abgeordneten gespeichert hat. Eine Antwort darauf wird es wohl erst nach der Sommerpause geben. Rechte Umtriebe gab es am Wochenende in Liebertwolkwitz, wo die Polizei eine Gartenparty auflöste. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 6. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Wachauer Festival-Nächte 2020 – Corona bedingtes Alternativprogramm
Die Kirchenruine in Wachau. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Corona bedingt können die Wachauer Festival-Nächte 2020 nicht wie geplant stattfinden. Gemeinsam mit der Stadt Markkleeberg und dem Landkreis Leipzig konnte jedoch kurzfristig eine Alternativ-Variante erarbeitet werden, um das beliebte, alljährlich in der Kirchenruine Wachau stattfindende, Festival nicht ausfallen lassen zu müssen.
KulturKino zwenkau: Braunkohlenbergbau in Film und Literatur
Abschiedsdisco © DEFA-Stiftung Rigo Dommel

© DEFA-Stiftung Rigo Dommel

Im sächsischen Jahr der Industriekultur 2020 haben sich der Bergbau-Technik-Park e.V., das Soziokulturelle Zentrum KuHstall e.V. und das KulturKino zwenkau zusammengeschlossen, um im Landkreis Leipzig eine Veranstaltungsreihe zum Thema Braunkohlenbergbau in Film und Literatur zu veranstalten. An sehr unterschiedlichen Orten wird es Gelegenheit geben, Spielfilme, Dokumentationen, Kurzfilme und Literatur der letzten 40 Jahre zu diesem Thema zu erleben.
Linksfraktion beantragt die Entwidmung der Beethovenstraße direkt vor der Unibibliothek
Die Beethovenstraße kurz vor der Bibliotheca Albertina. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit einem Jahr ist die Beethovenstraße offiziell Fahrradstraße. Aber viele Radfahrer/-innen haben nicht das Gefühl, dass die blauen Schilder irgendetwas geändert hätten. Noch immer drängen sich hier die Kraftfahrzeuge durch, als müssten sie auf Radfahrer und Fußgänger keine Rücksicht nehmen. Die Linksfraktion sieht da nur einen logischen Folgeschritt: Der Straßenraum vor der Bibliotheca Albertina muss entwidmet werden.
Piktogramm und Umsetzungskonzept für Fahrradstraßen sollen bald kommen
Ausweisung für eine Fahrradstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa waren wir nicht die Einzigen, die einige wichtige Zusagen der Verwaltung im Ohr hatten. Zum Beispiel die zur Vorstellung eines Piktogramms für Fahrradstraßen. So um Ostern herum sollte es eigentlich vorgestellt werden. Aber um Ostern herum kämpfte sich Leipzig gerade aus dem strengen Corona-Shutdown heraus. Was die SPD-Fraktion nicht davon abhielt, zwei etwas ungeduldige Stadtratsanfragen zu stellen.
Linke beantragen ein Artenschutzkonzept für den Wilhelm-Leuschner-Platz
Gerade rechts und links der Markthallenstraße sind dichte Gehölze herangewachsen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn der Ratsversammlung am Mittwoch, 8. Juli, wird wahrscheinlich der Bebauungsplan Nr. 392 „Wilhelm-Leuschner-Platz“ auf der Tagesordnung stehen, zu dem es ganz bestimmt heftige Diskussionen geben wird. Nicht nur, was all die von der Stadt geplanten Ansiedlungen betrifft (was die Freibeuter thematisieren) oder den Verkauf städtischer Grundstücke (was der Stadtbezirksbeirat Mitte kritisiert), sondern auch die Artenvielfalt auf dem Platz, der ja im Grunde eine Nachkriegsbrache ist.