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Völkerschlacht

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Reinhard Münch: 1813 - Mit Napoleon in der Völkerschlacht. Foto: Ralf Julke

1813 – Mit Napoleon in der Völkerschlacht: Die Nicht-Franzosen in Napoleons Großer Armee

Seit Jahren schon widmet sich Reinhard Münch all den Armeen und Truppenteilen, die einst in die vielen Napoleonischen Kriege und Schlachten verwickelt waren. Sein Ausgangspunkt war natürlich immer die Völkerschlacht bei Leipzig, wo auf beiden Seiten der Front Soldaten aus allen Ecken Europas beteiligt waren. Auch in der französischen Armee, der sich Münch in diesem […]

Blick vom Stadtbalkon übers Alte Messegelände. Foto: Ralf Julke

Völkerschlacht-Panorama: Die Antragsteller ermutigen die Stadt, die Machbarkeitsstudie zu starten

Regelrecht schwer tut sich Leipzigs Verwaltung, den Stadtratsbeschluss von 2018 umzusetzen, das Völkerschlacht-Panorama von Yadegar Asisi in Sichtweite zum Völkerschlachtdenkmal in einer eigene Rotunde auszustellen. Wegen Denkmalschutzbedenken sei das auf dem sogenannten Stadtbalkon an der Brücke zur Alten Messe nicht möglich, teilten die Dezernate Bau und Kultur kürzlich mit und deuteten zumindest eine Alternative an. […]

Blick vom Stadtbalkon über die Alte Messe. Foto: Ralf Julke

Asisi-Panorama zur Völkerschlacht 1813: Lieber erst mal eine Machbarkeitsstudie

Es schien alles so einfach: Wenn die Messebrücke, die das Alte Messegelände mit dem Wilhelm-Külz-Park verbindet, fertig ist, könnte man einfach das temporäre Panorama auf den Stadtbalkon dort setzen und für zehn Jahre wäre Yadegar Asisis Panorama-Bild zur Völkerschlacht direkt in der Achse zum Völkerschlachtdenkmal zu sehen. Doch schon im Juni 2021 deutete Burkhard Jung […]

Reinhard Münch: Mit den Schweden gegen Napoleon. Foto: Ralf Julke

Mit den Schweden gegen Napoleon: Reinhard Münch auf den Spuren der Schweden in Koalitionskriegen und Völkerschlacht

Die Völkerschlacht hat ihren Namen ja zu Recht bekommen. Hier standen auf beiden Seiten die verschiedensten Völker Europas im Kampf. Aufseiten der Österreicher, Russen und Preußen auch die Schweden, die seit den diversen preußischen Deutungen der Geschichte (die bis heute meist dominieren) eine scheinbar eher kampfunlustige Rolle spielten. Jedes Königreich bastelt sich seine eigenen Legenden. Zeit, ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, fand Reinhard Münch.

Caroline Vongries: Napoleon und die Frauen. Foto: Ralf Julke

Napoleon und die Frauen: Die immense Rolle starker Frauen in der Geschichte des Kaisers der Franzosen

Eigentlich war ja 2021 auch so eine Art Gedächtnisjahr: Vor 200 Jahren starb der verbannte Napoleon Bonaparte auf St. Helena, gerade einmal 51 Jahre alt, an Magenkrebs wie sein Vater. Knapp 20 Jahre lang hatte er Europa regelrecht auf den Kopf gestellt. Hoffnungsträger und Tyrann, Modernisierer und Usurpator. Als „Mann mit vielen Gesichtern“ schildert ihn Caroline Vongries in diesem Buch, bevor sie sich den Frauen widmet, die in seinem Leben eine Rolle spielten.

Misstrauensantrag für Leipzigs Rathausspitze: Wer verhindert da eigentlich das Völkerschlacht-Panorama auf dem Stadtbalkon?

Es war scheinbar nur eine beiläufige Bemerkung, die Oberbürgermeister Burkhard Jung da am 1. Juni bei der Eröffnung der neuen Messebrücke fallenließ: Jetzt wäre zwar die Brücke fertig, aber für das vom Stadtrat beschlossene Panoramagebäude für Yadegar Asisis Völkerschlacht-Bild sei auf dem Stadtbalkon kein Platz. Das würde man hier so bald nicht aufbauen können. Eine Äußerung, die in einem Antrag mehrerer Stadtratsfraktionen jetzt nachklingt.

Stefen Held, Reinhard Münch: Auf den Spuren der Völkerschlacht. Foto: Ralf Julkre

Auf den Spuren der Völkerschlacht: Was Leipziger Straßennamen über die Völkerschlacht, ihre Akteure und ihre Folgen verraten

Auch so kann man die Dimensionen der Völkerschlacht nachempfinden: Man sucht ihre Spuren auf Straßenschildern im Stadtgebiet. Denn von den 3.033 offiziellen Straßen- und Platznamen in Leipzig haben wenigstens 85 mit der Völkerschlacht zu tun. Steffen Held hat sie alle ausgezählt und 2013, zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht, erstmals als Zeitungsserie veröffentlicht. Aber wer sammelt sowas schon?

Mediencampus Villa Ida. Foto: Andreas Lamm

Stiftungen der Sparkasse Leipzig erinnern gemeinsam mit 200 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft an das Ende des I. Weltkriegs und seine Folgen

Die Stiftungen der Sparkasse Leipzig nehmen das Ende des I. Weltkriegs 1918 zum Anlass für eine zweitägige Veranstaltung am 19. und 20. Oktober 2018, in deren Mittelpunkt die Diskussion über Lehren und Konsequenzen aus den kriegerischen Auseinandersetzungen der Vergangenheit für ein in Frieden und Freiheit geeintes Europa der Zukunft steht

Soldaten am Markt, Foto: Falk Thoralf-Günther

10 Jahre Liebertwolkwitzer Zeitreise ins Jahr 1813

Seit zehn Jahren gehen die Liebertwolkwitzer mittlerweile schon mit ihren Besuchern auf Zeitreise ins Jahr 1813. 2008 war es das erste Mal, organisiert von einer kleinen Gruppe, und mittlerweile sind über 400 kostümierte Liebertwolkwitzer dabei und stellen so authentische, früher im Ort lebende Personen dar – mitunter sogar die eigenen Vorfahren.

Foto: : Hans-Peter Günnel & Peter Franke

205. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig

Vom 14. bis 19. Oktober fügten die Alliierten Österreich, Preußen, Russland und Schweden dem französischen Heer die entscheidende Niederlage zu und brachen damit die Vorherrschaft Napoleons in Europa.

Michael Schmidt (Grüne) im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Zukunft des Völkerschlacht-Panoramas weiter ungewiss

200 Jahre nach der Völkerschlacht hielt der Künstler Yadegar Asisi das Ereignis in einem seiner riesigen Panoramen fest. Das Werk war temporär im Asisi-Panometer zu sehen und verschwand danach in der Mottenkiste. Zwar besteht in Leipzig der politische Wunsch, das Riesengemälde der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Die Kommune oder ein privater Investor müssten zunächst eine geeignete Rotunde errichten. Deren Standort war am Mittwoch Thema im Stadtrat.

Blick vom "Balkon" der Alten Messe über die Straße des 18. Oktober. Foto: Ralf Julke

Fürs Völkerschlacht-Panorama fehlt Leipzig das Geld und die Brücke wird’s wohl auch erst 2024 geben

Selbst scheinbar harmlose Anträge aus dem Leipziger Stadtrat bringen Erkenntnisse ans Licht, die nur noch verblüffen. So hatte ja die Grünen-Fraktion im Dezember beantragt, das beliebte Völkerschlacht-Panorama von Yadegar Asisi künftig dauerhaft in Nähe des Völkerschlachtdenkmals zu zeigen. Und mit dem „Balkon“ am Alten Messegelände ist eigentlich auch ein Standort gefunden. Doch jetzt fehlt die jüngst erst abgerissene Brücke zum Wilhelm-Külz-Park.

Mittendrin und hoch über der Stadt: Besucher im Asisi-Panorama "Leipzig 1813". Foto: Ralf Julke

Grüne beantragen, das Völkerschlacht-Panorama jetzt für mindestens zehn Jahre zu sichern

2013 war es der große Hingucker zum 200. Jahrestag der Leipziger Völkerschlacht: Yadegar Asisis Panorama „Leipzig 1813“. Die Besucher bestaunten es nicht nur, weil es am Horizont und in den Straßen die Völkerschlacht zeigte, sondern weil sie gleich auch noch die ganze Stadt im Jahr 1813 bekamen. 2015 stimmte dann der Stadtrat zu, dieses Panoramabild dauerhaft in Leipzig zu zeigen. Seitdem aber war Stille im Land. Aber ein Grundstück ward gefunden.

Einquartierung auf den Gehöften. Foto: Liebertwolkwitz 1813

Gedenken an die Völkerschlacht: Liebertwolkwitz – ein Dorf im Jahre 1813

Vom 13. bis 15. Oktober reist Liebertwolkwitz wieder ins Jahr 1813, in die Tage kurz vor der entscheidenden Schlacht gegen Napoleons Armee. Für die 10. Auflage der zivilhistorischen Darstellung werden zahlreiche Bewohner von Leipzigs südöstlichstem Ortsteil Geschichte wieder hautnah erlebbar machen. „Wir haben uns ja der Darstellung des zivilen Lebens in unserem Ort während der Zeit der Völkerschlacht verschrieben“, erklärt Lutz Zerling, einer der Hauptorganisatoren der Veranstaltung.

Eröffnung der neuen Ausstellung im „Forum 1813“. Foto: Ralf Julke

Das zerstörte Probstheida, die Schlacht zum Zugucken und alles gut lesbar weiß auf königsblau

Es ist der beliebteste Anlaufpunkt im Ensemble des Stadtgeschichtlichen Museums: das Völkerschlachtdenkmal. 300.000 Menschen besuchen es jedes Jahr, viele huschen nach oder vor dem Aufstieg noch in das kleine Museum am Fuß des Denkmals, das „Forum 1813“, wo man nicht nur Exponate zur Völkerschlacht bewundern kann, sondern auch große und kleine Dioramen sieht. Und seit Donnerstag, 28. April, auch die Schlacht.

Der Wiener Kongress 1815 und die Folgen für Sachsen. Foto: Ralf Julke

Warum Leipzig im Jahr 1815 beinahe preußisch geworden wäre

Während das Jahr 2013 mit dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig eine Menge Aufmerksamkeit fand, hielt man sich in Sachsen 2015 mit der Rückbesinnung auf das Jahr 1815 auffällig zurück. Denn das war ja nicht nur das Jahr von Waterloo, sondern auch das der sächsischen Teilung. Eines der heikelsten Themen auf dem Wiener Kongress. Aber im Staatsarchiv Leipzig fand zumindest eine Tagung statt.

Möglicher Standort: das Gasometer an der Roscherstraße. Foto: Ralf Julke

Stadtrat stimmt für Grünen-Antrag zum Völkerschlacht-Panorama – jetzt sind die Ämter dran

Die Idee lag irgendwie rum. Und so ungewöhnlich war sie ja nicht. In Dresden zeigt Yadegar Asisi dauerhaft das Panorama "Dresden im Barock – Mythos der sächsischen Residenzstadt". Die Dresdner und die Touristen sind begeistert, weil sie so ein Dresden bewundern können, wie es 1756 mal ausgesehen hat. Und da hat Asisi nun für Leipzig etwas Ähnliches geschaffen - aber zu sehen ist es nicht mehr.

Nur noch bis 20. September zu sehen: Asisis "Leipzig 1813". Foto: Ralf Julke

Völkerschlacht-Panorama könnte auch zum Leipziger Jubiläums-Hingucker werden

Das kann man doch nicht einfach abhängen und vernichten, dachten sich die drei Grünen-Stadträte Norman Volger, Nicole Lakowa und Michael Schmidt und stellten im Juni einen Antrag, das eindrucksvolle Asisi-Panorama "Leipzig 1813" zu retten, eine neue Rotunde zu bauen gleich am Völkerschlachtdenkmal und dort dauerhaft zu zeigen, wie Leipzig während der Völkerschlacht aussah. Geht das überhaupt?

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