Artikel zum Schlagwort Völkerschlacht

Gedenken an die Völkerschlacht: Liebertwolkwitz – ein Dorf im Jahre 1813

Foto: Liebertwolkwitz 1813

Vom 13. bis 15. Oktober reist Liebertwolkwitz wieder ins Jahr 1813, in die Tage kurz vor der entscheidenden Schlacht gegen Napoleons Armee. Für die 10. Auflage der zivilhistorischen Darstellung werden zahlreiche Bewohner von Leipzigs südöstlichstem Ortsteil Geschichte wieder hautnah erlebbar machen. „Wir haben uns ja der Darstellung des zivilen Lebens in unserem Ort während der Zeit der Völkerschlacht verschrieben“, erklärt Lutz Zerling, einer der Hauptorganisatoren der Veranstaltung. Weiterlesen

Forum 1813 zeigt sich jetzt in neuer Klarheit

Das zerstörte Probstheida, die Schlacht zum Zugucken und alles gut lesbar weiß auf königsblau

Foto: Ralf Julke

Es ist der beliebteste Anlaufpunkt im Ensemble des Stadtgeschichtlichen Museums: das Völkerschlachtdenkmal. 300.000 Menschen besuchen es jedes Jahr, viele huschen nach oder vor dem Aufstieg noch in das kleine Museum am Fuß des Denkmals, das „Forum 1813“, wo man nicht nur Exponate zur Völkerschlacht bewundern kann, sondern auch große und kleine Dioramen sieht. Und seit Donnerstag, 28. April, auch die Schlacht. Weiterlesen

Der Sammelband zu einer ganz und gar nicht langweiligen Tagung 2015 in Leipzig

Warum Leipzig im Jahr 1815 beinahe preußisch geworden wäre

Foto: Ralf Julke

Während das Jahr 2013 mit dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig eine Menge Aufmerksamkeit fand, hielt man sich in Sachsen 2015 mit der Rückbesinnung auf das Jahr 1815 auffällig zurück. Denn das war ja nicht nur das Jahr von Waterloo, sondern auch das der sächsischen Teilung. Eines der heikelsten Themen auf dem Wiener Kongress. Aber im Staatsarchiv Leipzig fand zumindest eine Tagung statt. Weiterlesen

Asisis "Leipzig 1813" als Dauerattraktion für Leipzig

Stadtrat stimmt für Grünen-Antrag zum Völkerschlacht-Panorama – jetzt sind die Ämter dran

Foto: Ralf Julke

Die Idee lag irgendwie rum. Und so ungewöhnlich war sie ja nicht. In Dresden zeigt Yadegar Asisi dauerhaft das Panorama "Dresden im Barock – Mythos der sächsischen Residenzstadt". Die Dresdner und die Touristen sind begeistert, weil sie so ein Dresden bewundern können, wie es 1756 mal ausgesehen hat. Und da hat Asisi nun für Leipzig etwas Ähnliches geschaffen - aber zu sehen ist es nicht mehr. Weiterlesen

Verwaltung zum Grünen-Antrag zum Panoramabild "Leipzig 1813"

Völkerschlacht-Panorama könnte auch zum Leipziger Jubiläums-Hingucker werden

Foto: Ralf Julke

Das kann man doch nicht einfach abhängen und vernichten, dachten sich die drei Grünen-Stadträte Norman Volger, Nicole Lakowa und Michael Schmidt und stellten im Juni einen Antrag, das eindrucksvolle Asisi-Panorama "Leipzig 1813" zu retten, eine neue Rotunde zu bauen gleich am Völkerschlachtdenkmal und dort dauerhaft zu zeigen, wie Leipzig während der Völkerschlacht aussah. Geht das überhaupt? Weiterlesen

Nur noch zwei Monate für Asisis großes Panorama "Leipzig 1813"

Drei Grünen-Stadträte wollen Asisis 1813-Panorama dauerhaft neben dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal platzieren

Foto: Ralf Julke

Da hat er aber was angestellt, dieser Yadegar Asisi, als er 2013 für Leipzig sein gewaltiges Panorama-Bild "Leipzig 1813" schuf. Mit genauem Blick für den historischen Moment hat er die Stadt mitten in den Kämpfen der Völkerschlacht auf 3.500 Quadratmeter erfasst. Der Blick vom Dach der Thomaskirche hat schon Hunderttausende Besucher fasziniert. Aber am 20. September soll erstmal Schluss sein. Weiterlesen

1815. Blutfrieden: Eine Besprechung in zwei Teilen (2)

Zwischen Leipzig und Waterloo wurden die Grundmuster des 19. Jahrhunderts geschaffen

Foto: Ralf Julke

Es ist ein facettenreiches Plädoyer gegen den Krieg, das Sabine Ebert mit "1815.Blutfrieden" geschrieben hat, das nicht nur Jette in den dunklen Tagen des Krieges zeigt, sondern auch die Soldaten der unterschiedlichsten Armeen. Natürlich der sächsischen, die am 18. Oktober 1813 endgültig zwischen alle Fronten geriet, weil ihr greiser und entscheidungsschwacher König längst auf der falschen Seite stand, unbelehrbar - wie eine ganze Reihe honoriger Fürsten in diesem Buch. Weiterlesen

1815. Blutfrieden: Eine Besprechung in zwei Teilen (1)

Sabine Ebert hat ein Panorama einer fast vergessenen Epoche der deutschen Geschichte gezeichnet

Foto: Ralf Julke

Es ist - wie schon "1813. Kriegfeuer" - ein wuchtiges Stück Buch: 1.080 Seiten. Das ist selbst im Genre des historischen Romans ein seltener Umfang. Aber von Sabine Ebert kennen es die Leser: die Sprachwissenschaftlerin gibt Stoff, wenn sie eintaucht in die Geschichte. Denn sie hat ihn. Bevor sie die erste Zeile schreibt, hat sie ganze Bibliotheken durchackert. Und zwar keine wohlsortierten. Weiterlesen

Völkerschlacht und Denkmal: Ein Bildband mit alten Postkarten aus einer zwiespältigen Zeit

Foto: Ralf Julke

Der Gedanke lag nah. Warum nicht auch ein großes Bilderbuch mit Ansichtskarten zur Völkerschlacht und zum Bau des Völkerschlachtdenkmals machen? 1913 war auch die hohe Zeit der Bildpostkarten. Und Dutzende Verlage fluteten den Markt mit Schlachtenszenen, mit Schauplatzbildern der Schlacht und natürlich dem wachsenden Koloss am Südrand von Leipzig. Ja, aber, sagte sich Pro Leipzig. Weiterlesen

Die Bindestrich-Sachsen in Napoleons Kriegen: Ein kriegerischer Fürst, ein Dichter mit Ehrenkreuz und mehr als eine Sachsenklemme

Foto: Ralf Julke

Eines der großen Rätsel der Napoleonzeit ist: Warum hat Napoleon zwar lauter neue Königreiche gegründet - aber warum hat er - außer im Königreich Westphalen - nicht gründlich aufgeräumt mit der deutschen Kleinstaaterei? Sie machte ja auch seine Truppenaushebungen komplizierter, auch wenn die deutschen Fürsten gehorsam mitspielten, wenn es um das Beschaffen von Kanonenfutter ging. Auch die in Thüringen. Weiterlesen

Im Schatten der Völkerschlacht: Auch Soldaten aus Sachsen-Anhalt wurden in Napoleons Kriegen verheizt

Foto: Ralf Julke

Sachsen-Anhalt gab es zur Zeit Napoleons natürlich noch nicht. Es war auch damals schon ein typisches Bindestrich-Gebiet. Ein Teil gehörte zu Sachsen, einer zu Preußen, einer zu Braunschweig. Mittendrin tummelten sich diverse Grafschaften und Fürstentümer - auch die Bindestrich-Fürstentümer in Anhalt. Insofern ist Reinhard Münchs Buch über Napoleons Soldaten aus Sachsen-Anhalt eher ein Versuch, aus winzigen Puzzle-Stücken ein Ganzes zu machen. Weiterlesen

„1813 – Kriegsfeuer“: Sabine Ebert will mit neuem Roman Mythen entzaubern

Foto: Gernot Borriss

Die Leipziger Nikolaikirche ist für Sabine Ebert "ein Ort von hoher Symbolkraft". In dem berühmten Sakralbau wird die Schriftstellerin am 14. März 2013 ihren neuen Roman "1813 - Kriegsfeuer" vorstellen. Für die Autorin eine "sehr große Ehre". Ebert sieht ihr neues Werk als Antikriegsroman. Im Mittelpunkt steht die Leipziger Völkerschlacht. Weiterlesen

Zeugen des Schreckens: Zeitzeugenberichte aus der Völkerschlacht in und um Leipzig

Foto: Ralf Julke

Manch ein Leipziger fürchtet sich ja vor diesem Jubiläum 2013: 200 Jahre Völkerschlacht, 100 Jahre Völkerschlachtdenkmal. Zu oft wurden Schlacht und Denkmal einvernahmt für die falschen Zwecke. Auch den (falschen) Rummel fürchten manche. Ganz vergessen ist nicht, dass die Schlacht damals nicht nur zehntausende Soldaten das Leben kostete, sondern auch Leid und Not über den Ort der Schlacht brachte. Das Buch erzählt davon. Weiterlesen

Völkerschlacht aus Soldatensicht

Des Königs Butterkrebse oder Zwei Soldatenberichte aus dem Krieg von 1813

Foto: Ralf Julke

Wie ging es eigentlich den Muschkoten in der Völkerschlacht bei Leipzig? - Klar. Es gibt Bücher darüber. Am eindrucksvollsten haben darüber Emile Erckmann und Alexandre Chatrian geschrieben in ihrem Roman über einen - französischen - Soldaten von 1813. Aber das Kanonenfutter kam ja aus ganz Europa. Auch aus Sachsen. Reinhard Münch hat dazu zwei Fundstücke aus den Archiven gehoben. Weiterlesen