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Der Stadtrat tagt: Zukunft des Völkerschlacht-Panoramas weiter ungewiss

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    200 Jahre nach der Völkerschlacht hielt der Künstler Yadegar Asisi das Ereignis in einem seiner riesigen Panoramen fest. Das Werk war temporär im Asisi-Panometer zu sehen und verschwand danach in der Mottenkiste. Zwar besteht in Leipzig der politische Wunsch, das Riesengemälde der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Die Kommune oder ein privater Investor müssten zunächst eine geeignete Rotunde errichten. Deren Standort war am Mittwoch Thema im Stadtrat.

    „Unser Wunsch seit nunmehr drei Jahren ist, das Stadtpanorama zur Völkerschlacht wieder erlebbar zu machen“, äußerte Grünen-Stadtrat Michael Schmidt. Angedacht ist, einem Investor die Errichtung einer Rotunde auf dem Gelände der Alten Messe zu ermöglichen. Auf Vorschlag der Verwaltung stimmte der Rat jetzt mit großer Mehrheit dafür, ein Interessenbekundungsverfahren durchzuführen.

    Als Standort ist eine Fläche des „östlichen Ohrs“ des sogenannten Stadtbalkons in der Straße des 18. Oktober angedacht. Im Rahmen dieses Verfahrens soll geklärt werden, ob und zu welchen Bedingungen es Interessenten für die Errichtung und Betreibung einer circa 30m hohen und durchmessenden Rotunde als „Kunst-Skulptur“ außerhalb der Sichtachse Völkerschlachtdenkmal-Neues Rathaus gibt.

    Ziel soll die Erarbeitung und der Abschluss eines zeitlich begrenzten, aber mindestens 10-jährigen Nutzungsvertrages sein. Ferner soll geprüft werden, einen symbolischen Denkmal-Beitrag für die spätere umfassende Sanierung des Gartendenkmals im Nutzungsvertrag festzuschreiben. Eine Realisierung des Vorhabens ist aufgrund von Baumaßnahmen an der angrenzenden Bahnbrücke frühestens ab 2024 möglich.

    Fürs Völkerschlacht-Panorama fehlt Leipzig das Geld und die Brücke wird’s wohl auch erst 2024 geben

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