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Alte Messe

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Weltkriegsbombe auf dem Gelände der Alten Messe gefunden + Update: Die Bombe ist nicht mehr + Video

Bei Tiefbauarbeiten auf dem Gelände der Alten Messe ist am Mittwochvormittag eine 250-Pfund-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der sächsischen Polizei ist bereits vor Ort, gemeinsam mit der Feuerwehr wird die Entschärfung vorbereitet. Die LZ wird ab jetzt live über die Geschehnisse berichten. Zur Sicherheit der Anwohner planen Polizei und Feuerwehr ein […]

Blick vom Stadtbalkon übers Alte Messegelände. Foto: Ralf Julke

Völkerschlacht-Panorama: Die Antragsteller ermutigen die Stadt, die Machbarkeitsstudie zu starten

Regelrecht schwer tut sich Leipzigs Verwaltung, den Stadtratsbeschluss von 2018 umzusetzen, das Völkerschlacht-Panorama von Yadegar Asisi in Sichtweite zum Völkerschlachtdenkmal in einer eigene Rotunde auszustellen. Wegen Denkmalschutzbedenken sei das auf dem sogenannten Stadtbalkon an der Brücke zur Alten Messe nicht möglich, teilten die Dezernate Bau und Kultur kürzlich mit und deuteten zumindest eine Alternative an. […]

Blick vom Stadtbalkon über die Alte Messe. Foto: Ralf Julke

Asisi-Panorama zur Völkerschlacht 1813: Lieber erst mal eine Machbarkeitsstudie

Es schien alles so einfach: Wenn die Messebrücke, die das Alte Messegelände mit dem Wilhelm-Külz-Park verbindet, fertig ist, könnte man einfach das temporäre Panorama auf den Stadtbalkon dort setzen und für zehn Jahre wäre Yadegar Asisis Panorama-Bild zur Völkerschlacht direkt in der Achse zum Völkerschlachtdenkmal zu sehen. Doch schon im Juni 2021 deutete Burkhard Jung […]

Misstrauensantrag für Leipzigs Rathausspitze: Wer verhindert da eigentlich das Völkerschlacht-Panorama auf dem Stadtbalkon?

Es war scheinbar nur eine beiläufige Bemerkung, die Oberbürgermeister Burkhard Jung da am 1. Juni bei der Eröffnung der neuen Messebrücke fallenließ: Jetzt wäre zwar die Brücke fertig, aber für das vom Stadtrat beschlossene Panoramagebäude für Yadegar Asisis Völkerschlacht-Bild sei auf dem Stadtbalkon kein Platz. Das würde man hier so bald nicht aufbauen können. Eine Äußerung, die in einem Antrag mehrerer Stadtratsfraktionen jetzt nachklingt.

Der neue Biotechnologie-Campus für c-LEcta. Visualisierung: OFB Projektentwicklung GmbH

Baustart 2022: c-LEcta bekommt einen eigenen Biotechnologie-Campus auf der Alten Messe

Das alte Messegelände gewinnt ein weiteres Bauensemble hinzu. Die OFB entwickelt in Leipzig bis zum vierten Quartal 2024 einen weiteren Biotechnologie-Campus gleich am Eingang zur Prager Straße. Der erste Bauteil mit rund 10.425 m² oberirdischer Mietfläche ist bereits vollständig an das Biotechnologieunternehmen c-LEcta vermietet, die schon jetzt im Biocluster auf dem Messegelände ansässig ist.

Freie Bahn für Radfahrer und Fußgänger: Messebrücke endlich fertig und freigegeben

Es ist so schön, wenn eine Stadt noch Pläne haben darf und das Ende der strikten Corona-Maßnahmen auch wieder die offizielle Eröffnung von wichtigen Bauprojekten ermöglicht. So wie am Dienstag, 1. Juni, ein hübsches Stückchen nach 14 Uhr. Denn Oberbürgermeister Burkhard Jung, der sich das ganz und gar nicht entgehen lassen wollte, saß noch in der Dienstberatung, als ihm 5 Minuten vor Termin einfiel: „Wir wollten ja noch eine Brücke eröffnen!“

Alte Messe: Viel Platz für eine Ballsporthalle? Foto: Ralf Julke

Das Fördernäpfchen für Sportstätten in Sachsens Kommunen war schon am 1. Januar leer und eine Ballsporthalle sorgt für Erstaunen

Warum wird die geplante Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz vom Freistaat nicht gefördert? Der Aufschrei war ja groß in Leipzig, als die Ablehnung des Förderantrags bekannt wurde. Und im Landtag hat der Abgeordnete der Linksfraktion Franz Sodann extra nachgefragt, woran das liegt. „Der Freistaat lehnt eine Bezuschussung durch Landesmittel, die in Höhe von 6,255 Mio. € beantragt wurden, ebenso ab, wie eine Förderung aller weiterer von der Stadt Leipzig geplanter kommunaler Sportbauten“, stellte er fest.

Michael Schmidt (Grüne) im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Zukunft des Völkerschlacht-Panoramas weiter ungewiss

200 Jahre nach der Völkerschlacht hielt der Künstler Yadegar Asisi das Ereignis in einem seiner riesigen Panoramen fest. Das Werk war temporär im Asisi-Panometer zu sehen und verschwand danach in der Mottenkiste. Zwar besteht in Leipzig der politische Wunsch, das Riesengemälde der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Die Kommune oder ein privater Investor müssten zunächst eine geeignete Rotunde errichten. Deren Standort war am Mittwoch Thema im Stadtrat.

Blick vom "Balkon" der Alten Messe über die Straße des 18. Oktober. Foto: Ralf Julke

Fürs Völkerschlacht-Panorama fehlt Leipzig das Geld und die Brücke wird’s wohl auch erst 2024 geben

Selbst scheinbar harmlose Anträge aus dem Leipziger Stadtrat bringen Erkenntnisse ans Licht, die nur noch verblüffen. So hatte ja die Grünen-Fraktion im Dezember beantragt, das beliebte Völkerschlacht-Panorama von Yadegar Asisi künftig dauerhaft in Nähe des Völkerschlachtdenkmals zu zeigen. Und mit dem „Balkon“ am Alten Messegelände ist eigentlich auch ein Standort gefunden. Doch jetzt fehlt die jüngst erst abgerissene Brücke zum Wilhelm-Külz-Park.

Der Sowjetische Pavillon wird gerade zum Stadtarchiv umgebaut. Foto: Ralf Julke

Der Sowjetische Pavillon wird ganz bestimmt nicht das neue Technische Rathaus

Die fröhliche „Bild“-Zeitung hat ja gleich eine fette Schlagzeile „Russen-Pavillon wird Rathaus“ draus gemacht und damit auch wieder die Ratsfraktionen erschreckt. Die Verwaltungsvorlage dazu liest sich ein bisschen anders. Denn die einstige sowjetische Ausstellungshalle 12 auf der Alten Messe wird für alles Mögliche gebraucht. Und zum neuen Technischen Rathaus wird sie wohl eher nicht.

Mittendrin und hoch über der Stadt: Besucher im Asisi-Panorama "Leipzig 1813". Foto: Ralf Julke

Grüne beantragen, das Völkerschlacht-Panorama jetzt für mindestens zehn Jahre zu sichern

2013 war es der große Hingucker zum 200. Jahrestag der Leipziger Völkerschlacht: Yadegar Asisis Panorama „Leipzig 1813“. Die Besucher bestaunten es nicht nur, weil es am Horizont und in den Straßen die Völkerschlacht zeigte, sondern weil sie gleich auch noch die ganze Stadt im Jahr 1813 bekamen. 2015 stimmte dann der Stadtrat zu, dieses Panoramabild dauerhaft in Leipzig zu zeigen. Seitdem aber war Stille im Land. Aber ein Grundstück ward gefunden.

Foto: Stadt Leipzig/Roland Quester

Grundstein für Kita und Förderschule an der Alten Messe gelegt

Eine Kindertagesstätte und eine Förderschule entstehen innerhalb der Straßenbahnwendeschleife Philipp-Rosenthal-Straße/Curiestraße. Heute ist dafür der Grundstein gelegt worden. Während die beiden unteren Stockwerke für die Kita vorgesehen sind, zieht in die beiden oberen Etagen die Förderschule Thonberg ein. Im Januar 2019 soll das kompakte viergeschossige Gebäude der kombinierten Bildungseinrichtung fertig sein.

So soll der Neubau in der Curiestraße einmal aussehen. Foto: LESG, Raphael Reska

Erster Baggerbiss für Kita und Förderschule an der Alten Messe

Mit dem symbolischen ersten Zubeißen der Baggerschaufel hat heute, 22. Juni, die Vorbereitung des Baufeldes für eine weitere Bildungseinrichtung begonnen. Am Rande des Areals der Alten Messe, innerhalb der Straßenbahnwendeschleife Philipp-Rosenthalstraße/Curiestraße, entsteht in den kommenden Monaten ein kompaktes, viergeschossiges Gebäude, das eine neue Kindertagesstätte und eine Förderschule aufnehmen soll. In den beiden unteren Etagen sind 45 Krippen- und 140 Kindergartenplätze vorgesehen.

Spaziergang am 14. Juni: „Vorfahrt für alle? Wilder Westen auf der Alte Messe?“

Die Stadträtin Dr. Nicole Lakowa und Stadtrat Daniel von der Heide laden Interessierte ein, sich beim Spaziergang mit dem Leiter des Verkehrs- und Tiefbauamtes, Herrn Michael Jana, über die Alte Messe zur verkehrlichen Situation einzubringen. Dr. Nicole Lakowa erklärt: „Das Gelände der Alten Messe hat in den vergangenen Jahren neue Mieter, Eigentümer und viele neue Angebote dazugewonnen. Selbstverständlich nimmt der Straßenverkehr damit auch zu. Die Reorganisation des Verkehrs scheint bisher bei dieser Entwicklung nicht angemessen berücksichtigt worden zu sein. Deswegen werden wir uns gemeinsam mit dem zuständigen Amtsleiter, Hr. Jana, vor Ort ein Bild von der Situation machen und Möglichkeiten der Verbesserung diskutieren. Dazu sind wie immer bei unseren Touren Gäste herzlich willkommen.“

Fachausschuss Wirtschaft hat die Entwicklung auf der Alten Messe verschlafen

Für Stadtrat Siegfried Schlegel, Sprecher für Stadtentwicklung der Linksfraktion und Mitglied im Aufsichtsrat Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft der Alten Messe (LEVG), ist der jüngste Antrag des Fachausschusses Wirtschaft bezüglich der Eigentümerziele LEVG völlig unausgereift. Nicht nur das: Seine Forderungen bremsen die Entwicklung der Alten Messe aus. Das würde auch finanziell in einem Desaster für die Stadt enden. Oder soll der Antrag nur ein „Nachtreten” zu dem vom Stadtrat im Juni mit übergroßer Mehrheit gefassten Votum für den Fahrradmarkt in der Messehalle 15 sein?

Erweiterungsbauten von BioCity und Fraunhofer IZI auf der Alten Messe. Foto: Ralf Julke

Zusammenlegung der Leipziger Tochtergesellschaften LESG und LEVG bringt keine Vorteile

Immer wieder waren die vielen Tochtergesellschaften und Beteiligungen der Stadt Leipzig Thema im Stadtrat. Straffen, verkaufen, verschlanken waren da ein paar Schlagworte aus der Diskussion. Auch die Frage tauchte auf, ob die beiden Entwicklungsgesellschaften der Stadt - die LESG und die LEVG - nicht einfach zusammengeschmissen werden könnten. Das macht aber kaum Sinn, stellt jetzt ein Prüfbericht fest.

Der Entwurf von Ingenieurbüro KHP Kolb Ripke Architekten von Norden. Repro: L-IZ

Leipzig will unbedingt eine Brücke am alten Lokschuppen und Radfahrer auf Umwege schicken

Auch das kann man "Nägel mit Köpfen machen" nennen: Noch hat die Stadt kein Verfügungsrecht über diverse Flächen auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs, noch hat sich der Fachausschuss für Stadtentwicklung und Bau kein abschließendes Urteil über die Wege- und Brückenführungen gebildet - und schon prescht das Verkehrs- und Tiefbauamt vor und lässt Brückenentwürfe anfertigen für die Verbindung von der Steinstraße zur Alten Messe.

Brücke für Fußgänger und Radler zum S-Bahn-Haltepunkt MDR geplant

Die Entwürfe für die geplante Fußgängerbrücke über das Gleisfeld zwischen Media-City/MDR und der Straße An den Tierkliniken/Alte Messe sind vom 15. Februar bis 4. März im 5. Obergeschoss des Neuen Rathauses zu sehen. Sie sind das Ergebnis eines zweistufigen europaweiten Verhandlungsverfahrens. Von den Einsendungen der fünf ausgewählten Büros belegte die Arbeit der König und Heunisch Planungsgesellschaft mbH Leipzig schließlich den ersten Platz. An diesem Entwurf überzeugte die Jury vor allem die gelungene städtebauliche Einbindung.

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