14.6°СLeipzig

Tag: 15. Juni 2015

- Anzeige -
Fronttransparent von Legida. Foto: L-IZ.de

Ein Fazit zu Legida: Und es werden nicht mehr + Video

In Wurzen konnte Legida am letzten Montag weniger als 100 Menschen mobilisieren. Für die Stadt Leipzig konnte man am Montagabend rund 300 Personen auf die Straße bringen. Neben der neurechten Identitären Bewegung waren auch Burschenschaftler und Teilnehmer aus Dresden dabei. Aufsehenerregend ist das Treiben aber nur noch für Touristen.

19:15 Uhr: Die Legida-Kundgebung beginnt. Foto: L-IZ.de

Auf Deutschlandsöckchen unterwegs: Legida-Abendspaziergang in Bildern

Nach einigen Wochen Pause marschiert das fremdenfeindliche Bündnis Legida am heutigen Montag wieder in Leipzig. Diesmal kann man den Parolen jedoch leider nicht via Livestream lauschen, wie das Bündnis auf seiner Facebook-Seite verlauten lässt: "Herzlich Willkommen vom Live Team, direkt vom Richard Wagner Platz hier in unserer Stadt. Technik steht - wir berichten heute per Facebook." 1.000 Teilnehmer hatten die Veranstalter für ihren "13. Abendspaziergang" im Vorfeld angekündigt bzw. wohl eher gewünscht. Tatsächlich machten sich letztendlich 250 bis 300 Teilnehmer auf die Socken.

Afrikafest im Grassi Museum. Foto: Jacob Crawfurd

Am 20. Juni im Grassi Museum: Familienfest im Innenhof

Farbenprächtige Kleidung, der Klang von Kora und Trommeln, der Duft von Maniok und Gewürzen: ein Fest für alle Sinne. Am 20. Juni 2015 lädt das Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig gemeinsam mit dem Verein SeneGambia alle Großen und Kleinen zum Afrika- und Karibikfest ein. Von 13-19 Uhr herrscht im Innenhof des Museums ein reges Treiben mit einem bunten Afrika-Basar, Mitmachaktionen, Informationsständen und afrikanischem Essen. Zudem werden Kurzführungen in der Dauerausstellung Afrika und ein Trommel-Workshop für Kinder angeboten.

Annett Leander schaffte es, über all das Grauen zu schreiben. Foto: privat

Tanners Interview mit Annett Leander, der Autorin von “Umarme mich – aber fass´mich nicht an!”

Manchmal zerdrückt es einem das Herz. Beim Lesen der Autobiografie von Annett Leander war das so. Kein locker-flockiger Trendroman, kein stilbezogenes Lyriken, sondern finsterste Realität. Es ging um Missbrauch jeglicher Art an Kinderseelen und ganz speziell an der Seele und an dem Körper von Annett Leander. Tanner musste da einfach noch mal nachfragen, weil viel öfter darüber geredet werden sollte.

Die weiße Bergschnecke (Theba pisana), ein europäischer Vertreter, der mittlerweile weltweit in gemäßigten Regionen verbreitet ist, beispielsweise in Kalifornien, Südafrika, Süd-Argentinien und im südlichen Australien. Foto: César Capinha

Wenn der Mensch dafür sorgt, dass überall dieselben Tiere sesshaft werden

Seit 1873 schon wird unter Wissenschaftlern darüber diskutiert, ob man die letzten Jahrhunderte (wahlweise auch Jahrtausende) als ein völlig eigenständiges geologisches Zeitalter definiert: als Anthropozän. Begründung: Der Mensch hat mittlerweile so viel Einfluss auf die Erde, dass er biologische, geologische und atmosphärische Prozesse nachhaltig verändert. Aber wie beweist man so etwas? Und wo setzt man die Grenze?

In Hauptverkehrszeiten nicht durchlässig genug: Kreuzung Max-Liebermann-Straße / Delitzscher / Essener Straße. Foto: Ralf Julke

Ist die Georg-Schumann-Straße das Problem oder sind es die Engpässe auf der Max-Liebermann-Straße?

Zu den Stadträten, die den Antrag unterzeichnet haben, das Umbauprojekt für die Georg-Schumann-Straße zwischen Huygensplatz und S-Bahnhof zu stoppen, gehört auch Andreas Geisler, Mitglied der SPD-Fraktion und selbstständiger Bäckermeister. Für ihn sind die Probleme rings um die Georg-Schumann-Straße noch nicht gelöst. Seit 2012 soll eigentlich die neue B6, die nördlich der Georg-Schumann-Straße gebaut wurde, den Durchgangsverkehr aufnehmen.

Hier geht's zur Arbeitsagentur Leipzig. Foto: Ralf Julke

SPD-Fraktion beantragt eine bessere Integration von Asylsuchenden in Arbeit und Ausbildung

Sachsens Wirtschaft schreit nach Fachkräften - aber die Arbeitslosenzahlen für Ausländer steigen. Auch in Leipzig. Ein Grund dafür sind auch die fehlenden Ansätze, die vielen jungen Menschen, die als Flüchtlinge nach Leipzig kommen, relativ schnell und barrierefrei in eine Erwerbstätigkeit zu vermitteln. Leipzig muss da viel aktiver werden, findet die SPD-Fraktion. Und beantragt entsprechende Projekte.

Einer der neuralgischen Punkte des Spiels: Schiedsrichter Rasmus Jessen zeigt Djamal Ziane die Gelbe Karte. Danach folgte der Platzverweis in Minute 74 des Spiels. Foto: Bernd Scharfe

RW Erfurt II gegen Lok Leipzig 0:2: Das blaugelbe Fiasko

Mit Sport hatte das (vor-)entscheidende Spiel um den Regionalliga-Aufstieg des 1. FC Lok bei RW Erfurt II nur 74 Minuten etwas zu tun. Dann brauchten etwa 100 Chaoten unter den 3.000 Lok-Fans nur 15 Minuten, um den Verein wieder deutschlandweit ins Gerede zu bringen und die Vereinsarbeit der letzten zwei Jahre zu zerstören. Auf einen Platzsturm folgte eine wilde Schlägerei mit den Ordnungskräften, ein Feuer im Block, die versuchte Zerstörung des Gästezauns.

Die Baustelle für den Funkturm im Inneren des Geländes. Foto: Ralf Julke

Werden die Baupläne am Messegrund nach fünf Jahren endlich aktuell?

Am 9. Juni vermeldete die Stadt Leipzig, dass der Bebauungsplan Nr. 361.2 "Messegrund-West" ausgelegt werden soll - in einem beschleunigten Verfahren. Nach fünf Jahren Dornröschenschlaf kommt endlich Bewegung in ein Projekt, das damals schon medial als prächtige Autohaus-Meile gemalt wurde. Es gab sogar Bürgerbeteiligung. Aber es war wie so oft: Nix ist passiert. Jetzt aber scheint's zu pressieren.

Erdmut Wizisla (Hrsg.): Begegnungen mit Benjamin. Foto: Ralf Julke

Ein völlig unpassender Intellektueller in einem aus den Fugen geratenen Jahrhundert

Erdmut Wizisla sitzt an der Quelle: Er leitet das Bertolt-Brecht-Archiv und das Walter-Benjamin-Archiv der Akademie der Künste. 2009 hat er schon aus dem Fundus geschöpft und im Lehmstedt Verlag das Buch "Begegnungen mit Brecht" veröffentlicht. Mit Walter Benjamin spürt er einem großen Unbekannten nach. Eigentlich auch einem weitgehend unbekannten Kapitel der deutschen Geschichte. Einem riesigen Loch.

- Anzeige -
Scroll Up