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Tag: 22. Juni 2012

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Reparaturarbeiten an havarierter Fernwärmeleitung: Stadtwerke Leipzig und Deutsche Bahn wollen’s bis Ende August schaffen

Es passierte mitten im frostigen Winter: Im Januar zerstörte ein Bauarbeiter mit schwerem Gerät bei Bauarbeiten im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs eine wichtige Fernwärmeleitung der Stadtwerke Leipzig, die unter den Gleisen lag. Eine provisorische Leitung versorgt zwar seitdem den Leipziger Norden mit Wärme. Aber die Reparaturarbeiten unter den Gleisen sind noch komplizierter, als die Stadtwerke Leipzig selbst befürchtet hatten.

DLRG Leipzig: Wasserrettung in einiger Not

Wer schon einmal an der Ostsee war, wird sie vielleicht schon einmal auf ihren Rettungstürmen gesehen haben. Leute der DLRG, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Aber was macht die Gesellschaft neben dem Bewachen von Stränden noch? Birgit Grunewald sprach mit Thomas Naumann und Mike Strauß des Stadtverbandes hier in Leipzig.

Sächsischer Verfasssungsgerichtshof: Ausschluss der Landtagsabgeordneten der NPD-Fraktion nach Thor Steinar-Aktion war rechtmäßig

Das wollten sie nun wissen, die Mitglieder der achtköpfigen NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag: Wie ernst meint es das demokratische Parlament mit seiner eigenen Hausordnung? Und ist der Landtagspräsident mutig genug, die 2007 beschlossene Kleiderordnung durchzusetzen? - Am 13. Juni zogen sie in der durch die Hausordnung untersagten Kleidung des Labels "Thor Steinar" in den Saal. Und danach vor Gericht.

Büchermachen im Herzen der Stadt: Mark Lehmstedt zieht in Barthels Hof

Leipzig hat kein Grafisches Viertel mehr. Die Chance wurde in der Stadtentwicklung nach 1990 verspielt. Man hat die Ostvorstadt den Immobilienentwicklern überlassen. Im Haus des Buches haben sich ein paar wenige Akteure der Buchbranche angesiedelt. Aber auch Mark Lehmstedt zog es jetzt nicht in diesen Bau. Er zog lieber in Barthels Hof.

Premiere am 22. Juni im Opernhaus: Dreiteiliger Ballettabend “Herzbrennen”

In der letzten Premiere des Leipziger Balletts der Spielzeit 2011/12 am heutigen Freitag, 22. Juni, sucht Mario Schröder den Schulterschluss zu Uwe Scholz. Es werden die Scholz-Choreografien zu Bartóks Erstem Klavierkonzert sowie zu Rachmaninows "Suite für zwei Klaviere" zu sehen sein. Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder hat mit der Company des Leipziger Balletts die "Catulli Carmina" von Carl Orff erarbeitet, welche in Leipzig uraufgeführt worden sind.

Linke zu Leiharbeit im Kindergarten: Das ist doch längst Normalität

Während Republik und Regierungskoalition im Bund über das Betreuungsgeld streiten, fehlt in deutschen Kindertageseinrichtungen längst das Personal. Auch in Sachsen, wo der hohe Betreuungsschlüssel sowieso schon dafür sorgt, dass weniger Personal zur Betreuung der Knirpse zur Verfügung steht. Auch sächsische Einrichtungen stopfen die Löcher mit Leiharbeiterinnen, wie Sabine Zimmermann jetzt feststellte.

Am 25. Juni: Das Forum “Bürgerstadt Leipzig” trifft sich

Das "Forum Bürgerstadt Leipzig" trifft sich am Montag, 25. Juni, um 16:30 Uhr wieder in der Volkshochschule (Löhrstraße 3-7). Das Forum Bürgerstadt Leipzig hat das Ziel, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken, die Förderung und Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements zu verbessern und die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung und -mitwirkung zu erweitern.

Nach Beschluss der Ratsversammlung: LVV zur anstehenden Veräußerung der HL komm

Die Ratsversammlung der Stadt Leipzig hat in ihrer Sitzung am 20. Juni mit knapper Mehrheit für eine Veräußerung von 100 Prozent der Anteile des Telekommunikationsdienstleisters HL komm GmbH an die pepcom GmbH gestimmt. Damit kann die HL komm, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Leipzig GmbH, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörde an die pepcom übergehen.

Konjunktur in Mitteldeutschland: Kammern fordern eine einheitliche Förderkulisse

Die mitteldeutsche Wirtschaft zeigt sich noch unbeeindruckt von der Schuldenkrise im Euroraum. So zumindest kann man den Konjunkturbericht "Wirtschaft in Mitteldeutschland 2012", den die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, die Handwerkskammer zu Leipzig sowie die Handwerkskammer Halle (Saale) gemeinsam erstellt haben, interpretieren. Danach liegt der aus den Antworten von mehr als 2.200 Unternehmen ermittelte Konjunkturklimaindex im Frühjahr 2012 auf einem Rekordniveau.

Ernüchternde Erkenntnis: Wer in Dresden demonstriert, kommt schneller vor den Kadi

"Für BürgerInnen und Bürger ist es in Dresden gefährlicher gegen Nazis zu protestieren, als an anderen Orten in Sachsen. Friedliche Platzbesetzer sind in Dresden offenbar eher Strafverfolgung ausgesetzt, als anderswo", bewertet Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, die Antwort der Staatsregierung auf seine Kleine Anfrage, die er im Mai gestellt hatte.

Zeugen des Schreckens. Foto: Ralf Julke

Zeugen des Schreckens: Zeitzeugenberichte aus der Völkerschlacht in und um Leipzig

Manch ein Leipziger fürchtet sich ja vor diesem Jubiläum 2013: 200 Jahre Völkerschlacht, 100 Jahre Völkerschlachtdenkmal. Zu oft wurden Schlacht und Denkmal einvernahmt für die falschen Zwecke. Auch den (falschen) Rummel fürchten manche. Ganz vergessen ist nicht, dass die Schlacht damals nicht nur zehntausende Soldaten das Leben kostete, sondern auch Leid und Not über den Ort der Schlacht brachte. Das Buch erzählt davon.

Mindestlohn für Maler und Lackierer: Auch Leiharbeiter bekommen in Leipzig jetzt mehr Geld

In den mehr als 240 Malerbetrieben und Lackierereien in Leipzig gilt ab diesem Monat wieder ein Mindestlohn. Das hat die IG BAU am Verhandlungstisch durchgesetzt. Auch Leiharbeiter profitieren davon. Darauf hat jetzt die IG BAU Nord-West-Sachsen hingewiesen. "Kein Maler oder Lackierer darf weniger als 9,75 Euro pro Stunde verdienen. Das gilt selbst für Hilfsarbeiter ohne Gesellenbrief", sagt Detlef Zeiß.

Schwarwels Fenster zur Welt: Klimarettung

Ich habe die Absicht, auf meinen Nachbarn positiv im Interesse aller einzuwirken. Dass er zukünftig seine Schuhe nicht mehr vor die Tür stellt. Denn es stinkt. Im Gang, im Geschoss, im ganzen Haus. Ich werde mit ihm reden, freundlich, aber bestimmt und ihn bitten, seine Drecksquantenschützer bitteschön ausgesprochen gefälligst mit in seine komplett versumpfte Wohnbuchte zu nehmen, um einen Beitrag für seine direkte Umwelt zu leisten.

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