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Tag: 10. Oktober 2018

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Beschwerden an die Polizei können als Bumerang zurückkommen. Foto: L-IZ.de

NPD meldet erste „Bürgerstreifen“ in Leipzig – Polizei bleibt skeptisch

Nach zweieinhalb Jahren ist in Leipzig angeblich wieder eine rechte Bürgerwehr unterwegs – entsprechende Fotos veröffentlichte die NPD in den sozialen Medien. Die Polizei vermutet zwar lediglich einen „PR-Gag“, möchte im Ernstfall aber entschieden einschreiten. Wer eine solche Bürgerwehr entdeckt, soll sich bei der Polizei melden.

ICE 1 Baureihe 401/ICE 2 Baureihe 402/ICE 3 Baureihe 403/ICE 4 Baureihe 412 Foto: Deutsche Bahn AG / Kai Michael Neuhold

Ab 2019 fährt das Flaggschiff ICE 4 auf der ICE-Strecke München-Leipzig/Halle-Berlin

Irgendwie war die stündliche Verbindung auf der neu gebauten ICE-Strecke von München über Leipzig/Halle nach Berlin nur erst einmal der Testlauf. Die Nutzerzahlen stiegen schon im ersten Jahr deutlich über die von der Bahn zugrunde gelegte Prognose. Der Stundentakt war für das 10 Milliarden Euro teure Projekt viel zu wenig. Ab 2019 ändert sich das.

Sieht immer irgendwie eklig aus. Foto: L-IZ

Leo Leu über die Lehrer-denunzier-Seite der AfD

Die AfD ist eine feige Partei. Muss man das noch extra betonen? Eine Partei, die es nicht aushält, wenn Lehrer sie im Unterricht negativ erwähnen und den Kindern erklären, was für ein menschenfeindlicher Haufen sich da zusammengefunden hat. Und weil die Truppe feige ist, greift sie zu den alten, schon bei den Nazis gern verwendeten Mitteln: Kinder sollen ihre Lehrer verpfeifen. Geht’s noch?

Anke Stelling: Schäfchen im Trockenen. Foto: Ralf Julke

Schäfchen im Trockenen: Der gnadenlos bissige Roman über die schönen verlogenen Reichen von heute

Resi hätte es wissen können. So las sich das Kosthäppchen aus dem Verbrecher Verlag zur Ankündigung dieses neuen Romans von Anke Stelling. Resi ist ihre Erzählerin, von der man nicht so recht weiß: Wie viel Anke Stelling steckt eigentlich in ihr? Und wie viel Enttäuschung über Freunde, die sich entpuppen, wenn es um Geld geht und die Grenzen, die sie ziehen, wenn eine den verlogenen Schein infrage stellt?

Für ein offenes Land mit freien Menschen. Foto: L-IZ.de

Video: Die Ansprachen auf dem Augustusplatz beim Leipziger Lichtfest 2018

VideoBevor es in jedem Jahr zum 9. Oktober einen mehr oder minder wichtigen kulturellen Beitrag auf der Bühne am Augustusplatz gibt, ist es geübte Sitte, dass einige Ansprachen gehalten werden. In diesem Jahr fand sich neben Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, Herta Däubler-Gmelin und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer vor allem mit Gesine Oltmanns eine 89er Bürgerrechtlerin am Mikrofon ein, die sonst weniger im Rampenlicht steht. Während der ungewöhnlich volle Augustusplatz die Redebeiträge aller mit Beifall bedachte, gab es bei ihrer kurzen Rede Zwischenapplaus und begeisterte Rufe.

Herta Däubler-Gmelin am 9. Oktober 2018 in der Nikolaikirche Leipzig. Foto: L-IZ.de

Video & Mitschrift: Die Nikolaikirch-Rede von Herta Däubler-Gmelin „Zur Demokratie“ 2018 beim Leipziger Lichtfest

VideoDie „Rede zur Demokratie“, alljährlich zum 9. Oktober in der Nikolaikirche gesprochen, gehört längst zu den wichtigen und nachhaltigen Traditionen des Lichtfestes. Rückbesinnungen und Mahnungen zur Zeit finden hier seit vielen Jahren auf verschiedene Weisen und Blickwinkel statt. In diesem Jahr war es an der ehemaligen Bundesministerin der Justiz (1998 bis 2002), Herta Däubler-Gmelin (SPD), die richtigen Worte zu finden. Es wurde eine unprätentiöse, fast leise und dennoch eindringliche Absage an jene, die heute leichtfertig mit großen Fragen unserer Gegenwart und Zukunft umgehen. Im Fokus der drei Anmerkungen Däubler-Gmelins am Schluss standen nach Mitbürgern, die mit „Wir sind das Volk“ nur sich und niemand anderen meinen, nicht ganz grundlos auch Politiker.

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