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Justizzentrum Leipzig, 1. Bauabschnitt Staatsanwaltschaft schreitet voran

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    Zusammen mit dem bestehenden Amtsgericht und den Fachgerichten Leipzig soll am Standort Bernhard-Göring-Straße künftig ein Justizzentrum entstehen. Den ersten Bauabschnitt bildet die Staatsanwaltschaft Leipzig. Die im Oktober 2017 begonnene Baumaßnahme umfasst die Sanierung der Bestandsgebäude an der Alfred-Kästner-Straße und der Arndtstraße sowie die Errichtung eines Verbindungsbaus.

    Unter der Leitung der Niederlassung Leipzig I des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) werden die Bestandsgebäude für Büros und einen Asservatenbereich hergerichtet. Im Neubau sollen weitere Büros und Flächen für Archive entstehen.

    Der Entwurf für die Staatsanwaltschaft verbindet die zu sanierenden Bestandsgebäude durch eine neue sechsgeschossige Hofbebauung, die zwischen den anschließenden Wohngebäuden und dem höheren Amtsgericht vermittelt. Insgesamt umfasst der Komplex eine Nutzfläche von rund 8.000 Quadratmetern für Büros, Archive und Registraturräume.

    Am Bestandsgebäude an der Arndtstraße finden aktuell Naturstein- und Putzarbeiten an der Fassade statt. Das Dach erhält eine neue Deckung und die historischen Fenster werden aufgearbeitet. Im Bereich des Rohbaus werden insbesondere das Fundament abschnittsweise unterfangen und Abstützungs- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Für den Verbindungsneubau im Innenhof erfolgen zurzeit die Erdarbeiten. Zur Errichtung des Rohbaus sind 2 Turmdrehkräne mit einer Tragkraft von bis zu 5 Tonnen notwendig.

    Am Bestandsgebäude an der Alfred-Kästner-Straße sind die Rohbauarbeiten weit fortgeschritten. Weiterhin laufen Arbeiten an Dach und Fassade, auch hier werden die historischen Fenster aufgearbeitet.

    Die Fertigstellung der Gebäude ist für Oktober 2020 anvisiert. Für die Maßnahme werden rund 33,4 Millionen Euro investiert, finanziert durch Fördermittel der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

    Die Förderung zur Verbesserung der Energieeffizienz (EE-EFRE) wird für die Sanierung der Bestandsgebäude gewährt. Der für die Sanierung geplante energetische Standard liegt über den Anforderungen nach Energieeinsparverordnung (EnEV) und erfüllt damit die Förderbedingungen.

    Hintergrund zum Areal:
    Historisch befand sich auf dem Baugrundstück die Justizvollzugsanstalt Leipzig. Der Hafttrakt im Innenhof wurde bereits 2002 abgebrochen. Erhalten wurden die leerstehenden denkmalgeschützten Blockränder, in denen der damalige Verwaltungsbereich (Alfred-Kästner-Straße) und die Frauenhaft (Arndtstraße) untergebracht waren.

    Von der Geschichte des Ortes zeugt die ehemalige Hinrichtungsstätte der DDR, die sich im Gebäudeteil Arndtstraße befindet. Hier soll, unabhängig von der Baumaßnahme Staatsanwaltschaft, die Gedenkstätte „Justizgeschichtlicher Erinnerungsort – ehemalige Zentrale Hinrichtungsstätte der DDR“ durch das Bürgerkomitee Leipzig e.V. eingerichtet werden.

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