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Stadtrat beschließt Schwimmbad-Neubau in Delitzsch – Größte Investition im freiwilligen Bereich in der Stadtgeschichte

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    In ihrer Sitzung am 29. November 2018 haben die Delitzscher Stadträte mehrheitlich für den Bau eines neuen Schwimmbades in Delitzsch gestimmt. Voraussetzung: Der Bau darf nicht teurer als 16 Millionen Euro werden. Das neue Bad soll bis 2022 am Rand des dicht besiedelten Stadtteils Delitzsch-Nord an der Sachsenstraße entstehen.

    Es soll über eine Schwimmhalle und im Außenbereich über ein Becken mit Bahnen verfügen sowie innen und außen über je ein Planschbecken für Kleinkinder. Außerdem soll ein Lehrschwimm- und Therapiebecken mit Hubboden entstehen. Der Stadt wurden Fördermittel in Höhe von rund elf Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost zugesagt.

    „Es ist ein Bekenntnis für die Zukunft“, so der Delitzscher Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde.

    Wie geht es weiter? Die europaweite Ausschreibung für Planungsleistungen kann im Winter 2018/19 erfolgen. Das Ausschreibungsergebnis wäre im Frühjahr 2019 zu erwarten. Sollten im Ergebnis der Planungsphase 2 die Investitionskosten über 16 Mio. € und der prognostizierte Zuschussbedarf für die ersten beiden Betriebsjahre über 600 T € liegen (ohne Abschreibung und Kapitaldienstkosten), wird der Bau nicht umgesetzt.

    Der Stadtrat hatte schon in einer früheren Sitzung beschlossen, dass das Freibad so lange wie möglich geöffnet bleibt. Nach jedem Winter muss das Freibad aufwändig repariert werden. Solange, wie das wirtschaftlich vertretbar ist, wird das Freibad öffnen.

    Hintergrund

    In den letzten rund zwei Jahren gab immer wieder Fachgespräche, einen Lenkungsausschuss und Bürgerdialoge, um über Varianten von Bademöglichkeiten in Delitzsch zu sprechen. Die Becken und die Wasseraufbereitungsanlagen des Delitzscher Freibades sind stark sanierungsbedürftig. Eine vollständige Sanierung des Freibades würde mehrere Millionen Euro kosten.

    Da das Freibad bereits mit Fördermitteln teilsaniert wurde, grundsätzlich das Verbot der Doppelförderung besteht und darüber hinaus auch noch auf die früher ausgereichten Fördermittel bis 2025 eine Zweckbindung besteht, ist eine nochmalige Förderung für diesen Standort kaum zu erwarten. Außerdem fehlen am derzeitigen Freibadstandort eine Planschmöglichkeit für Kleinkinder und Parkplätze.

    Außerdem ist das Lehrschwimmbecken in der Artur-Becker-Schule in Delitzsch sanierungsbedürftig. Am Werbeliner See untersagen Naturschützer das Baden.

    Eine Muntermacher-LZ Nr. 61 für aufmerksame Zeitgenossen

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