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Für eine sichere Pflege in Sachsen: Enquete-Kommission Pflege beschreitet sächsischen Weg der Pflege mit

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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    Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch sieht den heute vorgestellten Bericht der Enquete-Kommission zur Pflege als gute Grundlage, um die Pflege in Sachsen weiterzuentwickeln. „Der Bericht fügt sich gut in den sächsischen Weg der Pflege ein, den der Freistaat bereits eingeschlagen hat. Ich gehe mit der Kommission konform, dass noch mehr Entlastungs- und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort, in den Kommunen, gefunden werden müssen. Hier sind wir bereits auf einem guten Weg. Auch die Woche der pflegenden Angehörigen im November 2018 hat uns gezeigt, dass es ein wesentliches Ziel sein muss, alle Beteiligten noch besser zu vernetzen“, so Gesundheitsministerin Barbara Klepsch.

    Die Kommission schlägt unter anderem Maßnahmen vor, mit denen pflegende Angehörige, ehrenamtlich Engagierte sowie professionelle Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit weiter unterstützt werden können. Ebenso sind Empfehlungen zur Finanzierung der Pflege enthalten.

    „Mit dem Bericht liegt eine wertvolle Untersuchung vor. Dafür danke ich den Kommissionsmitgliedern. Er enthält konkrete Empfehlungen, deren Umsetzung wir genauestens prüfen werden. Dazu müssen alle Partner wie zum Beispiel der Bund, die Kommunen und die Pflegekassen einbezogen werden. Ziel sollte ein Gesamtvorschlag aller Akteure und der Gesellschaft sein“, betonte die Ministerin weiter.

    „Ich setze mich auch für mehr Digitalisierung in der Pflege ein, so zum Beispiel für innovative Modelle im E-Health-Bereich. Digitale Anwendungen können den Alltag erleichtern. Sie können aber auch zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege genutzt werden. Ich freue mich daher sehr, dass der Bericht auch die digitale Prävention im Pflegebereich als eine Möglichkeit für die Weiterentwicklung in der Pflege aufgreift“, so Klepsch weiter.

    Die Kommission empfiehlt weiterhin zu prüfen, welcher Investitionsbedarf zukünftig nötig ist, um finanzielle Risiken für die Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen abzumildern. „Wir müssen uns grundsätzlich die Frage stellen, wie wir die Kosten für die stationäre Pflege künftig aufbringen. Die Bundesregierung hat den Beitrag zur Pflegeversicherung erhöht. Das ist ein erster Schritt. Dennoch muss man sich über weitere Formen der Finanzierung Gedanken machen“, so die Ministerin abschließend.

    Sachsen ist das Bundesland mit dem dritthöchsten Altersdurchschnitt. Das Durchschnittsalter in einigen Regionen beträgt schon jetzt über 48 Jahre. Das Sozialministerium hat deshalb im September 2018 die Pflegedialoge als neue Veranstaltungsreihe gestartet. Wie es die Enquete-Kommission empfiehlt, wird dabei recherchiert, welche Ansätze und Lösungen vor Ort für Unterstützung und Pflege gefunden werden können.

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