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Landwirtschaftsministerium will Pferdewirtschaft weiterentwickeln

Von Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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    Seit Jahren steigt die Zahl der in Sachsen gehaltenen Pferde an. Wurden im Jahr 2007 noch rund 14 800 Pferde gehalten, waren es im Jahr 2017 etwa 32 000 Tiere. Wie in vielen Bereichen der Tierhaltung, steht auch die Pferdewirtschaft neuen Herausforderungen und Entwicklungen gegenüber.

    So gilt es, den steigenden Anforderungen an den Tierschutz, durch die Liberalisierung des Zuchttiermarktes, der Rassenstruktur und des Anteils der Pferdewirtschaft an der Wertschöpfung gerecht zu werden. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Pferdebranche bereits mit vielfältigen Maßnahmen in der Zuchtarbeit, Erhaltung existenzgefährdeter Rassen, im Pferdesport und durch Beratung. Eine neue Strategie soll die Maßnahmen bündeln und eine zukunftsfähige, gemeinsame Ausrichtung der Dachverbände der Pferdewirtschaft im Freistaat Sachsen schaffen.

    „Pferde hatten früher eine wichtige Funktion in der sächsischen Land- und Forstwirtschaft – mittlerweile steht aber ihre Nutzung im Sport- und Freizeitbereich im Mittelpunkt. Wir wollen die vorhandenen Potenziale der sächsischen Pferdebranche heben und die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit steigern, die genetische Vielfalt fördern und bedrohte Pferderassen erhalten“, sagte Staatsminister Thomas Schmidt.

    Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft hat vor diesem Hintergrund den Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e. V. mit der Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie zur Entwicklung der Pferdewirtschaft im Freistaat Sachsen bis zum Oktober 2020 beauftragt.

    Ziel der Strategie ist es, die Belange des Tierschutzes und der Tiergesundheit noch besser zu sichern. Daneben soll die Pferdewirtschaft noch mehr als bisher zur Wertschöpfung im ländlichen Raum beitragen. Etwa 240 sächsische Firmen, Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen haben heute das Pferd zum Geschäftsgegenstand.

    Daneben soll die Vernetzung und Kommunikation der Akteure der Pferdebranche unterstützt werden. Als Kooperationspartner sind der Landesverband Pferdesport Sachsen e. V., der Landesverband der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e. V., der Verein zur Förderung von Pferdezucht und Pferdesport im Freistaat Sachsen e. V. und die Sächsische Gestütsverwaltung aktiv in das Vorhaben eingebunden. Gleichwohl steht eine Beteiligung weiteren interessierten Akteuren der Pferdebranche offen.

    Hintergrund:

    Der Landesverband Pferdesport Sachsen e. V. verzeichnete im Jahr 2018 rund 12 170 aktive Pferdesportler und damit einen kontinuierlichen Anstieg. Im Jahr 2017 waren es etwa 11 870 Pferdesportler, die in 13 sächsischen Kreisverbänden organisiert sind. Im Freistaat Sachsen gibt es derzeit 325 Reit- und Fahrvereine.

    Der Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e. V. hatte im Jahr 2017 rund 1 980 Mitglieder in Sachsen und etwa 2 180 eingetragene Zuchtstuten, 20 Zuchtvereine sowie vier rassespezifische Interessengemeinschaften.

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    3 KOMMENTARE

    1. Zum Inhalt des Artikels, was genau will man denn da unter dem Begriff: „Pferdewirtschaft“ ‚fördern‘?
      Zumal der bisherige sächsische ‚Umwelt‘-Minister Thomas Schmidt sich ja aus meiner Sicht nicht durch das Begreifen komplexer Zusammenhänge hervorgetan hat.
      Natürlich könnte es auch um die Arterhaltung von Wildpferden gehen, so global gedacht:
      de.wikipedia.org/wiki/Przewalski-Pferd

      Aber ich vermute da eher, dass es um Züchtungen für den ‚Hochleistungssport für Pferde‘ geht.
      Also so, über Hindernisse springen, auf kürzester Strecke zu schnellster Geschwindigkeit kommen..
      Vermutlich alles was Pferde halt so gerne tun, wenn man sie fragen würde.
      Und der Mensch drauf wettet..

      Selber Reiten oder Kutsche (mit-)Fahren als Freizeiterlebnis finde ich nun wieder gut,
      weil jeder der wirkliche Erlebnisse hat, seine Umwelt direkter wahrnimmt und dann vielleicht weniger rummotzen muss.

      Aber wenn ein sächsischer (Holzverkaufs-etc.)CDU-Minister von „Wertschöpfung“ spricht, bin ich in Sorge, dass er eher (Pferde-)Weideflächen verkaufen will, so staatlich gefördert.

      Also, die Investoren, die mit Beton-Gold nichts mehr verdienen, kaufen schon mal, prophylaktisch und preistreibend die ‚Ackerflächen‘:
      Jost Maurin, Landgrabbing in Ostdeutschland: Aldi-Erben greifen nach Agrarland, taz 8.9.2019
      Immer mehr Großinvestoren steigen in ostdeutsche Landwirtschaftsbetriebe ein. Agraraktivisten sprechen sogar von illegitimer Aneignung von Land.
      https://taz.de/Landgrabbing-in-Ostdeutschland/!5621001/

      Mit der ‚Gießkanne‘, dem, der am lautesten rumschreit, mal eben was zu geben, naja..

      Da finde ich die finanzielle Förderung solcher Projekte, wie in Taucha wesentlich wichtiger:
      Ein neuer Ort der Bildung und Begegnung in Sehlis
      Entscheidungsgremium von Nordsachsen befürwortet eine LEADER-Förderung der Baumaßnahmen im alten Vierseithof
      https://www.l-iz.de/politik/region/2019/09/Entscheidungsgremium-von-Nordsachsen-befuerwortet-eine-LEADER-Foerderung-der-Baumassnahmen-im-alten-Vierseithof-294320

    2. Hat sich hier ein ‚Armin‘ verschrieben ^^
      oder gedenkt ‚man‘ so WordPress ‚zu übernehmen‘ ?
      Auch da ist der Name nicht die Rolle, die man spielt.

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