Nach den Baggerblockaden von Ende Gelände gestern in der Lausitz und im Leipziger Land sitzen 23 Aktivist*innen immer noch in Cottbus in Gewahrsam. Ihnen wird Hausfriedensbruch vorgeworfen. Grundlegende Rechte wie Telefonate werden ihnen vorenthalten. Seit 14h werden die Aktivist*innen einzeln vor Gericht geführt, um zu untersuchen, ob Untersuchungshaft verhängt wird. Unterstützer*innen von Ende Gelände sind in Cottbus vor Ort.

Dazu Nike Mahlhaus, Pressesprecherin von Ende Gelände:

„Hier werden junge Leute eingesperrt, weil sie sich für das Klima einsetzen und für eine sichere Zukunft für alle Menschen, im bedrohten Dorf Pödelwitz und weltweit. Die Brandenburgische Landesregierung arbeitet Hand in Hand mit dem Kohle-Konzern LEAG gegen unsere Zukunft. Wir lassen uns aber nicht einschüchtern. Ziviler Ungehorsam ist angesichts der Klimakrise und der Untätigkeit der Regierung dringend notwendig und legitim.“

Aktivisten besetzen Kohlebagger im Tagebau Schleenhain

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