7.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Am 21.März: »Ein elend-schönes Land« – Gespräch und Lesung mit Natasha Gordinsky

Von Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow
Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Am Donnerstag, den 21. März 2019, 18.00 Uhr, laden das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow und Vandenhoeck & Ruprecht Verlage dazu ein, mit Lea Goldberg (1911–1970) eine der wichtigsten poetischen Stimmen Israels zu entdecken. Die Literaturwissenschaftlerin Natasha Gordinsky von der Universität Haifa stellt ihre Publikation »Ein elend-schönes Land« über Lea Goldbergs hebräische Literatur vor, die jüngst ins Deutsche übersetzt wurde.

    Annette Wolf vom Dubnow-Institut moderiert das Gespräch; begleitend liest der Sprecher und Schauspieler Hans Henrik Wöhler ausgewählte Gedichte und Texte aus dem Werk Lea Goldbergs vor. Das Gespräch mit Lesung findet im Rahmen des Lesefestivals Leipzig liest der diesjährigen Buchmesse im Café Franz Morish statt. Der Eintritt ist frei.

    Lea Goldberg, die 1931 bis 1933 in Berlin und Bonn studiert hatte, zog 1935 aus Litauen nach Erez Israel und erprobte sich in den ersten zehn Jahren nach ihrer Einwanderung in allen Hauptgattungen des literarischen Schreibens – Lyrik, Prosa, Essay, Publizistik und literarische Übersetzung. Die Buchautorin Natasha Gordinsky geht dieser höchst produktiven Zeit in Goldbergs intellektueller Biografie nach und zeigt deren systematische Auseinandersetzung mit Europa auf.

    Der Kontinent wird in den frühen Schriften in einem doppelten Sinne befragt: als ein geopolitischer Raum, der zwischen zwei totalitären Regimen – Nazismus und Stalinismus – zerrissen wird, und als literarischer Kanon, an den die Dichterin bevorzugt durch einen Rückgriff auf die deutsche und russische Literatur anknüpft. So wird die hebräische Sprache bei Lea Goldberg zum poetischen Mittel der Übertragung und Aufbewahrung der europäischen Literatur.

    Natasha Gordinsky war von 2010 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dubnow-Institut. Aktuell ist sie Dozentin am Institut für hebräische und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Haifa, Israel. Ihre Publikation »Ein elend-schönes Land« wurde von Reiner Wenzel aus dem Hebräischen übersetzt. Sie erschien vor wenigen Wochen in der Reihe »Schriften des Dubnow-Instituts«.

    Lesung 24. Oktober | 19.15 Uhr
    Veranstalter: Dubnow-Institut und Vandenhoeck & Ruprecht Verlage
    Veranstaltungsort: Café Franz Morish, Goldschmidtstr. 39, 04103 Leipzig
    Der Eintritt ist frei.

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 64: Kopf hoch oder „Stell dir vor, die Zukunft ist jetzt“

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige