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Jüdische Kultur

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Keine leichte Sehnsucht. Obere Reihe, von links nach rechts: Linda Rachel Sabiers © privat, Anna Nero © Eda Temucin, Katharina Höftmann Ciobotaru © Kat Kaufmann, Alexander Iskin © Julija Goyd / Untere Reihe, von links nach rechts: Mirna Funk © Amira Fritz, Dana Yoeli © Roni Cnaani, Alona Harpaz © Katja Harbi, Lana Lux © Joachim Gerne

Keine leichte Sehnsucht: Jüdische Schriftstellerinnen und Künstler/-innen begegnen sich in der Spinnerei

Für viele deutsche Juden ist Israel ein Sehnsuchtsort, für viele jüdische Israelis ist Deutschland das ebenfalls, weil sie dort familiäre Wurzeln haben und dadurch eine besondere Anziehung zum Land spüren. Was macht diese Sehnsucht aus und was die Anziehung und Geschichte, die sich darin verbergen? Und wie fließen diese komplexen Gefühle in die Kunst ein? Eine Ausstellung in der Spinnerei macht das ab dem 22. Oktober erlebbar.

Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch. Foto: Christian Hüller

Kulturministerin Barbara Klepsch eröffnet die 30. Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz

Am heutigen 11. September 2021 beginnen um 19.30 Uhr im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (SMAC) zum 30. Mal die Tage der jüdischen Kultur. Bis zum 26. September 2021 wird der Verein Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz e.V. mehr als fünfzig Veranstaltungen anbieten. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Filme, Führungen und vieles mehr. Die jüdische Gemeinde veranstaltet zudem am 12. September 2021 ab 14.00 Uhr einen Tag der offenen Tür.

Gedenkstein in der Gottschedstraße. Foto: LZ

Stadtspaziergänge über den Sommer fortgesetzt

Die Leipziger Stadtspaziergänge gehen über den Sommer weiter: Am 2. und 16. August sowie am 13. September möchte das Kulturamt der Stadt Leipzig alle Interessierten auf dem Weg zu einer lebendigen Erinnerungskultur mit drei weiteren moderierten Ausflügen einbinden. Diesmal geht es um die Themen Jüdische Kultur in Leipzig, die Leipziger Meuten sowie Haus- und Gedenktafeln in der Stadt. Für alle Spaziergänge ist eine Anmeldung notwendig.

Das Architekturmodell der Einsegnungshalle. Bild: Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig, 1925, Fotograf unbek.

Verlorene Bauwerke in Leipzig: Wer war Wilhelm Haller?

Vor 80 Jahren wurden die letzten Überreste eines Gebäudes geräumt, das in der Architekturgeschichte der Leipziger Region als letztes Nachbeben der Reformarchitektur gilt. Die Feierhalle auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in Leipzig wurde wie andere jüdische Sakralbauten Opfer der Pogrome 1938. Am „guten Ort“ brauchten die Nazis länger. An der Rabitzbetonkuppel bissen sie sich die Zähne aus.

Am 21.März: »Ein elend-schönes Land« – Gespräch und Lesung mit Natasha Gordinsky

Am Donnerstag, den 21. März 2019, 18.00 Uhr, laden das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow und Vandenhoeck & Ruprecht Verlage dazu ein, mit Lea Goldberg (1911–1970) eine der wichtigsten poetischen Stimmen Israels zu entdecken. Die Literaturwissenschaftlerin Natasha Gordinsky von der Universität Haifa stellt ihre Publikation »Ein elend-schönes Land« über Lea Goldbergs hebräische Literatur vor, die jüngst ins Deutsche übersetzt wurde.

Titelseite. Layout: K.Grella

Pädagogisches Begleitmaterial „Jüdischen Musikern in Leipzig auf der Spur“

Der Notenspur Leipzig e.V. hat Lehrmaterial zur Thematik jüdischer Musikkultur herausgegeben, das in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig/Lehrbereich Geschichtsdidaktik entstanden ist. Ein langfristiges Anliegen der Notenspur-Initiative ist es, vergessene Spuren jüdischen Lebens aufzunehmen und dem verloren gegangenen Erbe jüdischer Kultur wieder ein „Zuhause“ in der Stadt zu geben und sie zurück in das städtische „Gedächtnis“ zu holen.

Bernd-Lutz Lange, Andrea Lorz: Jüdische Spuren in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Passage-Verlag hat „Jüdische Spuren in Leipzig“ auf den neuesten Stand gebracht

Ein Klassiker ist wieder da. Mit „Jüdische Spuren in Leipzig“ hat Bernd-Lutz Lange natürlich einen Klassiker geschrieben und 1993 im Forum Verlag Leipzig veröffentlicht. Mit seiner Spurensuche zur jüdischen Vergangenheit hat er das Thema wieder ins Bewusstsein der Stadt zurückgeholt. Der aufgefrischte Titel passt natürlich gut ins Programm des Passage-Verlages.

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