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Podium beleuchtet Geschichte und Gegenwart des Frauenwahlrechts

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    Am Freitag, dem 08 März, findet die Podiumsdiskussion "Frauen im Aufbruch" - 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland statt. Ort ist das JEDERMANS-SPD-Bürgerbüro in der Georg-Schumann-Straße 133. Beginn ist um 19 Uhr. Zum Thema debattieren die Europaabgeordnete Constanze Krehl (SPD); Katharina Kleinschmidt, die Vorsitzende Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Leipzig (ASF) sowie Mareike Engel, aktiv im StadtSchülerRat der Stadt Leipzig. Die Moderation übernimmt der Landtagsabgeordnete und SPD-Stadtverbandsvorsitzende Holger Mann.

    Am 19. Januar 1919 fand die Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung statt – erstmalig konnten Frauen wählen und auch selbst gewählt werden. Der Frauenanteil damals betrug 8,7 Prozent und wurde erst bei der Wahl des Deutschen Bundestages im Jahre 1987 deutlich überschritten.

    Wo stehen wir heute, 100 Jahre später, bezüglich der Umsetzung des passiven Frauenwahlrechts, also bezüglich der Frauenanteile unter den Gewählten? Denn in keinem deutschen Parlament sind Frauen seit 1919 gleichermaßen vertreten. Wie kann die Gleichstellungspolitik in Politik und Gesellschaft nachhaltig durchgesetzt werden?

    Im Vorfeld und im Anschluss an die Veranstaltung kann bei Getränken, Snacks und Gesprächen auch eine Ausstellung zum Thema besichtigt werden.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei.

    Hintergrunddaten (Frauen in Parlamenten und in anderen politischen Ämtern/Funktionen)

    Kommunale Ebene
    25% Frauen in kommunalen Parlamenten
    10% (Ober-)Bürgermeister-innen
    3 von 8 Ausschüssen im Leipziger Stadtrat werden von Frauen geführt

    Landesebene
    30% Frauen in Landtagen
    Spannbreite von 41% in Thüringen bis 25% in Baden-Württemberg
    2 Ministerpräsidentinnen

    Europa
    36,1 % Frauen im EU-Parlament
    5 VizepräsidentInnen von 14 sind Frauen
    12 von 24 Ausschüssen werden von Frauen geführt

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 64: Kopf hoch oder „Stell dir vor, die Zukunft ist jetzt“

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