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Bilanz zu „Blitz für Kids“: Jeder achte Wagen zu schnell

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    Während der zweiwöchigen Verkehrssicherheitsaktion „Blitz für Kids“ hat die Polizei Sachsen 1.799 Temposünder ertappt. Dabei wurden zwischen dem 1. und dem 12. April insgesamt 13.989 Fahrzeuge im fließenden Verkehr gemessen. Nahezu jeder achte Wagen war zu schnell. Ein Jahr zuvor war es noch jedes dreizehnte Fahrzeug.

    Für Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller ist das ein Grund, die Kontrolldichte der Verkehrspolizei in Sachsen künftig weiter zu erhöhen. Das Augenmerk liegt auf der Verkehrssicherheit: „Gerade die jüngsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer müssen wir auf unseren Straßen noch besser schützen.“

    Die Sicherheitskampagne „Blitz für Kids“ ist seit 1998 eine Gemeinschaftsaktion der Polizei Sachsen und des ADAC Sachsen e. V. Der Schwerpunkt der Geschwindigkeitskontrollen liegt dabei vor Kindertagesstätten und Grundschulen.

    In der ersten Aprilwoche wiesen Schüler „ertappte“ Autofahrer im Beisein der Polizei mündlich auf ihr Fehlverhalten hin. Die Abc-Schützen überreichten den „Verkehrssündern“ in 649 Fällen die „gelbe Karte“. Bei insgesamt 2.249 Fahrzeugführern bedankten sich die Grundschüler für das vorschriftsmäßige Fahrverhalten mit einer „grünen Karte“.

    Verstöße in der zweiten Kontrollwoche wurden durch die Polizei dann mit Verwarn- beziehungsweise Bußgeldern geahndet.

    2017 verunglückten 1.380 Kinder auf Sachsen Straßen. Ein Jahr später waren es 1.390.

    Hintergrund:

    Die sächsische Polizei wird sich in den kommenden Monaten im Bereich Verkehr auf folgende Kontrollschwerpunkte konzentrieren:

    • Mai – Zweiräder
    • Juni – Alkohol und Drogen
    • Juli – Fernreiseverkehr
    • August/September – Schulbeginn
    • Oktober – Fahrzeugbeleuchtung
    • Dezember – Alkohol und Drogen

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