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Das neue Stadtbüro verschenkt Chancen: schön – aber nur tagsüber geöffnet

Von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Leipzig
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    Heute öffnet das Stadtbüro am Burgplatz. Ein neuer, größerer Ort für lokale Demokratie, Information, Austausch und Beteiligung. Wir nehmen die Eröffnung zum Anlass, auf die Nichtumsetzung eines Ratsbeschusses hinzuweisen: „Seit nunmehr fünf Jahren fordert die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen den Oberbürgermeister auf, ein internationales Begegnungszentrum einzurichten.“ führt Katharina Krefft, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ein.

    2015 beschloss der Stadtrat im Sinne des Verwaltungsstandpunktes, ein internationales Begegnungszentrum und Haus der Kulturen als Projekt zu verfolgen. Es folgten langwierige, insgesamt aber vielversprechende Gespräche mit Vertretern und Vertreterinnen der Städtepartnerschaftsvereine und internationalen und interkulturellen Vereine. Frühzeitig war eine Zusammenführung von Stadtbüro und internationalem Begegnungszentrum die verfolgte Idee.

    Während das Stadtbüro mit deutlicher Verzögerung nun endlich öffnet, ruht der See um das internationale Geschehen sehr still. Derweilen bereisen die Leipziger Bürgermeister die Welt, um für Leipzig zu werben, während Leipzig stetig wächst, die Menschen sich organisieren und der Bedarf an Räumen für Begegnung größer wird.

    „Unser Ziel, in den Räumen am Burgplatz auch ein internationales Begegnungszentrum einzurichten, ist nur halb erfüllt. Die Zusage, im Stadtbüro Treffen und Repräsentations-möglichkeiten zu schaffen, wurde erst vor vier Wochen im Stadtrat erneuert. Die Vereine treffen sich aber vor allem am Abend und eine abendliche Nutzung des Stadtbüros ist nicht abgesichert. Auch in der Veranstaltungswoche schließt die Stadt ihr Büro jeden Tag um 18 Uhr. Dann klappt die Stadtverwaltung den Bürgersteig hoch. Eine abendliche Öffnung ist aber die Voraussetzung für Veranstaltungen der Städtepartnerschaften, für interkulturelle Abende der Migrantenselbstorganisationen und einen lebendigen Ort der Begegnung. Wir fordern den Oberbürgermeister auf, den Beschluss des Rates für mehr gelebte Internationalität endlich umzusetzen!“

    Petra Čagalj Sejdi, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ergänzt: „Schon im Willkommenszentrum mussten wir auf die Möglichkeit der Raumnutzung für Vereine verzichten. Das Internationale Begegnungszentrum im Stadtbüro wäre jetzt der richtige Ort um auch den jungen Vereinen von Migranten und Migrantinnen und Neu-Leipzigern und Neu-Leipzigerinnen Räume für ihr ehrenamtliches Engagement zur Verfügung zu stellen. So kann die Stadt gesellschaftliches Engagement von Beginn an unterstützen und fördern und einen wichtigen Beitrag zu gelingender Integration leisten und sich wirklich als Metropole von internationalem Rang aufstellen.“

    „Wir fordern den Oberbürgermeister auf, den Beschluss des Rates für mehr gelebte Internationalität endlich umzusetzen!“ schließen beide Stadträtinnen.

    Warum die neue Leipziger Zeitung geradezu einlädt, mal über den Saurier Youtube nachzudenken

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