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Museumsnacht

25.000 Besucher in Halle und Leipzig waren jeweils durchschnittlich in drei Einrichtungen zu Gast

Etwa 75.000 Mal öffneten sich in der Museumsnacht am 11. Mai in den 80 teilnehmenden Einrichtungen die Türen zu etwa 400 besonderen Veranstaltungen: Die rund 25.000 Interessierten besuchten in den beiden Städten durchschnittlich jeweils drei Einrichtungen. Die elfte gemeinsame Museumsnacht in Halle und Leipzig konnte damit auch im Vergleich mit den Vorjahren eine überdurchschnittlich große Resonanz verzeichnen.

Leipzig: Besucherfavorit war das Museum der bildenden Künste. Direktor Dr. Alfred Weidinger bedankt sich bei den 6.616 Gästen in seinem Haus, bei den Künstlerinnen und Künstlern, die derzeit ausstellen und bei denen, die für das Rahmenprogramm sorgten. Er verspricht, dass die Musik von Andreas Trobollowitsch und andere gezeigte Beiträge im MdbK bald wieder zu hören und zu sehen sein werden.

Die drei Museen im Leipziger GRASSI zogen mit dem selbstgewählten Thema „Top Secret“ über 5.000 Gäste ins Haus. Insbesondere junges Publikum war von der Escape-Challange und dem Pop-up Market begeistert. Auf der Tanzfläche wurde zu Vinylmusik der 20er und 30er Jahre geswingt.
Getanzt werden konnte auch im Alten Rathaus in Leipzig: Dort brachte der als Pendant zum amerikanischem Rock’n‘Roll entwickelte „Lipsi-Tanz“ für mehr als 4.000 Tanzbegeisterte die 1960er Jahre zurück.

Halle: Hier waren die Gäste vor allem auf die Franckeschen Stiftungen zu Halle, das Landesmuseum für Vorgeschichte und das Kunstmuseum Moritzburg in Halle neugierig.

Der Festsaal der Franckeschen Stiftungen verwandelte sich in der Museumnacht in ein riesiges Kreuzfahrtschiff. Mehr als 3.000 Gäste strömten zum Drink an der Kapitänsbar, Luxus, Glamour und einer wilden 20er-Jahre-Tanznacht in das Museum.

„Wir freuen uns, mit unserem Thema augenscheinlich einen Nerv getroffen zu haben: Unser Highlight zur Museumsnacht war eine inszenierte Weltuntergangsparty, mit der wir auf den Klimawandel aufmerksam machen wollten“, sagt der Direktor des Museums, Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke: „Die aufwendige Illumination des historischen Bet- und Singesaals als Kreuzfahrtschiff mit Kapitänslounge und musikalisch untermalt mit Electro-Swing lud zum Verweilen und Tanzen ein.“

Die 12. gemeinsame Museumsnacht von Halle und Leipzig soll am 09.Mai 2020 stattfinden.

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Imprint. Foto: Thilo Neubacher

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DHL kürzt mal ab. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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Händel-Haus © Thomas Ziegler

© Thomas Ziegler

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