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Neue Nachwuchskräfte für den Wald

Erfolgreiche Abschlüsse bei der Forstwirtausbildung sind Basis für einen gelungenen Start ins Berufsleben

Nach dreijähriger Berufsausbildung erhielten am 12. Juli 2019 44 junge Forstwirte ihre Abschlusszeugnisse in der Forstlichen Ausbildungsstätte Morgenröthe. „Ich gratuliere den Absolventen zu den Prüfungsresultaten und ihren Leistungen während der Ausbildung“, würdigte der Personalchef und stellvertretende Geschäftsführer von Sachsenforst Mike Eller die forstlichen Nachwuchskräfte.

Die Waldexperten werden dringend benötigt: „Die Wälder in Sachsen stehen aktuell durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer erheblich unter Stress“, bekräftigte Eller nachdrücklich. „Für die Bewältigung der massiven Waldschäden und die Gestaltung robuster Wälder für die Zukunft durch den Waldumbau benötigen wir bestens ausgebildete Forstwirte.“

Die drei Spitzenreiter unter den diesjährigen Absolventen sind Ramona Voelker, Kevin Kögler und Maximilian Wittig und kommen aus den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Zwickau. Ihre betriebliche Ausbildung erhielten sie in den Forstbezirken Neustadt, Chemnitz und Bärenfels.

Nachdem im vergangenen Jahr der beste Notendurchschnitt der sächsischen Absolventen der Forstwirtausbildung seit mehr als zehn Jahren erreicht worden war, kann auch für das Jahr 2019 ein überdurchschnittlich guter Jahrgang in die Berufspraxis entlassen werden. 38 der erfolgreichen Prüflinge haben Ihre Ausbildung bei Sachsenforst absolviert, zwei beim kommunalen Forstbetrieb der Stadt Leipzig und vier bei privaten Forstunternehmen.

Die erfolgreichen Absolventen – darunter in diesem Jahr sechs Frauen – haben auf dem Arbeitsmarkt sehr gute Perspektiven. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielgestaltig: Neben den klassischen Arbeitsbereichen in kommunalen, privaten und staatlichen Forstbetrieben und -unternehmen sind auch Dienstleister im Bereich der Baum-, Garten- und Landschaftspflege an gut ausgebildeten Forstwirten sehr interessiert.

Auch eine Weiterqualifizierung zum Forstwirtschaftsmeister oder Forstmaschinenführer sowie die Aufnahme eines forstlichen Studiums sind für die jungen Forstwirte eine Option. Sachsenforst selbst kann aus dem diesjährigen Jahrgang 18 ausgelernten Forstwirten einen Berufseinstieg anbieten.

Bereits zum 1. September 2019 startet für etwa 50 neue angehende Forstwirte das erste Ausbildungsjahr. 40 davon werden Ihre Ausbildung bei Sachsenforst und voraussichtlich zehn bei anderen forstlichen Ausbildungsbetrieben beginnen.

Hintergrund

Die Ausbildung zum Forstwirt erfolgt in Sachsen in einem dualen System. Die Lehrlinge absolvieren den praktischen Teil der Lehre überwiegend in ihren Ausbildungsbetrieben. Die schulische Ausbildung erfolgt am Beruflichen Schulzentrum „Anne Frank“ Plauen in der Außenstelle Morgenröthe. Am selben Ort befindet sich auch die Forstliche Ausbildungsstätte Morgenröthe, in der die praktisch-überbetriebliche Lehrausbildung stattfindet.

Ausbildungsbetriebe in Sachsen sind neben Sachsenforst, der langfristig, stabil ca. 40 Auszubildende pro Jahr ausbildet, körperschaftliche und private Forstbetriebe sowie private Forstunternehmer. Wie im vergangenen Jahr sind zwei Forstwirte des aktuellen Abschlussjahrgangs bei Mitgliedsbetrieben des Ausbildungsverbundes der Ausbildungsinitiative Forst e.V. ausgebildet worden.

Die Prüfungsinhalte umfassen praxisnahe Aufgaben wie den Holzeinschlag, die Begründung und Pflege junger Waldbestände oder naturschutzfachliche Maßnahmen. Zudem werden drei schriftliche Klausuren in den Fächern Wirtschafts- und Sozialkunde, Holzernte und Forsttechnik sowie Waldbewirtschaftung und Landschaftspflege einschließlich einer Bestimmungsprüfung abgelegt.

Alle Informationen zur Forstwirtausbildung finden Sie im Internet.

http://www.sachsenforst.de
http://www.gruene-berufe.sachsen.de
http://www.ausbildungsinitiative-forst.de

MelderAusbildungForstwirt
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Cover: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

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Aktuell erfreuen sich die Marienkäfer am warmen Oktober in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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SC DHfK Leipzig vs. Göppingen 22:25 – Ohne Tempotore kein Sieg
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Morlok (FDP): Zum Kitaplatz durch die ganze Stadt hat nun ein Ende! Kitaplatztauschbörse ist gestartet

Foto: L-IZ.de

Die Fraktion Freibeuter im Leipziger Stadtrat begrüßt den von ihr initiierten Launch der Tauschbörse für Kitaplätze auf www.meinkitaplatz-leipzig.de, dem Elternportal für die Platzsuche in Kitas und Tagespflege der Stadt Leipzig. „An dem Elternportal für Kitaplätze kommen Eltern auf der Suche nach einem Betreuungsplatz in Leipzig nicht vorbei. Der ideale Treffpunkt für tauschwillige Eltern.“
„Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt
Michaeliskirche. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

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Noch bis zum 29. Oktober ist die Ausstellung „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt – in der Michaeliskirche am Nordplatz täglich von 15 bis 18 Uhr zu sehen.
Von Panik zur Ruhe: Wird ein Vertrauensverlust zum Problem in der zweiten Infektionswelle?
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Für alle LeserDie Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung im August 2020 in Berlin können als Alarmsignal für die zweite Infektionswelle gesehen werden. Als die Protestierenden dicht gedrängt ohne Rücksicht auf die Virusverbreitung an den Reichstag klopften, kündigten sie jedoch nicht nur einen Anstieg von Corona-Erkrankungen, sondern auch Frustration und Misstrauen an.
Leipzig als Wirtschaftsmotor, Gutverdienerstadt und Schuldenhauptstadt in Sachsen
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Bürgerinitiative möchte Flughafenausbau verschieben lassen und 2021 wird eine neue Abstellfläche für bis zu vier Flugzeuge gebaut
Das Vorfeld 2 des Flughafens Leipzig Halle. Quelle: Google Maps / Screenshot: L-IZ

Quelle: Google Maps / Screenshot: L-IZ

Für alle LeserAm 17. Oktober wandte sich die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ mit einem „Antrag auf Terminverschiebung“ an die Staatsregierung. Das Schreiben machte sie auch öffentlich. Sie verwies dabei auch auf die Petition gegen den weiteren Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle. Die Petition wendet sich gegen die Pläne, den Frachtflughafen für rund 500 Millionen Euro auszubauen. Jetzt gibt es erst einmal eine kleinere Baumaßnahme, bestätigt der Flughafen.