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Leipzig-Grünau: Sportplatz Ratzelstraße am K4 frisch renoviert

Grünaus größter Sportplatz rund um den Kletterfelsen K4 hat ein frisches Antlitz erhalten: Die frei zugängliche Fläche in der Ratzelstraße im Herzen des größten Neubaugebiets der Stadt ist fertig renoviert, für rund eine Mio. Euro wurden die Sportflächen neu geordnet und um Anlagen ergänzt.

Schul-, Freizeit- und Vereinssport haben hier jetzt beste Bedingungen. Seit Baubeginn im November 2018 wurden das Fußballfeld vergrößert und die Ballfangzäune versetzt. Jetzt kann wahlweise auf einem Groß- oder aber auf zwei Kleinfeldern gebolzt werden. Je ein Volleyball- und ein Streetballfeld mit hochwertigem PVC-Bodenbelag wurden neu errichtet. Die Leichtathletikanlagen für Weitsprung und Kugelstoßen wurden verlegt und an neuer Stelle modern hergerichtet.

Neben dem Kletterfelsen K4 ist eine frei zugängliche Boulderanlage entstanden, die ohne besondere Ausrüstung das Klettern bis Absprunghöhe ermöglicht. Ebenfalls unmittelbar neben dem K4 ist zugleich der erste Fitness-HotSpot Sachsens entstanden. Er gehört zu einem bundesweiten Projekt von BARMER und dem Deutschen Turner-Bund. Gerätehersteller ist die Firma Playparc, die auch schon die Calisthenics-Anlage in Leipzigs Clara-Zetkin-Park errichtet hat.

Mit der Inbetriebnahme des Fitness-Hotspots Grünau ist das im „Sportprogramm 2024“ verankerte Gesamtziel von insgesamt drei neuen Fitness- und Bewegungsparcours bereits in der ersten Hälfte der Programmlaufzeit erreicht worden. Bereits im Herbst 2017 wurden die neuen Anlagen im ClaraZetkin-Park und am Stadtteilpark Rabet eröffnet.

„Der Fitness-HotSpot Grünau wird neben dem Freizeitsport auch dem Schulsport und dem Vereinssport mit dem TSV 76 Leipzig, den Leipzig Lions und den Sportkletterern des DAV von großem Nutzen sein“, erläutert Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal. „Lokale Bürgerumfragen haben zudem die bundesweite Tendenz eines großen Interesses der Bevölkerung an dieser Art von Freizeitsportanlagen bestätigt. Mittel- und langfristiges Ziel der Stadtverwaltung ist es deshalb, in jedem Stadtbezirk eine solche Anlage zu betreiben.“

Im September 2016 war das „Sportprogramm 2024“ im Stadtrat beschlossen worden. Im gleichen Jahr wurde mit Beteiligung der Leipzig Lions, der DAV-Sektion Leipzig, dem FC United“ sowie der Schulverwaltung ein Modernisierungskonzept entwickelt. Dieses sah eine grundsätzliche Neustrukturierung der zentral in Grünau gelegenen Anlage vor. I

m Sommer 2017 kam es dann zum Baubeschluss in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters. Möglich machte das eine Ko-Finanzierung aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“, Programmgebiet Leipzig-Grünau. Mit den Firmen Iproplan Planungsgesellschaft und Müller Gala Bau wurden zuverlässige Partner gefunden.

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Grüne und Linke vermissen in den Plänen zum Bahnbogen Leutzsch fast alles, was eine Stadt zum Leben braucht
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Autobesitz in Leipzig nimmt nicht ab und Radfahrer haben ihre eigene Meinung über die Radverkehrspolitik
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Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

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Staatsregierung gibt alle Nase lang andere Zahlen zum Bedarf an Sozialwohnungen in Leipzig heraus
Ein Baukran in Leipzig - aber noch nicht für sozialen Wohnungsbau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Zahlen können nicht stimmen. Die Linksfraktion im Sächsischen Landtag fragt zwar regelmäßig die Bedarfe der sächsischen Kommunen an Sozialwohnungen bei der Staatsregierung ab, aber die gibt jedes Mal völlig andere Auskünfte. Mal sind es 4.437 Sozialwohnungen, die in Leipzig fehlen, mal 10.353, nun wieder 7.758 in der Antwort auf eine Grünen-Anfrage. Kein Wunder, dass die Linke mit ihren Anträgen bisher gegen Mauern rennt.
Nadine Stitterich und Peter Bär fordern Amtsinhaber Jens Spiske heraus
Nadine Stitterich. Foto: Alexander Sens

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Für alle LeserEs war auf jeden Fall ein mutiger Schritt, als Nadine Stitterich im Mai als unabhängige und parteilose Bürgermeisterkandidatin ihren Hut in den Ring warf und am 20. September versuchen will, Amtsinhaber Jens Spiske zu besiegen. Oder doch Peter Bär von der CDU? Fällt Markranstädt doch wieder zurück an die CDU, die Jens Spiske 2012 mit breiter Unterstützung aus dem Feld geschlagen hat?