Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Leipzig erhält für mehr Stadtgrün 1,1 Millionen Euro vom Freistaat

Der Freistaat Sachsen fördert in Leipzig urbane grüne Infrastruktur mit zusätzlich rund 1,1 Millionen Euro. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid hat Staatsminister Sebastian Gemkow am 5. Juli im Johannapark an Dr. Frank Amey, Leiter des Amtes für Wohnungsbau und Stadterneuerung, sowie an Rüdiger Dittmar, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, übergeben. Mit dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ kann nun weiter in bestehende öffentliche Grünflächen in Leipzig investiert werden.

Staatsminister Sebastian Gemkow sagt: „Viele Leipziger nutzen auf ganz unterschiedliche Weise die Grünflächen und Parks der Stadt, um vom stressigen Alltag auszuspannen. Die grünen Lungen der Stadt spenden nicht nur Schatten und Sauerstoff, sondern bieten Erholung für die ganze Familie. Daher gilt es, die Grünflächen und Parks auch für die Zukunft fit zu machen und an das veränderte Klima anzupassen.“

Das rund 142 Hektar große Gebiet zwischen Auwald und Promenadengrün ist seit Dezember 2017 Teil des Förderprogrammes. Für die Jahre 2018 bis 2021 hatte der Freistaat bereits rund 2,2 Millionen Euro zugesichert. Nun folgen weitere 1,1 Millionen Euro. Die Stadt muss den gesamten Betrag mit 1,1 Millionen Euro kofinanzieren. Grundlage für die Förderung bildet unter anderem das „Entwicklungskonzept für den Johannapark und Clara-Zetkin-Park“, das unter umfangreicher Bürgerbeteiligung erarbeitet und im November 2017 vom Stadtrat bestätigt wurde.

Der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, Rüdiger Dittmar, hebt die Bedeutung des Förderprogrammes hervor: „Es ist das erste investive Bund-Länder-Programm, mit dem vorrangig die grün-blaue Infrastruktur aufgewertet werden kann. Es geht unter anderem darum, unser Stadtgrün an den Klimawandel und den erhöhten Nutzungsdruck anzupassen sowie die biologische Vielfalt zu fördern. Damit können wir einen wesentlichen Beitrag leisten, die Lebensqualität in unserer Stadt zu sichern.“

Durch die finanzielle Unterstützung konnten bisher bereits die künstlerische Gestaltung des Herzlyiaplatzes umgesetzt sowie verschiedene Wege im Umfeld des Glashauses wiederhergestellt werden. Auch die Sanierung des Brunnengartens und der Uferterrasse im Richard-Wagner-Hain hat begonnen, ein Pflegekonzept für den Johannapark sowie den Clara-Zetkin-Park ist in Arbeit, zudem werden die Spielplätze am Rennbahnweg und im Palmengarten neu geplant und saniert.

Dr. Frank Amey, Leiter des Amtes für Wohnungsbau und Stadterneuerung, verweist auf den Wert grüner Oasen in der Stadt: „Urbanes Grün macht unsere Städte attraktiver, lebendiger und hat eine beruhigende Wirkung. Zudem hilft es effektiv gegen die Überhitzung der angrenzenden Wohnquartiere. Darum begrüße ich es ausdrücklich, dass ein Förderprogramm mit dem Schwerpunkt Klimaanpassung und Grünaufwertung im Rahmen der Städtebauförderung geschaffen wurde.“

Mit den zusätzlichen Fördermitteln sollen künftig auch die Teiche im Johannapark saniert und die Fontaine wieder aktiviert werden. Weil immer mehr Radfahrer innerstädtische Parks als Alternativstrecke zu den Magistralen nutzen, müssen auch hier behutsame Anpassungen vorgenommen werden. Zudem gibt es Pläne zur Begrünung auf und an Gebäuden im Kolonnadenviertel.

MelderStadtgrün
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Sachsen fördert Ausbau der Bombardier-Zufahrt in Bautzen mit rund 2,3 Millionen Euro
Sanierung des Denkmals der 53 in Leipzig-Lindenthal
Angebot zum Tag der Bibliotheken in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
Kristian Kirpal: Städtische Klimapolitik im Konsens mit der Wirtschaft gestalten!
Bundestag verhindert notwendige Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Behinderungen
Verkehrseinschränkungen rund um Demo am 19. Oktober
Verkehrseinschränkungen zum RB-Heimspiel am 19. Oktober
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Angebot zum Tag der Bibliotheken in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
Foto: Thomas Meyer / OSTKREUZ

Foto: Thomas Meyer / OSTKREUZ

Am Donnerstag, 24. Oktober findet deutschlandweit der „Tag der Bibliotheken“ statt. Nutzen Sie unsere Angebote, um die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig (besser) kennen zu lernen.
Wofür wir uns schämen: Ein Roman über Kindheitsmuster, falsche Rollen und den Mut zum eigenen Leben
Tomas Blum: Wofür wir uns schämen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserManchmal braucht es ein paar Umwege bis zum ersten Roman – zum Beispiel über 20 Jahre Arbeit als Autor und Ghostwriter in Wirtschaft und Politik. Und dann vielleicht noch den Kontakt zu einer einzigartigen Lektorentruppe wie die des Leipziger Liesmich Verlages, den diese ambitionierten Leipziger ja extra gegründet haben, um verheißungsvolle Manuskripte tatsächlich zum Überraschungsbuch werden zu lassen. So auch Tomas Blums „Wofür wir uns schämen“.
Im Leipziger Jubiläenkalender bis 2025 sind die Frauen wieder nur Mauerblümchen
Gedenktafel am Ort, wo Clara Wiecks Geburtshaus stand. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist wirklich nicht einfach, die Diskussion um den 200. Geburtstag von Clara Schumann hatte es ja gezeigt. Erst ein lauter Protest aus der Bürgergesellschaft sorgte dafür, dass „CLARA19“ noch nachträglich ins Jubiläumsprogramm der Stadt Leipzig kam und entsprechende Förderung erhielt. Jetzt ist „CLARA19“ der Festivalreigen, an dem in Leipzig 2019 niemand mehr vorbeikommt. Aber irgendwie bleibt das Frauenthema für Leipzigs Verwaltung ein ganz, ganz schweres.
Warum gibt es eigentlich keine neue Straßenbahnverbindung in der Zweinaundorfer Straße?
S-Bahn-Station Anger-Crottendorf: Hier könnte ein direkter Straßenbahnanschluss hin. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBis zur großen Netzreform 2001 gab es noch einige Linien, die Strecken befuhren, wo man heute eine regelmäßig verkehrende Straßenbahn zu Recht vermisst. Zu diesen Linien gehörte auch die damals noch durch die Zweinaundorfer Straße verkehrende Linie 8. Und das zu einem Zeitpunkt, als Leipzig wieder auf Bevölkerungswachstum umschaltete. Doch die Netzreform hat Denkblockaden ausgelöst, die bis heute gelten.
Die Leipziger Mieterprobleme von heute sind andere als die der 1990er Jahre
Wie ist ein guter Zustand für alle erreichbar, wenn es um Wohnen und Mieten geht. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDer Mieterverein ist in Leipzig seit 1992 aktiv. Damals konnte er die Leipziger dazu beraten, wie man mit der neuen, marktwirtschaftlichen Mieterwelt umgehen muss. Aber heute könnte er eine völlig neue Rolle bekommen, stellt das Netzwerk „Leipzig – Stadt für alle“ fest und ruft alle Mitglieder des Mietervereins auf, am 21. Oktober an dessen Vollversammlung teilzunehmen.
Einige Thesen über himmlische Heimstätten und die kalifornische Kanalisation
Gilt für New York genauso wie für Schleußig: Bezahlbarer Wohnraum für alle! Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserMit Thesen ist es so eine Sache: Sie bestechen zum einen durch ihre Einfachheit, sind zugleich aber höchst komplizierte Gebilde. Der einfache Teil der Geschichte beginnt für gewöhnlich damit, dass Menschen Thesen über die Welt aufstellen, in der sie leben. Werden diese Thesen populär, dann werden auch die Menschen, die sie aufgestellt haben, bekannt. Mitunter erreichen sie sogar den Rang eines Popstars, werden als Legenden verehrt oder auf sonst einen Thron erhoben. Und den Nimbus des Quasi-Heiligen gibt's gratis dazu.
Politischer Kitsch: Ein philosophischer Versuch, die Sehnsucht der Deutschen nach sentimentaler Scheinpolitik zu erklären
Alexander Grau: Politischer Kitsch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben in seltsamen Zeiten. Das merkte nicht nur der hessische Philosoph und Journalist Alexander Grau, der mit seinem Buch „Hypermoral“ schon einmal versucht hat zu erfassen, warum in unserer Gesellschaft so eine riesige Lücke klafft zwischen Realität und politischer Geste. Mit „Politischer Kitsch“ versucht er das Phänomen von einer anderen Seite zu erfassen. Denn wo Rationalität verschwindet, regiert der moralische Kitsch.
SC DHfK Leipzig vs. TBV Lemgo 34:32 – Lemgos Lazarettliste zu lang
Viggo Kristjansson feiert mit seinem DHfK-Team einen weiteren Heimsieg. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserSchon zum Pressegespräch war klar, Lemgo wird ohne einige verletzte Stammspieler anreisen. Zur langen Liste der Invaliden gesellten sich kurzfristig zwei weitere Spieler. Schon zu Beginn der ersten Halbzeit sah es aus, als könnten die Leipziger daraus Kapital schlagen. Eine 10:5-Führung stand auf der LED-Anzeige. Doch mit Kampfeswillen und leidenschaftlichem Einsatz gestalteten die Gäste das Spiel spannend, führten gar zur Pause wieder.
Ein Dorf geht auf Zeitreise
Schadensbegehung. © LiebDorf1813

© LiebDorf1813

Vom 18. Oktober bis 20. Oktober 2019 werden auf dem historischen Marktplatz von Liebertwolkwitz, in den angrenzenden Gehöften und rund um die Kirche wieder Ortsgeschichte und -geschichten aus der Zeit um 1800 dargestellt.
ADFC ruft auf zur Fahrraddemo am 29. Oktober in der Inneren Jahnallee und um den Promenadenring
Gelunges Beispiel für „shared space“: Die Schlösserstraße in Erfurt. Foto: ADFC Leipzig

Foto: ADFC Leipzig

Für alle LeserIn Leipzigs Verkehrspolitik dauern wichtige Weichenstellungen mittlerweile erstaunlich lange. Erst 2021 soll eine beschlussfähige Vision für die Gestaltung des Innenstadtrings vorliegen. Erst 2020 sollen die ersten Teilstücke des Rings für den Radverkehr freigegeben werden. Bei so einem Tempo wird man als Radfahrer alt und grau, bevor sich wirklich etwas ändert und das Radfahren am Ring kein Gefahrenparcours mehr ist. Zeit für eine Demo, findet der ADFC.
Ab 22. Oktober im Alten Rathaus zu sehen: Briefe und Postkarten von Max Schwimmer
Max Schwimmer: Brief an Wilhelm Geyger, 20.7.1940 (Ausschnitt). Foto SGM

Foto SGM

Für alle LeserIm Ausstellungsabteil „Neu im Museum“ im zweiten Obergeschoss des Alten Rathauses zeigt das Stadtgeschichtliche Museum regelmäßig Neuzugänge aus seiner Sammlung. Diesmal gibt es mit den Postsendungen eines Leipziger Künstlers einen ganz besonderen Augenschmaus. Zuvor in Privatbesitz, wird ab dem 22. Oktober ein wertvolles Konvolut von Autographen des Leipziger Künstlers Max Schwimmer erstmals öffentlich gezeigt.
Nicht schon wieder Äcker opfern: Dohna will aus IPO-Zweckverband aussteigen
Heute Natur, morgen Beton: Von den IPO-Plänen betroffene Landschaft bei Pirna. Foto: B. Borchers

Foto: B. Borchers

Für alle LeserDohna liegt ziemlich weit im Osten Sachsens, 15 Kilometer östlich von Dresden an der Müglitz. Und der Stadtrat von Dohna hat jetzt etwas getan, was in Sachsen Einmaligkeitswert besitzt: Er hat sich gegen die weitere Versiegelung der Landschaft ausgesprochen und Dohna soll deshalb aus dem Zweckverband Industriepark Oberelbe (IPO) aussteigen.
Noch zehn Jahre bis zur kompletten LED-Beleuchtung in Leipzig
Nachtbeleuchtung am Wintergartenhochhaus. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserAb und an überarbeitet die Stadt Leipzig ihre Lichtkonzeption. Die letzte Konzeption stammt noch aus den 1990er Jahren. Da wurde die gesamte noch aus DDR-Zeiten stammende Beleuchtung durch damals moderne Natriumhochdrucklampen ersetzt. Doch mittlerweile ist ein ganz anderes Leuchtenzeitalter angebrochen. LED-Lampen lösen die alten Stromfresser ab. Aber mittlerweile spielt auch das Thema Lichtverschmutzung eine Rolle.
Zwischenzeiten: Michael Kerstgens Fotos aus dem Mühlhausen des Jahres 1990
Michael Kerstgens: Zwischenzeiten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIrgendetwas ist da passiert, das die Menschen in Ostdeutschland völlig verändert hat seit jenem Jahr des Aufbruchs 1990, als sie die Tristesse eines erstarrten Landes hinter sich ließen, um mit einer erstaunlichen Grimmigkeit aufzubrechen in blühende Landschaften. Auch in der thüringischen Stadt Mühlhausen, die der aus Hessen stammende Fotograf Michael Kerstgen im Frühjahr 1990 besuchte und festhielt in eindrucksvollen Fotos.
Konzert zum 172. Todestag von Felix Mendelssohn Bartholdy im Paulinum
Paulinum der Universität Leipzig. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Als Felix Mendelssohn Bartholdy am 4. November 1847 starb, war die Trauer unendlich groß. Während der Trauerfeier am 7. November in der Paulinerkirche nahmen zahlreiche Freunde, Weggefährten, aber auch Leipziger Bürgerinnen und Bürger („ganz Leipzig“, heißt es in einer zeitgenössischen Quelle) vom Ehrendoktor der Universität Leipzig Abschied.