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Hernien-Zentrum des St. Elisabeth-Krankenhauses wird 1. Referenzzentrum für Hernienchirurgie in Ostdeutschland

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    Mit dem Hernien-Zentrum des St. Elisabeth-Krankenhauses Leipzig wurde erstmals in den neuen Bundesländern ein Referenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert. Damit erhöht sich die Zahl dieser auf die Versorgung von Eingeweidebrüchen spezialisierten Zentren in Deutschland auf neun. Dr. med. Guido Baschleben, Leiter des Zentrums am St. Elisabeth-Krankenhaus, begrüßte die Entscheidung der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und wertete sie auch als gesundheitspolitisches Signal.

    Es sei ein wichtiges Zeichen, sagte Oberarzt Dr. med. Guido Baschleben nach Abschluss aller Formalitäten, an deren Ende die DGAV das von ihm geleitete Hernien-Zentrum des St. Elisabeth-Krankenhauses Leipzig als 1. Referenzzentrum für Hernienchirurgie in Ostdeutschland zertifizierte – ein Zeichen für die dringend notwendige Spezialisierung von Krankenhäusern und gegen die zunehmende Schließung derselben.

    Das werde auf dem Gebiet der Hernienchirurgie besonders deutlich. Mit rund 350.000 Eingriffen gelte die chirurgische Behandlung von Leisten-, Bauchwand- oder Zwerchfellbrüchen als das häufigste angewendete Operationsverfahren in Deutschland. Sie sei Teil der Basischirurgie eines jeden Krankenhauses, stoße aber in der Behandlung komplexer Fälle an ihre Grenzen.

    Das bestätigen auch die Schicksale der Patienten, die mit ihren meist komplexen Diagnosen in Zentren wie denen im St. Elisabeth-Krankenhaus die Hilfe von Experten suchen. Dr. med. Guido Baschleben erinnert dabei ganz besonders den Fall eines jungen Motorradfahrers, der nach einem Unfall mehrfach notoperiert werden musste und einen offenen, nur mit einer Ersatzhaut überzogenen Bauch zurückbehielt.

    „Als dieser Mann zu uns kam, war er ein körperliches Wrack – unfähig zu arbeiten oder anderweitig am Leben teilzunehmen. Mit unserer Erfahrung und dem Wissen, welches wir in unserem Zentrum bündeln, konnten wir ihm diese Fähigkeiten zurückgeben.“

    Das Referenzzentrum für Hernienchirurgie des St. Elisabeth-Krankenhauses Leipzig ist auf die Versorgung von Narbenbrüchen spezialisiert. Es behandelt Patientinnen und Patienten aus ganz Deutschland. Zum Team der behandelnden Ärzte gehören neben Oberarzt Dr. med. Guido Baschleben auch Dr. med. Gerhard Zuz, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Elisabeth-Krankenhaus, sowie Oberarzt Thomas Lorenz.


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