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Medizin

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„Medizin für Jedermann“: Riskante Erblast im Körper – was kann Frau tun?

Fast 80 000 Frauen erkranken jährlich an Familiärem Brust- oder Eierstockkrebs. „Dabei kann lange, bevor die Erkrankungen ausbrechen, das persönliche Risiko erfasst werden“, sagt Prof. Dr. Bahriye Aktas, Direktorin der Leipziger Universitäts-Frauenklinik. In ihrem Vortrag innerhalb der Reihe „Medizin für Jedermann“ wird sie sich am 13. April der Risikoerfassung, der Früherkennung und auch vorbeugenden Maßnahmen […]

Vom Sinn und Unsinn der Naturheilkunde bis zum Tabuthema Vulva

Zum nunmehr sechsten Male lädt die Universitäts-Frauenklinik zu einem Patientinnenseminar ein. „Es ist mir ein dringendes Anliegen, regelmäßig Veranstaltungen für Patientinnen anzubieten, bei denen es um Fragen geht, die Frauen bewegen“, so Klinikdirektorin Prof. Dr. Bahriye Aktas. „Zweimal im Jahr finden diese Seminare statt, die Themen sind bunt gemischt, und natürlich nehmen wir gern Themenvorschläge […]

Effektivste Vorsorgemaßnahme in der Kinderheilkunde

Vor 30 Jahren nahm das Leipziger Neugeborenenscreening-Labor seine Arbeit auf. Damit setzte sich eine Erfolgsgeschichte der Medizin fort, die inzwischen eine der effektivsten Vorsorgemaßnahmen in der Kinderheilkunde ist.

Realistisches Notfalltraining mit virtuellen Patienten

„VR-Brille auf“ heißt es erstmalig bei LIFEMED 2021, dem Leipziger Interdisziplinären Forum für Notfallaufnahme und Notfallmedizin. In einem Virtual Reality-Workshop üben Teilnehmer ein „Notfallmedizinisches Training“ an virtuellen, aber realitätsnahen Patienten - dank der Spezial-Brille losgelöst von räumlichen Gegebenheiten und sonstigen Einschränkungen ihres realen Aufenthaltsortes.

Bilder in Echtzeit verkürzen MRT-Untersuchungen für Kinder um ein Vielfaches

Keine Narkose mehr und ein wenig Zappeln ist auch nicht schlimm: Zum Wohle ihrer kleinen Patienten zünden die Kinderradiologen am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) den Turbo bei der Bildentstehung. Als eines von zwei kinderradiologischen Zentren weltweit setzen Prof. Franz Wolfgang Hirsch und sein Team eine moderne Technik ein, die Bilder einer Magnetresonanztomografie-Untersuchung (MRT) in Echtzeit berechnet.

Testpersonen gesucht! HTWK-Gründungsteam Recovics testet Exohand

Mit seiner Exohand will das HTWK-Gründungsteam Recovics die klassische, manuelle Hand- und Fingertherapie automatisieren und digitalisieren. Dadurch können Patientinnen und Patienten in Zukunft einen Teil ihrer Behandlung selbstständig zu Hause durchführen und ihre Behandlungsfortschritte sogar per App an die Fachkräfte aus der Physio- und Ergotherapie übermitteln.

Staatsministerin Petra Köpping. Foto: Kerstin Pötzsch

Unabhängig und patientennah: Medizinischer Dienst in Sachsen neu aufgestellt

Zum 1. Juli wird aus dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK Sachsen e.V.) der Medizinische Dienst Sachsen (MD Sachsen), künftig eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Der MD wird beispielsweise immer dann aktiv, wenn es um den Grad der persönlichen Pflegebedürftigkeit geht, die Qualität einer Pflegeeinrichtung oder eines Pflegedienstes geprüft wird, ein Behandlungsfehler vermutet wird sowie wenn eine Krankenkasse Unklarheiten bei Krankenhausrechnungen sieht.

Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig. Foto: Stefan Straube/UKL

Noch müssen Workstations die Live-Untersuchungen ersetzen

Von Aachen und Berlin über Leuven und London bis Uppsala und Wien reichen die Herkunftsorte der Herzspezialisten, die beim Mitteldeutschen Echokardiographie-Kongress vom 24. bis 26. Juni ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben.

Die UKL-Kardiologie erweitert die Diagnostik bei Patienten mit unklarer Luftnot auf Untersuchungen unter Belastungsbedingungen, um die korrekte Diagnose schneller und besser stellen zu können: Prof. Rolf Wachter (li.), stellvertretender Klinikdirektor für Kardiologie, und Assistenzärztin Dr. Romy Langhammer im Herzkatheterlabor. Foto: Hagen Deichsel / UKL

Herzinsuffizienz: Kardiologen des Leipziger Uniklinikums erweitern Diagnostik bei unklarer Luftnot

Herzschwäche ist die häufigste Aufnahmediagnose in deutschen Krankenhäusern. Jedes Jahr steigt die Anzahl der wegen Herzinsuffizienz im Krankenhaus behandelten Patienten um etwa fünf Prozent, vor allem ältere Menschen sind betroffen. Trotzdem wird die Erkrankung nicht immer erkannt, auch weil manche Formen schwierig zu diagnostizieren sind. Kardiologen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) wollen dies nun ändern, indem sie die Standarddiagnostik deutlich erweitern.

Dr. Christian Simon forscht am Carl-Ludwig-Institut für Physiologie der Uni Leipzig. Foto: Florian Gerstner

Neuer Therapieansatz bei Nervenerkrankung des Rückenmarks

Die spinale Muskelatrophie ist eine seltene, unheilbare Krankheit, bei der die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist und die vor allem Kleinkinder und Babys betrifft. Wie sich die Behandlung der erkrankten Nervenzellen im Rückenmark verbessern lassen könnte, haben Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit der Columbia University untersucht. Die Ergebnisse sind aktuell im „Journal of Neuroscience“ veröffentlicht worden.

Logo Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Forschende entwickeln neuen Ansatz, um Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkennen

Mithilfe eines typischen Proteins im menschlichen Blut lassen sich womöglich schwer zu diagnostizierende Pankreastumore aufspüren. Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Alfried Krupp Krankenhauses in Essen und der Universität Witten/Herdecke haben hierfür ein neues Verfahren entwickelt.

Blutgerinnungshemmer zeigen unterschiedliche Effekte beim Herzinfarkt

Verschiedene Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung können sich sehr unterschiedlich auf die Schwere der Schädigung des Herzens nach einem Infarkt und der Funktionstüchtigkeit dieses wichtigen Organs auswirken. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Leipzig in einer Studie gekommen, die nun in der renommierten Fachzeitschrift Circulation Research veröffentlicht worden ist.

Wolfgang Köhler, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie des UKL, hofft, dass das internationale Symposium dazu beitragen wird, neue Therapien zu finden. Foto: Stefan Straube / UKL

Diagnoseunterstützung bei Seltenen Erkrankungen

Startschuss für das Verbundprojekt LEUKO-Expert: Der Zusammenschluss mehrerer Zentren für Seltene Erkrankungen erhält eine Förderung von 2,4 Millionen Euro durch das Bundesgesundheitsministerium. Mit diesen Mitteln sollen KI-gestützte Diagnosemöglichkeiten für seltene Erkrankungen entwickelt werden.

Patienten, die eine akut psychiatrische Krise durchleben, können sich im Freiraum des Zentrums für Seelische Gesundheit am Helios Park-Klinikum Leipzig auf ihre Umwelt einlassen ohne das sie Zwangsmaßnahmen erfahren müssen. Foto: Christian Hüller

Helios Park-Klinikum Leipzig etabliert Konzept zur Reduktion von Zwang und Gewalt in der Psychiatrie

Das Helios Park-Klinikum Leipzig setzt sich für die Reduzierung von Zwangsmaßnahmen in psychiatrischen Kliniken im Sinne des Patientenwohls ein. Hierzu wurde ein Bereich geschaffen, der versucht, die Autonomie von Patienten noch stärker aufrechtzuerhalten, Gewalt und Zwang zu reduzieren und gleichzeitig aber auch die Sicherheit der Betroffenen und Mitarbeiter uneingeschränkt im Blick behält.

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