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Medizin

Herzinsuffizienz: Kardiologen des Leipziger Uniklinikums erweitern Diagnostik bei unklarer Luftnot

Herzschwäche ist die häufigste Aufnahmediagnose in deutschen Krankenhäusern. Jedes Jahr steigt die Anzahl der wegen Herzinsuffizienz im Krankenhaus behandelten Patienten um etwa fünf Prozent, vor allem ältere Menschen sind betroffen. Trotzdem wird die Erkrankung nicht immer erkannt, auch weil manche Formen schwierig zu diagnostizieren sind. Kardiologen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) wollen dies nun ändern, indem sie die Standarddiagnostik deutlich erweitern.

Neuer Therapieansatz bei Nervenerkrankung des Rückenmarks

Die spinale Muskelatrophie ist eine seltene, unheilbare Krankheit, bei der die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist und die vor allem Kleinkinder und Babys betrifft. Wie sich die Behandlung der erkrankten Nervenzellen im Rückenmark verbessern lassen könnte, haben Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit der Columbia University untersucht. Die Ergebnisse sind aktuell im „Journal of Neuroscience“ veröffentlicht worden.

Forschende entwickeln neuen Ansatz, um Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkennen

Mithilfe eines typischen Proteins im menschlichen Blut lassen sich womöglich schwer zu diagnostizierende Pankreastumore aufspüren. Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Alfried Krupp Krankenhauses in Essen und der Universität Witten/Herdecke haben hierfür ein neues Verfahren entwickelt.

Blutgerinnungshemmer zeigen unterschiedliche Effekte beim Herzinfarkt

Verschiedene Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung können sich sehr unterschiedlich auf die Schwere der Schädigung des Herzens nach einem Infarkt und der Funktionstüchtigkeit dieses wichtigen Organs auswirken. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Leipzig in einer Studie gekommen, die nun in der renommierten Fachzeitschrift Circulation Research veröffentlicht worden ist.

Diagnoseunterstützung bei Seltenen Erkrankungen

Startschuss für das Verbundprojekt LEUKO-Expert: Der Zusammenschluss mehrerer Zentren für Seltene Erkrankungen erhält eine Förderung von 2,4 Millionen Euro durch das Bundesgesundheitsministerium. Mit diesen Mitteln sollen KI-gestützte Diagnosemöglichkeiten für seltene Erkrankungen entwickelt werden.

Umzug von der Landsberger Straße in das Haus 12 am Standort Delitzscher Straße

Anfang Dezember wurde die ehemals in der Landsberger Straße ansässige allgemeinmedizinische Praxis des MVZ Schloss Hubertusburg an ihrem neuen Domizil im Ambulanzgebäude (Haus 12) des Klinikums in der Delitzscher Str. 141 eröffnet.

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. bestätigt erneut hohe Behandlungsqualität

Die Brustschmerzeinheit (Chest Pain Unit – CPU) der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin am Klinikum St. Georg wurde im November 2020 für weitere fünf Jahre von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) rezertifiziert.

Helios Park-Klinikum Leipzig etabliert Konzept zur Reduktion von Zwang und Gewalt in der Psychiatrie

Das Helios Park-Klinikum Leipzig setzt sich für die Reduzierung von Zwangsmaßnahmen in psychiatrischen Kliniken im Sinne des Patientenwohls ein. Hierzu wurde ein Bereich geschaffen, der versucht, die Autonomie von Patienten noch stärker aufrechtzuerhalten, Gewalt und Zwang zu reduzieren und gleichzeitig aber auch die Sicherheit der Betroffenen und Mitarbeiter uneingeschränkt im Blick behält.

Nachhaltig und genauso gut: UKL-Kinderchirurgen favorisieren Gips aus Holz

Dieser Gips kann nach Gebrauch in der Biotonne entsorgt werden, denn er ist aus Holz. Die Kinderchirurgen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) haben in einer Studie den klassischen Gips aus Plastikfasern mit einem aus Holzchips bestehenden Gips verglichen. Fazit: Der Holzgips ist genau so stabil und enthält keine potenziell gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe. Die Ergebnisse der Studie sind nun im renommierten Fachmagazin „Bone & Joint Journal“ veröffentlicht worden. In der UKL-Kinderchirurgie ist der hölzerne Gips auch dank seiner besseren Umweltbilanz nun zum Standard geworden.

Helios Park-Klinikum Leipzig eröffnet deutschlandweit einzigartigen Interventionsbereich

Das Helios Park-Klinikum Leipzig hat einen in Deutschland bislang einzigartigen Interventionsraum geschaffen. Seit Oktober werden hier in der Klinik für Interventionelle Radiologie Patienten mit onkologischen Erkrankungen sowie Erkrankungen des Gefäßsystems versorgt. Das Nexaris Angio-CT ermöglicht eine schonende, sichere und präzise Behandlung für Patienten.

Defibrillatoren der Marke Telefunken AED Modelle FA1 und HR1 sind nicht sicher

Defibrillatoren werden zur Notbehandlung bei Herzproblemen eingesetzt. Das Sächsische Wirtschaftsministerium warnt nun aber ausdrücklich vor der Nutzung bestimmter zweier Marken dieser Geräte – es bestehen akute Sicherheitsbedenken.

Hoffnung für Leberpatienten: Zentrum zur Behandlung und Erforschung des Leberversagens gegründet

Jährlich müssen in Deutschland mehrere tausend Menschen aufgrund eines Leberversagens in Krankenhäusern behandelt werden. Bis zu 20.000 versterben hierzulande jedes Jahr an den Folgen einer Leberzirrhose. Um das Expertenwissen für die Behandlung und Erforschung dieser Erkrankungen zu bündeln und so den Betroffenen besser helfen zu können, wurde am UKL nun ein spezialisiertes Zentrum gegründet.

Bakterien, Antibiotika und gefährliche Resistenzen

Nach der Corona-bedingten Zwangspause startet die Vorlesungsreihe „Medizin für Jedermann“ jetzt wieder, aber als digitale Vorlesung im Internet. Jeweils zur gewohnten Zeit um 18.15 Uhr an den Vorlesungstagen können alle Interessierten im Internet die Übertragung des Vortrags verfolgen.

Programm zur Raucherentwöhnung gestartet

Mit einem neuen Angebot unterstützt das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) Patientinnen und Patienten beim Abschied von Zigarette und Co: Im aktuell erstmals gestarteten Programm zur Raucherentwöhnung helfen Experten des UKL jetzt bei der Umstellung auf eine gesündere Lebensweise. Das Programm dauert acht Wochen und wird von den Psychotherapeuten der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie betreut.

Gebündelte Gefäßkompetenz im Diakonissenkrankenhaus Leipzig

Das Diakonissenkrankenhaus Leipzig hat soeben eine neue Angiographie-Einheit offiziell in Betrieb genommen. Damit kann das im letzten Jahr gegründete hauseigene Zentrum für Gefäßmedizin ab sofort die gesamte Bandbreite etablierter Methoden zur Erkennung und Behandlung von Gefäßerkrankungen eigenständig anbieten. In die neue Medizintechnik wurden rund zwei Millionen Euro investiert.

Herzzentrum feiert mit Triclip Weltpremiere

Nach mehrjähriger Forschungsarbeit wurde am Herzzentrum Leipzig heute, am 11. Mai 2020, erstmals weltweit ein sogenannter Triclip erfolgreich implantiert. Das Verfahren wurde in gemeinsamer Forschung mit einem medizintechnischen Unternehmen entwickelt. Mit der Methode kann ein besonderer Herzklappen­fehler eines Patienten, die Trikuspidalklappeninsuffizienz, behoben werden.

Klinik mit Schwerpunkt Onkologie am UKL neu gegründet

Zum April wird am Universitätsklinikum Leipzig als neue Struktur die Klinik und Poliklinik für Onkologie, Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie und Infektiologie etabliert. Die Leitung übernimmt Prof. Florian Lordick. Der 54-Jährige hat 2012 das Universitäre Krebszentrum (UCCL) am UKL aufgebaut und leitet dieses seitdem. 2018 übernahm Lordick zudem zusammen mit Prof. Uwe Platzbecker die Führung der Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie. Mit der neu geschaffenen Struktur trägt das Leipziger Universitätsklinikum nun der großen Bedeutung der Krebsmedizin weiter Rechnung.

1. Handzentrum des Ambulanten Rehazentrums St. Elisabeth erfolgreich rezertifiziert

Gut drei Jahre nach seiner Ernennung ist das Handzentrum des Ambulanten Rehazentrums (ARZ) auf dem Gelände des St. Elisabeth-Krankenhauses Leipzig rezertifiziert worden. Die Kompetenzpraxis für Handrehabilitation und Handtherapie gilt als Vorreiter auf dem Gebiet in Leipzig und bietet seit 2016 Menschen mit Verletzungen oder krankheitsbedingten Beeinträchtigungen der Hände, der Unterarme und der Schultern eine spezielle Behandlung an. Im Zuge der Rezertifizierung wurde die Praxis ausgebaut.

Patienten ohne Diagnose – Klinikum St. Georg kompetenter Partner bei seltenen Erkrankungen

Als eine im Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) akkreditierte Einrichtung ist das Klinikum St. Georg in Leipzig ein qualifizierter und kompetenter Ansprechpartner für Betroffene. Hinter ihnen liegt meist ein langer Leidensweg, bevor sie einen verlässlichen Befund erhalten. Am Klinikum St. Georg arbeiten die einzelnen Fachbereiche eng zusammen, um die an einer seltenen Erkrankung leidenden Patienten zielgerichtet behandeln zu können.

UKL-Gynäkologinnen operieren stark übergewichtige Frau mit „da Vinci“-OP-Roboter

Mit Hilfe des Operationsroboters "da Vinci" haben Gynäkologinnen der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) bei einer komplizierten Operation einer stark adipösen Patientin Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke entfernt. Die Frau mit einem Körpermassenindex – auch als BMI bekannt – von 78 und einem Körpergewicht von über 200 Kilogramm leidet an frühem Gebärmutterkörperkrebs. Dank der roboter-unterstützten Technik gelang der Eingriff minimalinvasiv. Der Vogtländerin blieb so eine monatelanger Wundheilung erspart.

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