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Realistisches Notfalltraining mit virtuellen Patienten

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    „VR-Brille auf“ heißt es erstmalig bei LIFEMED 2021, dem Leipziger Interdisziplinären Forum für Notfallaufnahme und Notfallmedizin. In einem Virtual Reality-Workshop üben Teilnehmer ein „Notfallmedizinisches Training“ an virtuellen, aber realitätsnahen Patienten - dank der Spezial-Brille losgelöst von räumlichen Gegebenheiten und sonstigen Einschränkungen ihres realen Aufenthaltsortes.

    Am 10. und 11. September findet die traditionelle Veranstaltung am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) im hybriden Format statt, also mit einem Online-Teil, aber auch wieder mit Angeboten in Präsenz. Bei den Vorträgen setzen die Veranstalter auf das spannende Pro- und Contra-Prinzip, das heißt, Referenten nehmen unterschiedliche Positionen ein, die Zuhörer erleben eine Art Streitgespräch.

    „Wir haben uns bewusst entschieden, den notfallmedizinisch interessierten Kolleginnen und Kollegen unter Einhaltung aller Hygieneregeln wieder die Möglichkeit zu bieten, sich auch direkt vor Ort im persönlichen Austausch fort- und weiterzubilden“, erklärt Organisator Prof. André Gries, Leiter der Zentralen Notfallaufnahme und Beobachtungsstation am UKL.

    Der Freitag, 10. September, ist den wissenschaftlichen Vorträgen gewidmet. Für die einzelnen Sitzungen haben sich die Organisatoren ein neues Format überlegt: Die Präsentationen erfolgen in Dialogform beziehungsweise als Pro- und Contra-Vorträge. Thematisch geht es beispielsweise dabei um „COVID-19 und Zentrale Notfallaufnahme – was haben wir gelernt?“ oder „Aktuelle

    Konzepte, Strukturen und politische Entwicklungen“. Bei den Update-Veranstaltungen geht es unter anderem um Kindernotfälle, um die Versorgung geriatrischer Notfallpatienten, um psychiatrische Notfälle und um das Polytrauma-Management. Dabei orientieren sich die Update-Sitzungen jeweils an einem konkreten Fall, liefern zur Thematik aber auch den aktuellen wissenschaftlichen Hintergrund. In Zusammenarbeit mit dem DRK-Landesverband Sachsen findet nachmittags der diesjährige LIFEMED-Rettungsdienstworkshop statt.

    Der Sonnabend, 11. September, steht dann ganz im Zeichen weiterer Workshops. Erstmalig bei LIFEMED 2021 wird hier bei einem Virtual Reality-Workshop ein „Notfallmedizinisches Training“ an realitätsnahen virtuellen Patienten – dank VR-Brille losgelöst von räumlichen Gegebenheiten und Limitierungen im Team – in Echtzeitkommunikation und -kooperation möglich sein.

    New York, 11.09.2001

    Emotional wird es am Freitagnachmittag sicherlich, wenn Dr. Sigrid Hahn aus Garmisch-Partenkirchen über Geschehnisse berichten wird, die gerade 20 Jahre zurückliegen. LIFEMED 2021 findet nämlich genau zwei Jahrzehnte nach den Angriffen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 statt. Dr. Hahn war zu dieser Zeit im Emergency Department des Mount Sinai Hospital in Manhattan tätig. Den Organisatoren ist es gelungen, sie für einen Vortrag zu den Erfahrungen dieser Zeit und der anschließenden Bewältigung zu gewinnen.

    Beim abendlichen „Get-together“ auf der Galopprennbahn Scheibenholz nach gemeinsamer Bootstour auf den Leipziger Kanälen haben die Teilnehmer, die physisch am Symposium teilnehmen, die entspannte Gelegenheit zum direkten Dialog mit Referenten, Teilnehmern und Kollegen. „Mit 150 in Präsenz schöpfen wir die derzeit maximal zulässige Zahl an Teilnehmern aus. Doch wissen wir, dass noch viel mehr Kolleginnen und Kollegen auch auf diese Weise hätten teilnehmen wollen“, betont Prof. Gries.

    Internationaler Tag der Ersten Hilfe

    Der 11. September ist in diesem Jahr auch gleichzeitig der Internationale Tag der Ersten Hilfe. Er hat zum Ziel, Bedeutung fachgerechter Nothilfe bei Unfällen und Katastrophen im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Wie wichtig „Erste Hilfe“ für das Überleben eines Menschen sein kann, weiß Notfallmediziner Prof. André Gries aus eigener beruflicher Erfahrung: „So haben Patienten mit Herzkreislaufstillstand nachweißlich eine viel bessere Prognose bei sofort durch Laien eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen.“

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