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Biodiversität: Fläche im Auwald wird ab 21. Februar geflutet

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    Im Rahmen des Langzeitprojekts „Paußnitzflutung“ beginnt am Freitag, 21. Februar, die diesjährige 14-tägige Flutung einer knapp fünf Hektar großen Fläche im Naturschutzgebiet (NSG) „Elster- und Pleißeauwald“. Sie wird durch das Schließen des Oberen Paußnitzsiels zum Elsterflutbett und einem Verbindungsgraben in der Paußnitz ausgelöst, sodass die gestaute Paußnitz über ehemalige Altarme einen flächigen Bereich fließt. Untersucht werden Veränderungen von Flora und Fauna.

    Das Langzeitprojekt „Paußnitzflutung“ unterstützt die Ziele der Rio-Konferenz von 1992 zur Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt (Biodiversität). 1993 startete das Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig das Pilotprojekt zur zeitweisen, gezielten Flutung im südlichen Leipziger Auwald. Es ist heute Ausgangspunkt für das geplante erweiterte Wiedervernässungsprojekt „Dynamische Aue“ und soll das bisherige Flutungsgeschehen hin zu einem auentypischen, dynamischen Verlauf optimieren.

    Die bisherige Bilanz ist positiv: Neben dem großflächigen Rückgang des zu starken und für Auenverhältnisse untypischen Spitz-Ahorn-Aufwuchses werden zunehmend auwaldtypische Gehölze wie die Feldulme durch die regelmäßigen Flutungen gefördert. Langfristig könnte sich die Fläche zu einem wasserschwertlilien- und erlenreichen Typ des Auwaldes entwickeln. Darüber hinaus ist eine Spezialisierung der Fauna mit feuchtigkeitsliebenden Tieren (Schnecken- und Käferarten) zu beobachten.

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