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Hochqualifiziert: Mehr Absolventinnen und Absolventen an sächsischen Hochschulen

Wie das Statistische Landesamt heute mitteilte, haben im Jahr 2018 12 980 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ein Erststudium an einer sächsischen Hochschule absolviert - das sind 35,7 Prozent der sächsischen Bevölkerung des entsprechenden Alters. Damit ist die Absolventenquote in Sachsen erneut gestiegen und es ist die höchste Absolventenquote der neuen Bundesländer. In der Rangliste aller Bundesländer stand Sachsen an vierter Stelle und lag sogar um 4,5 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt.

Einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss erwarben im Jahr 2018 ca. 60 Prozent der Absolventinnen und Absolventen der sächsischen Hochschulen. Insgesamt waren es im Jahr 2018 etwa 21.700 Absolventinnen und Absolventen (erster und weiterer Abschluss wie Master), im Jahr 2009 etwa 18.000.

»Es ist erfreulich, dass sich die Zahl der Absolventinnen und Absolventen in Sachsen insgesamt erhöht hat. Damit verlassen auch mehr hochqualifizierte Fachkräfte die Hochschulen und stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung«, so Wissenschaftsminister Gemkow. »Dass Frauen eine immer noch viel niedrigere Studierbereitschaft zeigen als Männer, stimmt bedenklich. Hier ist noch Potential, Frauen davon zu überzeugen, dass sie mit einem akademischen Abschluss sehr gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten haben.«

Frauen mit Hochschulzugangsberechtigung studieren seltener als Männer. Das hatten die Auswertungen des Statistischen Landesamtes ergeben. Nur 78,3 Prozent der Frauen mit allgemeiner Hochschulreife aus dem Jahrgang 2010 entschieden sich bis 2018 für ein Studium. (Männer: 87,5 Prozent). Noch seltener beginnen Frauen mit Fachhochschulreife ein Studium. Von ihnen hatte im genannten Zeitraum nicht einmal die Hälfte (46,1 Prozent) ein Studium aufgenommen. Bei den Männern waren es 64,1 Prozent.

Der Leipziger OBM-Wahlkampf in Interviews, Analyse und mit Erfurter Begleitmusik

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Foto: Sven Möhring, Untere Naturschutzbehörde Landkreis Leipzig

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Was ist das Wesentliche? Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWir müssen aufpassen. Nicht nur, um einer möglichen Infektion durch das Coronavirus im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Weg zu gehen. Wir müssen vor allem aufpassen, dass wir in dieser Krise Haltung bewahren. Als einzelne Bürger, als Gesellschaft, als Demokraten. Denn in krisenhaften Zeiten gehen die Maßstäbe schnell verloren. Vor allem dann, wenn sich Krise und Angst paaren und zu einem in uns wild wuchernden Gestrüpp zusammenwachsen.