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Lehrer nutzen Ferien zur Fortbildung: Kultusminister eröffnet Winterakademie zur politischen Bildung

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    Sachsens Lehrer bilden sich in der Winterakademie vom 19. bis 21. Februar 2020 zur politischen Bildung auf Schloss Siebeneichen in Meißen fort. Ziel ist es, Lehrer, Fachberater sowie außerunterrichtliche Partner dabei zu unterstützen, die demokratische Schulkultur zu stärken. Die Winterakademie gibt es seit 2018 und findet analog zur Sommer- und Herbstakademie einmal im Jahr statt.

    Eröffnet wird die Fortbildung durch Kultusminister Christian Piwarz. Er machte vorab deutlich: »Schüler sind politisch interessiert. Sie wollen diskutieren und Antworten auf ihre Fragen. Lehrer müssen darauf vorbereitet sein. Sie müssen das Interesse aufgreifen, es fördern und den Weg für eine demokratische Kultur ebnen. Aktuelle Entwicklungen in unserer Gesellschaft zeigen, dass Hysterie, Hass und Intoleranz zunehmen. Hier muss auch Schule gegensteuern.

    Werte wie Respekt und Toleranz haben Priorität, auch wenn Meinungen auseinandergehen. Diese Aufgabe ist eine große Herausforderung für Lehrer, deswegen unterstützen wir sie und bilden sie fort.« Gleichzeitig betonte der Minister, dass es sich hier um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handele, und Schule nicht allein die Reparaturwerkstatt für gesellschaftliche Entwicklungen sein kann.

    In der Winterakademie werden unter anderem aktuelle politische Themen mit schulischer Relevanz diskutiert und bearbeitet. Es gibt Argumentationstraining und Beratungen zur Stärkung der Lehrer beim Umgang mit extremistischen Parolen und Handlungen von Schülern. Außerdem spielt die Beziehungsarbeit an Schule eine wichtige Rolle als Voraussetzung für ein positives Lernklima mit starken Schülern und starken Lehrern.

    Neu ist, dass die Winterakademie mit einem musikalischen Auftakt der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie (NJK) startet: Die NJK hat sich unter der künstlerischen Leitung von Dirigent und Dozent Michael Hurshell (zugleich Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Dresden) zum Ziel gesetzt, Werke jüdischer Komponisten aufzuführen, die während der Nazizeit vertrieben, ermordet oder deren Musik verboten wurde. Die NJK möchte mit ihren Konzerten diese Werke vor dem endgültigen Vergessen bewahren und einen Beitrag zur Versöhnung und zum kulturellen Verständnis leisten.

    Hintergrund:
    Das Orchester wurde 2007 gegründet, anlässlich eines Konzerts zum 6. Jahrestag der Grundsteinlegung der Neuen Synagoge Dresden. Jüdische und nicht jüdische Musiker, teils Mitglieder renommierter Orchester wie der Dresdner Philharmonie, teils Absolventen der Hochschule für Musik Carl-Maria-von-Weber Dresden, erarbeiten gemeinsam das Programm.

    Seit Jahren führt der Freistaat Sachsen mit der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie (NJK) sogenannte Schülergesprächskonzerte durch: www.juedische-philharmonie-dresden.de/de/pages/willkommen.html Die Schulen bekommen zur inhaltlichen Vorbereitung Materialien, die mit dem Anne Frank Zentrum entwickelt worden sind, was wir auch immer pressewirksam kommunizieren. Die Maßnahme wird vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus finanziert.

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