Lehrerleben: Ich will Sie ja gar nicht weiter aufhalten, aber …

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 68Die Reputation von Lehrer-Fortbildungen mäandert im Lehrerzimmer zwischen sinnfrei und sinnvoll. Es gibt die großen Fans der Fortbildung, die vom Chef drei Anträge mit dem Hinweis zurückbekommen, es nächstes Jahr noch mal zu versuchen, weil die anderen fünf Fortbildungen schon ausreichend sind. Und dann die, die „wenn es mal was Interessantes gibt“, ihren Posten auch mal verlassen.
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Kollegen älteren Semesters verweigern sich Fortbildungen gelegentlich mit dem Verweis auf die kurze Halbwertszeit des Wissens bis zu ihrer Rente, wobei es natürlich genügend ambitionierte Kollegen gibt. „Non scholae sed vitae discimus“ gilt ja ebenfalls für Lehrer. Die Ausflüchte aus dem Lehrer-Alltag werden allerdings auch gern mit der Begründung abgelehnt, dass ja „ohnehin schon so viel ausfällt. Da kann ich nicht auch noch zu einer Fortbildung gehen.“

Für sächsische Lehrer gibt es einen umfangreichen Fortbildungskatalog, der wie in einem Quelle-Katalog (die Schleichwerbung ist an der Stelle zulässig, da Unternehmen unbekannt verzogen) jeder Fachrichtung zahlreiche Veranstaltungen präsentiert. „Bewegung im Fremdsprachenunterricht“, „Entwicklung der naturwissenschaftlichen Kompetenz im Chemie-Unterricht – Redoxreaktionen sichtbar machen“, „Hörspiele mit dem Smartphone erstellen“, „Diabetes in der Schule – Umgang mit an Diabetes mellitus erkrankten Kinder im Schulalltag“ und, ja, auch „Die Geschichte und Kultur der USA in 12 Speisen“ heißen beispielsweise die angebotenen Themen für die sich jeder Lehrer anmelden kann.

Dazu kommen zahlreiche Schulbuchverlage, Akademien, oder kirchliche Träger, die Lehrer zur geistigen Ausdehnung zu sich locken. Und die spannenden Fragen vor einer Weiterbildung lauten stets: Kenne ich jemanden? Wie lange dauert es? Wann ist die erste Pause? Lerne ich etwas? Und muss ich viele Methoden selbst ausprobieren?

Wobei Letzteres eher die Hoffnung beschreibt, dass der Dozent die große methodische Trickkiste im Schrank gelassen hat, denn am besten ist es immer noch, wenn man sich berieseln lassen kann.

Anfang und Ende von Gruppenarbeiten sind ja doch stets mit denselben Fragen klar vorgezeichnet: „Wer schreibt?“ und „Wer präsentiert?“. Je nach Gruppenzusammensetzung kann es hier einen schönen Argumente-Fasching geben. „Ich bin hier nur auf Fortbildung“, „Ich schreibe schon in der Schule nur noch mit dem Computer.“, „Ich bin männlich, ich kann nicht ordentlich schreiben.“, „Ich habe schon das Papier geholt.“.

Nicht nur hier sind Lehrer die schlimmeren Schüler

Die Benutzung des Mobiltelefons ist für manche auch in der Fortbildung selbstverständlich, das Gerät gelegentlich schüler-like in oder hinter der Federmappe versteckend. Mit viel Glück gibt es in der Gruppenarbeit jemanden, der übermotiviert zum Stift greifend noch laut fragt: „Ihr habt doch sicher nichts dagegen, wenn ich es präsentiere, oder?“

Der insgeheimen Freude wird mit einem schüchternen „Bist du dir sicher?“ Ausdruck verliehen und dann gehofft, dass das Opfer keinen Absprung macht oder noch schlimmer: Das Spiel mitspielt und überzeugt werden möchte, warum ausgerechnet er/sie nun präsentieren soll. Das Verhalten von Lehrern in Fortbildungen ist dahingehend entlarvend.

Wir verlangen von den Schülern regelmäßig die Vorstellung ihrer Ergebnisse, bemängeln fehlenden Augenkontakt, Beinstellung und Haare hin- und herlegen; Schüler müssen sich unsere Methoden gefallen lassen, sollen allein, zu zweit oder in Gruppen arbeiten wie es uns passt.

Wenn Schüler ihre Lehrer in Fortbildungen sehen würden, wären sie nicht selten enttäuscht. Man fragt sich ja selbst manchmal, wie wohl der Unterricht des Nachbarn aussieht. Wenn man es nicht gleich direkt erfährt. Denn neben den übermotivierten Stiftegreifern gibt es auch die übermotivierten Erzähler (beide Spezies findet man auch in einem), die trotz zweistündiger, zeitiger Anreise mit dem Zug („Habe ich gern auf mich genommen, um heute hier zu sein!“) eine Laune zur Fortbildung mitbringen als ob sie nach zehn Jahren endlich aus einem Verlies gelassen geworden sind.

Fehlt nur noch, dass mit der Meldehand geschnipst wird. Wenn dann noch die Phrase fällt „Ich will sie gar nicht weiter damit langweilen“, weiß eigentlich jeder, dass genau diese Langeweile nun droht. Die Redeschwälle werden ausführlicher, die Selbstbeweihräucherung nimmt umfangreichere Züge an, als im nordkoreanischen Präsidentenpalast. Und spätestens bei der dritten Meldung des Herren im karierten Langarm-Hemd und der Guido-Westerwelle-Gedächtnis-Brille hat auch der Letzte verstanden, dass hier Zeitraub stattfindet.

Aber klar zu widersprechen, Einhalt zu gebieten, wird keiner, während der Dozent auch schon etwas genervt in seinen Unterlagen kramt und mit „mh, hm, mh“ die Ausführungen quittiert. Aber ist diese Ambition des einen nicht insgeheim besser als die geistige Flucht des anderen, der schon zu Beginn der Veranstaltung fragt, ob denn „das hier“ wirklich bis 17:00 Uhr gehe, wann die erste Pause ist („Damit ich mich drauf einstellen kann!“) und mittags dann vorschlägt, schon jetzt die Fortbildungsnachweise zu verteilen („Man weiß ja nie was noch passiert.“).

Auswertung!

Wenn dann 16:53 Uhr der Dozent die bunten Klebepunkte und die Zielscheibe für die achtunddreißigste Feedback-Methode zur Auswertung der Veranstaltung in Stellung bringt, ist der Stuhl des Kollegen schon seit der Kaffeepause um 15 Uhr verwaist („Ich geh nur schnell auf die Toilette!“). Seinen Namen hat man sich durch das Kennenlernspiel zu Beginn gut einprägen können. Er hat nämlich das Wollknäuel, was – mal wieder – durch den Raum flog, in der Manier eines Nico Semsrott gefangen und anschließend noch ein lustiges Adjektiv zum Vornamen hinzugefügt („Ich bin der bräsige Bernd!“).

Bernd ist/war widerwillig da, denn sein Schulleiter „hat gesagt, ich solle mir das hier mal anhören.“ Am Austausch über den eigenen Schulalltag am Mittagstisch wird er sich nicht beteiligen. Muss er auch nicht. Während er still seinen Teller leerfegt und dann die Runde verlässt, hat der ambitionierte Verliesverlasser schon längst die Zügel in die Hand genommen und kommentiert hysterisch die Berichte der anderen („Wie du arbeitest noch mit Polylux?“).

Dabei sind genau dieser Austausch („Das könnte ich auch mal wieder im Unterricht machen!“) und das vermittelte Wissen die Gründe, wegen denen es sich lohnt, eine der qualitativ hochwertigen Fortbildungsveranstaltungen in Sachsen zu besuchen. Und wenn dann davon noch mehr hängenbleibt als die Erinnerung an Teilnehmer die sich per Ghosting verabschieden, dann umso besser.

Apropos: „Müssen wir mitschreiben oder senden Sie uns dann die Powerpoint zu?“

Die aktuelle LZ (Ausgabe 68, Juni 2019): Game over! Keine Angst vor neuen Wegen

* Leserclub *Leipziger ZeitungLehrer
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