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Thema

Leipziger Zeitung

Haltungsnote: Jesus beim Laberkäs in Berlin – Eine Kolumne über Kontinuität bei den Konservativen

Ich mag ja Kontinuität. Da weiß man, woran man ist. Deswegen bin ich bei aller Ambivalenz auch irgendwo tief in mir froh, dass der Laschet Unionschef wurde. Bei dem weiß man halt von vornherein, was man kriegt. Nämlich dieselbe froschhafte Verwaltungsdenke, wie sie die Union schon – mit zwei rühmlichen Ausnahmen – die letzten 18 Jahre an den Tag gelegt hat.

Ein Querschnittsthema für alle: Wo geschlechtliche Vielfalt zu wenig beachtet wird

Das Transsexuellengesetz (TSG) macht es Menschen in Deutschland seit 1980 möglich, offiziell ihren Personenstand und Namen ändern zu können – und sich somit ihrer inneren Identität auch äußerlich zu nähern. Die Verbesserung des mittlerweile veralteten Gesetzes findet schrittweise statt und war erst im vergangenen November 2020 Thema im Innenausschuss des Bundestages. Hierbei wurde erneut die Fremdbestimmung kritisiert. Denn erst nach einer „erfolgreichen“ Begutachtung durch Psycholog/-innen und Psychiater/-innen dürfen Personen ihren Geschlechtseintrag ändern.

Von der Südsee bis Westafrika: Koloniales Raubgut im GRASSI Museum für Völkerkunde

Im Jahr 1889 bestieg Hans Meyer, ein deutscher Kolonialpolitiker und Forscher, als erster Mensch den höchsten Berg Afrikas: den Kilimandscharo. Jedoch brachte er von seiner Reise nicht nur abenteuerliche Erzählungen und Ruhm mit. Hans Meyer ließ 53 Kunstobjekte aus dem ehemaligen Königreich Benin nach Deutschland überführen – direkt in das Leipziger Völkerkundemuseum.

Teachers For Future Leipzig – Zwischen Straßenprotest und Rahmenlehrplan

Sommer 2018. Berichte über eine Neuntklässlerin fluten die Medien: Greta Thunberg schwänzt. Doch es ist keine pubertäre Antihaltung gegenüber der Schule, die sie dazu bewegt. Mit ihrem freitäglichen Fernbleiben vom Unterricht will die damals 15-Jährige ein Zeichen setzen: für welche Zukunft lernen wir eigentlich? Sollte die Menschheit trotz des Pariser Klimaabkommens weiterhin so unbedarft handeln wie bisher, zeichnet sich ein klares Bild ab: Tier- und Pflanzenarten werden aussterben, Naturkatastrophen als Alltagsphänomen, verschmutzte Luft, die Millionen Menschen erkranken lässt.

„Das Virus ist da, um zu bleiben“: Mutationen, nachgebesserte Impfstoffe und ein langer Kampf

Eine erschreckende Meldung kursierte ausgerechnet zu Heiligabend vergangenen Jahres: Die erstmals in Großbritannien nachgewiesene Corona-Variante wurde nun auch in Deutschland entdeckt. Nach der Mutation mit dem Namen B.1.1.7 reihten sich weitere, meist ansteckendere Coronaviren ein: die südafrikanische, die brasilianische, die kalifornische. In einem Hintergrundgespräch mit der Leipziger Zeitung (LZ) beantwortete Prof. Uwe Gerd Liebert, bis September 2020 Direktor des Instituts für Virologie am Uniklinikum Leipzig, Fragen zu den Mutanten, der Wirksamkeit von Impfstoffen und der Zukunft.

Donnerstag, der 1. April 2021: Wahre Scherze, steigende Inzidenz und Leipziger Öffnungen nach Ostern

Nachdem die Debatte um die sogenannte „Osterruhe“ gerade erst abgeebbt war, folgte am gestrigen 31. März der Leipziger Hammer. Inzidenzien zu hoch, Corona-Bettenkapazitäten in Sachsen fast erreicht, Läden zu. Dass es ab 6. April in Leipzig mit Lockerungen weitergehen soll, wurde heute bekannt. Außerdem: Unter vielen schlechten Scherzversuchen zum 1. April fanden sich heute ein gelungener und einer, der besser ein Scherz gewesen wäre. Ebenfalls kein Scherz: Die LZ dankt für mehr und mehr Leserinnen. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 1. April 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Pandemie, die: Ultimative Schlussklärung

Gestern fragte mein Enkel Paul mit diesen unnachahmlich süßen wie doofen „Oma Ilse, kannste mal“-Augen, „was ist eine Pantemi“? Nach einem kurzen Reflex, auf den behuften Hirten-Gott der Griechen und seine Fähigkeit, einem das Hirn aufzuweichen zu verweisen (was sicher über drei Ecken auch zu einer Erklärung geführt hätte), fiel mir in der Situation nur ein zu antworten: „Das ist eine todbringende Krankheit, die auf der ganzen Welt auftaucht.“

Eklats und Turbulenzen am Fließband: Wie eine Gerichtsverhandlung zur Farce werden könnte

Es sind extrem zähe Stunden, die sich an jenem 17. März 2021 im Saal 14 des Leipziger Landgerichts abspielen. Zugleich sind sie anstrengend und zuweilen höchst turbulent. Am Ende des langen Tages wird manch Beteiligter das Gericht erschöpft mit der einen Frage im Kopf verlassen: Was geht hier eigentlich gerade vor sich?

Die Printausgabe der LZ Nr. 89: Die Rolle der anderen für unser im Lockdown verschwundenes Selbst

Es sind drei Zitate, die ganz unverhofft zusammenbringen, was in der neuen Ausgabe der neuen „Leipziger Zeitung“ (Ausgabe 89) zusammengehört, auch wenn unsere emsigen Kolleginnen und Kollegen das so wahrscheinlich gar nicht zusammengedacht haben. Das erste stammt von Jens-Uwe Jopp, der als Lehrer nun wirklich weiß, wie das Zusammenleben mit jungen Menschen ist.

Digitalisierung durch die Pandemie 

„Das Internet ist für uns alle Neuland.“ Erntete Angela Merkel (CDU) nach einer Pressekonferenz 2013 noch einen Shitstorm für diese Aussage, führt uns die derzeitige Coronakrise vor Augen, dass die Bundeskanzlerin nicht komplett falsch lag. Durch die Verschiebung fast aller gesellschaftlichen Sphären in den digitalen Bereich zeigt uns die Pandemie auf, dass es eben doch einige Schwachstellen gibt und dass für viele Personen die Online-Welt eben doch ein Mysterium ist. 

Die Gastronomie während der Pandemie

Über zwei Millionen Menschen müssen in Deutschland seit November die Füße stillhalten: Der im Herbst beschlossene „Lockdown Light“ und die Verschärfungen ab Dezember verdammen Gastronomen zum Nichtstun. Bundesfinanzminister Olaf Scholz gab allen betroffenen Unternehmen und Mitarbeiter/-innen Hoffnung: „Wir lassen in dieser ernsten Lage unsere Unternehmen und ihre Beschäftigen nicht allein, sondern erweitern nochmals unsere Hilfsangebote für die betroffenen Selbstständigen, Unternehmen und Einrichtungen.“

600.000 beschlagnahmte Kunstwerke #2021JLID

Jacques Goudstikker und Nathan Katz flüchteten im Mai 1940 aus ihrer niederländischen Heimat – kurz bevor die deutsche Wehrmacht das neutrale Land besetzte. Die beiden Kunsthändler mussten ihren gesamten Besitz, inklusive der erworbenen Gemälde, zurücklassen. Die Kunstwerke gerieten in die Hände des Reichsmarschalls Hermann Göring und wurden an den Sammler Alfred Kummerlé verkauft.

Provenienzforschung am Museum der bildenden Künste #2021JLID

Mit über 80.000 Gemälden, Plastiken, Fotografien und grafischen Werken gehört das Museum der bildenden Künste (MdbK) zu den umfangreichsten Kunstsammlungen Deutschlands. Um dem Leipziger Stadtentwicklungskonzept gerecht zu werden, organisieren die städtischen Museen Ausstellungen mit internationaler Reichweite, erforschen, bewahren und erweitern die Sammlungsbestände. Die Erforschung der Kunstwerke umfasst auch die Provenienzrecherche, welche die Herkunft von Bildern und Skulpturen klären soll. Zwischen 1933 und 1945 wurden verfolgte Minderheiten, Juden und Jüdinnen, Sinti und Roma um ihr kulturelles Hab und Gut gebracht. Einige dieser Kunstschätze schlummern noch immer in den Depots von Museen oder zieren die Wände verschiedener Ausstellungen. 

Gibt es Gewinner in der Pandemie?

Neben vielen schrecklichen Nachrichten im Rahmen der Pandemie stellten die Medien in den vergangenen Monaten auch positive Effekte der Coronakrise heraus: „Luft war im Corona-Jahr 2020 so gut wie noch nie“ (Süddeutsche Zeitung), „Das sind die Gewinner der Coronakrise“ (MDR), „Coronavirus fördert Zusammenhalt“ (Merkur), „Von Klopapier bis Porno-Konsum – Wer von der Coronakrise profitiert“ (ZDF).

Leipziger Zeitung Nr. 88: Corona als Brandbeschleuniger und die Denkblockaden im Lockdown

Am Ende kennen alle nur noch ein Thema. Das ist tragisch. Aber vielleicht auch normal. Jedenfalls dann, wenn eine Gesellschaft das Denken verlernt hat. Denken ist übrigens die Voraussetzung für Querdenken, jedenfalls für das, was man wirklich darunter verstehen sollte und was nichts mit dem zu tun hat, was die sogenannten Querdenker auf unseren Straßen treiben. Aber vielleicht fällt das alles im auferlegten Alleinzuhausesitzen immer schwerer. Kann sein. Blättern wir auf.

Rodig reflektiert: Die 6.000-jährige Geschichte Deutschlands

Die Aufmerksamen unter Ihnen haben es mitbekommen: Das Deutsche Reich feierte dieser Tage seinen 150. Geburtstag. Denn am 18. Januar 1871 standen der Herr Bismarck und Preußenkönig Wilhelm Eins in Versailles und gaben im Beisein vieler anderer wichtiger und reichlich mit Edelmetallen behängter Männer das Ja-Wort. Das „Ja“ zu Deutschland nämlich und zack, war das Deutsche Reich gegründet. Sie denken jetzt sicher, stimmt, genau so war es! Ich aber weiß aus gesicherten Quellen: Die Geschichte Deutschlands lief eigentlich ganz anders.

Die neue Ausgabe der Leipziger Zeitung: Gefühle zeigen im Corona-Lockdown

Das Leben geht weiter. Auch im Lockdown, der sich schon lange nicht mehr wie einer anfühlt. Die meisten Leute arbeiten trotzdem weiter. Der Staat verzeichnet nur einen geringen Einbruch bei den Steuereinnahmen. Denn ruhiggestellt hat man ja vor allem Branchen, wo ohne Präsenz nichts geht: Gastronomie, Geschäfte, Friseure, Kultur, Sport. Die „Leipziger Zeitung (LZ)“ gibt's trotzdem. Und sie berichtet darüber.

Aus dem Maschinenraum: Die neue L-IZ.de ist da

Da sind wir also wieder seit einigen Tagen, für uns gefühlt Stunden. Gut, für uns selbst waren wir nie weg, nur eben im Maschinenraum. Da sind wir immer noch. Bis hier haben wir Pixel geschoben, ein ganzes Archiv aus über 70.000 Artikeln in ein neues Layout gegossen und einige ordentliche Technik-Crashs in den letzten Tagen erlebt. Die Redaktion hat natürlich ebenfalls weitergeschrieben - alles neu also, auch die Storys. Wir sind wieder online und die Arbeit geht weiter. Und das natürlich - neben weiteren neuen Geschichten - auch bezogen auf die Seite selbst. Sie steht, unsere Beta-Version, nun geht es an den Ausbau. Gern gemeinsam mit unseren Leser/-innen.

Alles neu 2021? Das ändert sich bei der Printzeitung „Leipziger Zeitung (LZ)“

Liebe Leserinnen der „Leipziger Zeitung (LZ)“, mit dem Jahresstart 2021 haben wir nach nun fünf spannenden und erfolgreichen Jahren unsere Zusammenarbeit mit der „Leipziger Internet Zeitung“ (L-IZ.de) zu einem gemeinsamen Weg machen können. Dafür geben wir die Betreuung Internetseite "leipziger-zeitung.info" zugunsten der L-IZ.de auf, um Doppelarbeiten zu vermeiden und Ihnen gemeinsam ein besseres Angebot zu machen.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Den ländlichen Raum nicht rechten Akteur/-innen überlassen

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelIch träume davon, dass der Zusammenhalt und die Solidarität der Zivilgesellschaft stärker werden. Denn wenn rechte Strukturen immer mehr erstarken und deren Meinungsbilder Toleranz und Zustimmung erfahren, brauchen wir engagierte Menschen vor Ort.

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