Artikel zum Schlagwort Leipziger Zeitung

Der Vizepräsident des DSLV Sachsen Paul Döring im Gespräch

Schulsport aufstocken wäre der richtige Weg

Foto: DSLV Sachsen

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 54Der sächsische Schulsport hat zum Angriff geblasen. Obwohl eine Kürzung der Stundenzahl im Unterrichtsfach Sport vom Sächsischen Kultusministerium derzeit nicht angedacht ist, hat der Deutsche Sportlehrerverband Sachsen (DSLV Sachsen) 29.500 Unterschriften für eine Petition zum Erhalt der aktuellen Stundenanzahl binnen weniger Wochen sammeln können. Das LZ-Interview mit dem sächsischen DSLV-Vizepräsidenten Paul Döring in Auszügen. Weiterlesen

1938 - Eine Zeitreise in seltsam vertraute Propaganda über den Wert der Arbeit

Zeitreise „Das Volk am Werk“: Ein Lob dem deutschen Arbeitsethos

Foto: Cigaretten-Bilderdienst Hamburg, gemeinfrei

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 54Die Zeitreise macht einen Sprung. Seit der Machtübertragung auf die Nationalsozialisten sind über fünf Jahre vergangen, die deutsche Olympiade 1936 hat Nazi-Deutschland enormes Re­nom­mee verschafft. Parallel wurden Presseorgane aufgelöst oder auf Linie gebracht, die von der SPD gegründete LVZ gibt es nicht mehr, aber die ohnehin reaktionären „Leipziger Neuesten Nachrichten“. Andere Parteien als die NSDAP sind seit dem Frühjahr 1933 von den Nazis verboten worden oder haben sich auf Druck der Nazis lieber aufgelöst. Nationalsozialistischer Alltag ist – soweit man davon sprechen kann – eingekehrt. Weiterlesen

5 Fragen an ... Irena Rudolph-Kokot (SPD, Leipzig nimmt Platz) zum Neonazifestival

Interview: Nach dem Führergeburtstag in Ostritz

Foto: Michael Freitag

LZ/Auszug aus Ausgabe 54Für alle LeserEs tobte vorab durch die gesamtdeutsche Presse und nach Beendigung noch einmal. Die als größtes Festival der Neonaziszenerie angekündigte „Schild und Schwert“-NPD-Veranstaltung im ostsächsischen Ostritz bei Görlitz direkt an der deutsch-polnischen Grenze. Ebenso wurde im Vorfeld klar, dass sich direkt vor Ort in Ostritz die Bürger eher von dieser Idee abwandten und Gegenaktionen planten. Auch aus Leipzig kam Unterstützung unter anderem vom zivilgesellschaftlichen Bündnis „Leipzig nimmt Platz“. Am 21. April fuhren mehrere Busse gen Ostsachsen und Irena Rudolph-Kokot war dabei. Nach ihrer Rückkehr gab es von der LZ fünf Fragen zu ihren Weiterlesen

Höchste Zeit, den bayerischen Rockzipfel loszulassen

Leipziger Zeitung Nr. 54: Schärfere Polizeigesetze ersetzen keinen aufrechten Gang

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war die SPD, die erleichtert aufseufzte, als der Entwurf zum neuen sächsischen Polizeigesetz in der Kabinettsrunde abgesegnet wurde: Die schlimmsten Vorhaben, wie sie im bayerischen Polizeigesetz stehen sollen, werden in Sachsen (noch) nicht übernommen. Aber der Vorgang spricht für sich: Sachsen hat sich wie ein Kleinkind ans Dirndl der bayerischen Kraftmeier gehängt und überspielt die eigene politische Schwäche, indem es die Provinzpolitik der Bayern nachahmt. Ein Thema für die „Leipziger Zeitung“. Weiterlesen

Zurück in die Zukunft

Kulturkampf von Rechts – Eine Streitschrift

Foto: Luca Henze

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 53Wohin die Reise in die zukünftige Vergangenheit der deutschen Gesellschaft aus nationalistischer Sicht gehen soll, ist spätestens seit dem 18. März 2018 auf der Leipziger Buchmesse deutlich ausgesprochen worden. In einer Debatte zwischen den beiden rechten Verlegern und Publizisten Jürgen Elsässer (Compact Magazin) und Götz Kubitschek (Antaios Verlag und „Institut für Staatspolitik“) formulierte der gebürtige Pforzheimer Elsässer wörtlich: „Aufgabe der oppositionellen Medien ist, zum Sturz des Regimes beizutragen – und da gehen wir Schulter an Schulter.“ Kubitschek retournierte fast schon mäßigend, es gehe erst einmal darum, dass sich mehr Menschen Weiterlesen

Zurück in die Zukunft oder doch lieber endlich drüber reden?

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 53 beschäftigt sich mit Kulturkämpfen, alten Revolutionen und den Mühen der täglichen Zukunft

Leipziger Zeitung Nr. 53. Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Leipziger Buchmesse war auch 2018 wieder die Begegnung von Welten, ein Kosmos der geistigen Auseinandersetzungen. Das vergisst man gern, wenn ständig von Promis, Mangas und den paar rechtsradikalen Verlagen geredet wird. Wer die wirklich wichtigen politischen Bücher der Messe auch nur wahrnehmen wollte, der müsste ins Rennen gekommen sein. Logisch, dass die aktuelle „Leipziger Zeitung“ Nr. 53 eine geworden ist, die sich mit zentralen Fragen der Gegenwart und den Schatten der Vergangenheit beschäftigt. Weiterlesen

Fußball, Regionalliga Nordost

Lok-Präsident Thomas Löwe: „Was wir investieren, steht nicht in der Zeitung, das erfahren die Mitglieder zuerst!“

Lok-Präsident Thomas Löwe: "Den Einzug in die 3. Liga können wir nur als Einheit schaffen!". Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 53Das erste Nachholspiel hat Lok-Präsident Thomas Löwe verpasst. Gemeinsam mit Aufsichtsratschef Olaf Winkler weilte der Unternehmer in Dublin während Lok gegen die VSG Altglienicke die ersten drei Punkte im Jahr 2018 einfuhr. Auf dem Sprung zu den Feierlichkeiten zum St. Patrick's Day nahm sich Löwe wenige Tage später Zeit für ein Interview. Was passiert, wenn das Geld für den Kunstrasen nicht zusammenkommt? Wo liegt die Zukunft von Co-Trainer Hoppe? Welche Spieler werden bleiben und wie ist der Stand beim Stadionneubau? Das LZ-Interview in Auszügen. Weiterlesen

Die letzten Tage vor Hitler im Spiegel der „Leipziger Neusten Nachrichten“ im Jahr 1933

„In die Ecke drücken bis er quietscht“

Foto: Bilderdienst Hamburg, gemeinfrei

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 52Wenn man aus dem Februar 2018 auf Leipziger Zeitungsberichte aus dem Jahresbeginn 1933 zurückblickt, ist eine gewisse Gewöhnung an die schwankenden Regierungsverhältnisse in der Reichsregierung zu spüren. Die Wirtschaftslage ist schlecht, von „19 Krisenjahren“ ist die Rede. „Das Reich kennt die Notlage Sachsens an“, heißt es im Januar 1933 in den „Leipziger Neusten Nachrichten“ (LNN). „Im 135 Millionen Reichsmark schweren Arbeitsbeschaffungsprogramm wird der Freistaat nun doch mit mehr als 6,3 Millionen bedacht. Verhandlungen haben eine Erhöhung auf 7,5 Millionen erbracht. Konkret fließt das Geld in Bau-Investitionen.“ Weiterlesen

Volle Auslastung, Personalnot im TdjW und die Sache mit den Schulbühnen

Die Nöte des Erfolges am TdjW + Video

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 52Meist sind ja Spielzeitpressekonferenzen in den kommunalen Theater- und Kulturstätten eher launig und eine Weile sieht es auch am 1. Februar 2018 so aus, als ob alles routiniert verlaufen sollte. Ein aufgeräumter Intendant, trotz leichter Erkältung mit dem Stück „Juller“ einen internationalen Erfolg und einer Menge Vorhaben im Gepäck, Kaffe für alle und ein paar belegte Brötchen auch. Weiterlesen

Die LZ Nr. 52 beschäftigt sich nicht nur mit „Opfern & Tätern“

Warum so eilig oder Wie wird man wieder Herr seiner Zeit?

Leipziger Zeitung Nr. 52. Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Warum so eilig?“, fragt Michael Freitag gleich im Editorial zur neuen „Leipziger Zeitung“ Nr. 52, die schon heute Abend ausgefahren wird an die bekannten Verkaufspunkte. „Was für eine Hast in dieser Welt. Die Ereignisse überschlagen sich scheinbar und zwischendurch wird medial eingeordnet, nachgefragt, kommentiert und berichtet.“ Und auf Seite 16 fragt Konstanze Caysa: „Wer ist Herr der Zeit?“ Ja, wer eigentlich? Eigentlich doch der, der mehr erfährt, weil er oder sie in Ruhe liest. Weiterlesen

Leipziger André Göhre bietet fußballhistorische Führungen an

Sportgeschichte: Entdeckungsreise zum Ursprung des Leipziger Fußballs (Teil 1)

Foto: Jan Kaefer

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 51Es ist eine historische Entdeckungstour der besonderen Art. Aktuell umfasst sie bis zu 25 Stationen und führt den neugierigen Fußballfan an bedeutungsvolle Orte der Leipziger Fußballgeschichte. Immerhin eine, die den DFB hervorbrachte und zu ersten Kicks an einer heute vollkommen vergessen Stelle führt. An manchem Platz erinnert rein gar nichts mehr daran, dass hier einmal große Spiele stattgefunden haben. An anderen Stellen sind zumindest noch ein paar Grundzüge der früheren Sportanlage zu erkennen. Doch auf einigen Anlagen wird auch heute noch auf traditionsreichem Boden dem Ball hinterhergejagt. Weiterlesen

Ein offenes Haus für alle eröffnet im März

Neuer Kulturbetrieb an der Eisenbahnstraße: In der „Ostpassage“ gehen die Lichter an

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 51Daniel Schade treibt an, er ist wohl genau das, was das „lebendige, bunte und anziehende Klein-Paris“, in der überregionalen Presse noch immer gern „Hypezig“ genannt, letztlich bedeutet. Wie so viele Leipziger, die man oft genug nicht sieht, ist Schade seit Jahren unterwegs, sein Kerngebiet war immer der Leipziger Osten. Menschen wie er und seine Wegbegleiter haben früh begonnen, eine geschichtsreiche Stadt noch in den letzten Winkeln neu zu erschließen. Nun sitzt er über der Aldi-Filiale an der Eisenbahnstraße, am sagenumwitterten „Rabet“, unweit des Bolzplatzes für viele Migranten und erzählt. Weiterlesen

"Dicke Bretter" - die Treuhand-Akten im Visier

Zu treuen Händen: Interview mit dem Treuhand-Forscher Marcus Böick (Uni Bochum)

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 51Die junge Wissenschaftlerin schaut etwas verunsichert, dann lacht sie. Schnell ist man sich einig an diesem Abend im Leipziger „Telegraph“: das Wort „Treuhand“ ist ihr als 28-jährige Neuleipzigerin vollkommen fremd. Und so einfach würde sie sich wohl nun, wo sie es verstanden hat, nicht mehr in „treue Hände“ begeben. Zwischen einem Ostdeutschen und einer jungen Westdeutschen ersteht eine Zeit wieder auf, in welcher sie gerade erst geboren wurde und mit welcher sie sich bislang nie beschäftigen musste. Weiterlesen

Das Jahr fängt ja gut an - mit Sturm und LZ Nr. 51

Silvesterknaller, Treuhandschatten, Sondierungs-Gerumpel und eine Stadt in der Nahverkehrs-Klemme

Die Leipziger Zeitung Nr. 51. Foto: Ralf Julke

LZ/Inhalte der Ausgabe 51Für alle LeserDa mischte dann auch "Friederike" noch ein bisschen mit. Ganz vorsichtig brachte der Fahrer die druckfrischen Exemplare der Leipziger Zeitung ins Büro. Morgen werden auch die Verkaufsstellen beliefert. Bei so einem Sturm darf man sich auch um die Auslieferer sorgen, die das mit dem Fahrrad machen. Eigentlich das richtige Fahrzeug für eine bodenständige Leipziger Zeitung. Nur der Sturm ... Weiterlesen

Wenn Leipziger träumen: Rüdiger Harr „Verantwortung geht uns alle an“

Rüdiger Harr, Vorsitzender Richter der 8. Strafkammer am Landgericht Leipzig. Foto: Lucas Böhme

Für alle Leser2017 war ein aufregendes Jahr in vielerlei Hinsicht. Die politische Verunsicherung und auch das Gefühl vieler Menschen, abgehängt zu sein oder nicht ernst genug genommen zu werden, hat trotz aller Erfolge der Wirtschaft und der Entwicklung am Arbeitsmarkt auch in Leipzig zugenommen. Viele Ängste sind diffus, manches entbehrt einer realen Grundlage. Das ändert aber nichts an den Befindlichkeiten und der Situation. Vermeintlich Festgefügtes ist scheinbar oder tatsächlich ins Wanken gekommen. Weiterlesen

Wenn Leipziger träumen: André Göhre „Ein paar Peanuts für Vereine und Sportmuseum“

Andre Göhre forscht in seiner Freizeit zur Sportgeschichte Leipzigs. Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserDas Jahr 2017 liegt in den letzten Zügen, die Welt ist im Weihnachtswahn oder hat diesen gerade hinter sich gebracht, aber viele machen sich außerhalb des Trubels auch Gedanken darüber: Welche Wünsche, Träume oder Illusionen hast du für das neue Jahr? So auch ich. Weiterlesen

Wenn Leipziger träumen: Andreas Dohrn „LWA – Leipzig wohnt anders“

Andreas Dohrn, Pfarrer der Leipziger Peterskirche und ua. engagiert für die "Kontaktstelle Wohnen". Foto: Privat

Für alle LeserWelch ein Augen- und Gaumenschmaus: Eierschecke, Schwarzwälder Kirsch, Zupfkuchen, Bananen-Haferflocken-Kuchen. Viele Mitbewohner*innen im Genossenschafts-Haus in der Fichtestraße haben Kuchen gebacken für Oma Ursula. Die 73-Jährige genießt den Trubel an ihrem Geburtstag. Die Kinder und Enkel haben sich aus Borna und Bolivien per Swatch gemeldet. Die Freundinnen aus der Kirchgemeinde wollen den 3-D-Drucker-Rosenkranz eigentlich lieber selber behalten. Rabia, Talibe und Harun bezaubern auch mit dem Zitronenkuchen nach syrischem Rezept. Weiterlesen

Wenn Leipziger träumen: Schwarwel „Mehr Hass!“

Schwarwel. Karikaturist, Filmemacher, Freund (ganzjährig). Und manchmal der Grinch. Kari: Schwarwel

Für alle LeserIch hasse Jahresrückblicke. Und ich hasse Vorausschauen. Ich hasse „5 Wünsche für die Zukunft“-Rubriken und ich hasse diesen Wo-ich-uns-in-zehn-Jahren-sehe-Quatsch. Ich hasse Bestandsaufnahmen, ich hasse Inventuren, ich hasse Supervisionen, ich hasse Selbstreflexion und natürlich hasse ich auch und vor allem das weinerliche Getue um Weihnachten rum, wenn die Leute plötzlich so rührselig und gefühlig werden. Weiterlesen

Wenn Leipziger träumen: Christin Melcher „Du und ich sind nur zwei Menschen“

Christin Melcher, Landesvorstandssprecherin Bündnis 90/Die Grünen Sachsen. Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Für alle LeserDu und ich sind nur zwei Menschen. Du und ich haben Hunger und Durst. Du und ich sehnen uns nach Wärme. Du und ich wollen in Sicherheit leben, atmen die gleiche Luft, machen uns Gedanken und versuchen danach zu handeln. Ich möchte dir ein paar Fragen stellen – Lass uns ruhig ganz ehrlich sein. Weiterlesen

Wenn Leipziger träumen: Lutz Walter „Ein Reisender im Geiste“

Lutz Walter für die Leutzscher Welle in Aktion. Foto: Privat

Für alle LeserAch, was werden wohl meine beruflichen oder persönlichen Wünsche sein, wie werden wohl meine Erwartungen an die Zukunft aussehen? Ehrlich: Ich hatte mir – vor der Anfrage der Redaktion – kaum Gedanken darüber gemacht. Ich hatte vor kurzem eine Lesung im Kokopelli, einem alternativen Café in der Merseburger Straße, besucht. Es ging um Ferne und Reisen und die Literatur des „social beat“. Auf dieser Veranstaltung hatte Michael Schwesinger seine Sichtweise vermittelt. Er skizzierte den Charakter eines Reisenden als einen Menschen, der ständig auf der Suche ist. Weiterlesen